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Rian Johnson verteidigt Lukes Superkräfte aus "Die letzten Jedi"

Luke lernt immer wieder neue Tricks.
Luke lernt immer wieder neue Tricks. (©Lucasfilm 2017)

Die einen waren begeistert, die anderen zeigten sich zutiefst enttäuscht. Eines ist jedoch sicher: "Star Wars: Die letzten Jedi" lieferte reichlich Gesprächsstoff. Vor allem eine nagelneue Fähigkeit von Luke Skywalker sorgte für hitzige Diskussionen unter den Fans, in die sich nun Regisseur Rian Johnson höchstpersönlich einschaltete.

Achtung, Spoiler!
Diese News bezieht sich auf wesentliche Ereignisse aus Episode 8. Deshalb gilt: Weiterlesen auf eigene Gefahr.

Rian Johnson wagte es, in "Star Wars: Die letzten Jedi" ganz neue Elemente einzubringen – klar, dass das in der großen Fan-Gemeinde nicht nur auf Gegenliebe trifft. Vor allem die enorme Machtprojektion von Luke Skywalker im Finale des Sequels, die der Held nutzte, um Kylo Ren zu konfrontieren, rief gemischte Reaktionen hervor. Während ein Teil der Kinogänger diese Fähigkeit als natürliche Weiterentwicklung von Lukes Kräften akzeptierte, bemängelten andere, das Element wirke erzwungen und sei nur umgesetzt worden, weil die Situation nicht anders gelöst werden konnte. Johnson selbst amüsierte sich angesichts dieser Debatte offenbar köstlich.

"Star Wars" zauberte immer Kräfte aus dem Nichts

"Ich sollte mich hier raushalten, aber ...", ließ der Regisseur via Twitter verlauten. "Wurden irgendwelche Aspekte des Machtgebrauchs in der OT [Original-Trilogie] (Greifen nach Objekten mit der Macht, Macht-Geister, sogar der Jedi-Gedankentrick) explizit aufgebaut, bevor sie geschahen? Ich behalte meine Antwort für mich." Geschickt spielt Johnson darauf an, dass auch Lukes Fähigkeiten in den ersten Filmen schlicht aus dem Nichts auftauchten – ein vorsichtiges Daraufhinarbeiten gab es in den "Star Wars"-Filmen nie. Über das Diskutieren solcher Elemente ärgere er sich trotzdem nicht, erklärte der Regisseur in einem weiteren Beitrag. "Im Gegenteil, ich liebe es!"

Sicherheit geht auch in der Galaxis vor

Damit es allerdings nicht bereits vor dem Kinostart zu Diskussionen und Leaks kam, tat Rian Johnson alles, um sein Skript zu "Die letzten Jedi" geheim zu halten. Er habe das Drehbuch auf einem Laptop geschrieben, der nie mit dem Internet verbunden sein durfte und diesen ständig in einen Safe eingeschlossen, so der Filmemacher im Interview mit Wall Street Journal. "Ich denke, mein Produzent war ständig in Panik, ich würde [den Laptop] in einem Coffee Shop liegen lassen."

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