Robert Kirkman hat ein besonderes Problem mit "The Walking Dead"-Toden

Solche Todesfälle treffen auch "The Walking Dead"-Schöpfer Robert Kirkman hart.
Solche Todesfälle treffen auch "The Walking Dead"-Schöpfer Robert Kirkman hart. (©Gene Page/AMC 2018)
Daniela Li Träumt von der "Walker Stalker Cruise" – oder einem Urlaub in Hauros wandelndem Schloss.

Wenn mal wieder einer der (beliebten) Charaktere in "The Walking Dead" den Serientod sterben muss, ist das für die Fans regelmäßig ein tragischer Moment. Und zwar nicht nur in Staffel 8, sondern seit Anbeginn der Serie. Wie sich herausstellt, sind die Fans aber längst nicht die Einzigen, denen diese Abgänge nahe gehen.

Auch Comicschöpfer Robert Kirkman hat ziemlich daran zu knabbern, wenn er mal wieder eine seiner Figuren sterben lassen muss. Das erklärte er zumindest gerade im Interview mit Screen Junkies Universe.

"The Walking Dead"-Tode treffen auch Robert Kirkman hart

Man könnte jetzt natürlich fragen, warum Robert Kirkman vor allem besonders beliebte Figuren den Serientod sterben lässt, wenn es ihn selbst hart trifft? Das Problem scheint allerdings zu sein, dass der "The Walking Dead"-Schöpfer die Tode zwar bedauert, aber nicht bereut. Obwohl es ihm in Bezug auf die Serie deutlich schwerer fällt, als bei seinen Comics.

"In der Serie ist es schwerer, weil dort Schauspieler involviert sind, und der Cast eine eng geknüpfte Gemeinschaft in Georgia aufgebaut hat", erklärte Kirkman sein Problem im Gespräch mit den Moderatoren von Screen Junkies Universe. "Du musst also nicht nur einem Menschen sagen, dass er gefeuert ist, sondern du musst auch der Gruppe sagen, dass mit all der Gemeinschaft und dem gemeinsamen Abhängen Schluss ist. Dieser Teil ist wirklich hart und ziemlicher Mist."

Wie wäre es, wenn wir mal niemanden sterben lassen würden ...?

Tatsächlich ist wohl vor allem dieser Part eines Serientodes der Grund dafür, dass Robert Kirkman tatsächlich einmal versucht hat, "The Walking Dead" ohne Todesfälle auskommen zu lassen. Mit mäßigem Erfolg.

"Ich fühle sehr mit den Charakteren und es macht mich traurig, wenn in den Comics oder der Serie eine Figur sterben muss [...]. Ich glaube in Staffel 5 oder Staffel 6 von 'The Walking Dead' bin ich am ersten Tag zu den anderen Drehbuchautoren gegangen und meinte nur, 'können wir in dieser Staffel nicht einfach mal niemanden töten und einfach sehen, was passiert?' ... Das hat nicht funktioniert." Es ist aber vielleicht zumindest ein kleiner Trost für die Fans, zu wissen, dass Robert Kirkman bei jedem "The Walking Dead"-Tod mit ihnen leidet – auch wenn er sich davon nicht abhalten lässt.

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