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"Rogue One: A Star Wars Story": Alternative Szene enthüllt!

Für Jyn hätte es in "Rogue One" fast ein Happy End gegeben – aber nur fast.
Für Jyn hätte es in "Rogue One" fast ein Happy End gegeben – aber nur fast. (©Lucasfilm Ltd. 2016)

Das düstere Ende von "Rogue One" war für viele "Star Wars"-Fans ein Schock. Was bislang keiner wusste: Die Geschichte um Jyn und Cassian sollte zunächst ganz anders ausgehen. Noch vor der Absprache mit dem Filmstudio hatten die Drehbuchautoren ein alternatives Ende in der Hinterhand.

Achtung, Spoiler! Der folgende Text enthält Passagen, die das Ende in "Rogue One" verraten. Weiterlesen also auf eigene Gefahr!  

Demnach hätte "Rogue One: A Star Wars Story" beinahe eine glücklichere Wendung genommen. Dieses pikante Detail plauderte Screenwriter Gary Whitta im Gespräch mit Entertainment Weekly aus. Statt das ganze Team der Rebellen um Jyn Erso auf dem Planeten Scarif sterben zu lassen, sah das allererste Skript als alternatives Ende ein Happy End vor – zumindest für zwei Hauptcharaktere. Jyn und Cassian hätten in dieser frühen Version die Schlacht um die Pläne für den Todesstern überlebt. Doch dieser Ausgang stellte die Drehbuchautoren nie zufrieden. Eigentlich war für sie von Anfang an klar, dass alle Figuren sterben müssten.

Alternatives Ende aus Rücksicht auf Disney

"Der ursprüngliche Instinkt war, dass sie alle sterben sollten", so Whitta im Interview. "Aber wir sind nicht weiter darauf eingegangen, weil wir Angst hatten, dass Disney uns das vielleicht nicht machen lässt, dass Disney denken könnte, dass es zu düster für einen 'Star Wars'-Film oder ihre Marke ist." In dieser ersten Version gab es weder Bodhi Rook (Riz Ahmed) noch Chirrut Imwe (Donnie Yen) oder Baze Malbus (Wen Jiang). Stattdessen führte Jyn (Felicity Jones) als Sergeant der Rebellen eine Einheit nach Scarif. Gemeinsam mit Cassian (Diego Luna) brachte sie die Pläne an sich und flüchtete auf einem Raumschiff der Rebellen. Verfolgt von Darth Vader hätte Jyn dann die Daten an Prinzessin Leia übertragen, bevor ihr Shuttle zerstört wurde. Während die Zuschauer noch um das Leben der zwei "Rogue One"-Helden gebangt hätten, wäre eine Rettungskapsel zwischen den Trümmern aufgetaucht – Jyn und Cassian hätten überlebt.

"Rogue One" erforderte ultimatives Opfer

Dazu sollte es allerdings nicht kommen. Stattdessen hielten die Macher für die Endfassung des Skripts an ihrem Bauchgefühl fest und schrieben ein dramatischeres Ende für "Rogue One: A Star Wars Story". "Der Umstand, dass wir so viele Haken schlagen mussten, um sie am Leben zu halten, war [ein Zeichen] der Götter […]", erklärte Whitta schlicht. Jyn und Cassian seien nicht dazu bestimmt gewesen, zu überleben. Sie sollten ihre Mission um jeden Preis zu Ende bringen – auch sie es mit ihrem Leben bezahlen mussten. "Wir haben das Ende bekommen, das wir wollten."

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