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"Sherlock"-Schöpfer Mark Gatiss verrät mögliches Serienende

Die vierte Staffel von "Sherlock" startet in England am 1. Januar 2017.
Die vierte Staffel von "Sherlock" startet in England am 1. Januar 2017. (©picture alliance / AP Photo 2016)

Staffel 4 der populären Krimiserie "Sherlock" steht in den Startlöchern. Los geht's direkt am 1. Januar – dann strahlt BBC die erste Folge aus. Hierzulande müssen sich Fans allerdings noch einige Monate gedulden, bis sie die deutsche Fassung zu sehen bekommen. Weil noch nicht klar ist, ob es mit der Sendung weitergeht, wird schon seit Längerem über das Ende der Serie spekuliert. Co-Schöpfer Mark Gatiss gibt nun einen möglichen Ausblick.

Im Gespräch mit TV Line plauderte Mark Gatiss aus dem Nähkästchen.  Während "Sherlock"-Darsteller Benedict Cumberbatch bereits Andeutungen gemacht hat, dass Staffel 4 die letzte sein könnte, hält sich der Co-Schöpfer etwas bedeckter: "Wir wissen es ganz ehrlich nicht".  Allerdings gibt er zu, dass die vollen Terminkalender der beiden Protagonisten nicht gerade für Planungssicherheit sorgen. "Es war ein Albtraum, diese Staffel anzusetzen... und das wird sich nicht ändern. Ich meine, der Erfolg von 'Doctor Strange' wird nicht dazu führen, dass Benedict mehr Zeit für die Arbeit [an Sherlock] hat."

Nach Staffel 4: Ein Wiedersehen in der Zukunft?

Für ein eventuelles Ende von "Sherlock" habe sein Team daher schon eine Idee: "Ganz zu Beginn sagten wir, wäre es nicht ein Spaß [...], wenn wir es tatsächlich so enden lassen, dass [Cumberbatch und Freeman] das Alter von Basil Rathbone und Nigel Bruce erreichen?" (Rathbone und Bruce spielten das unschlagbare Detektiv-Duo in den "Sherlock Holmes"-Filmen der 40er-Jahre). Dieser Ansatz sei sehr interessant, so Gatiss weiter, da Cumberbatch und Freeman ihre "Sherlock"-Karriere als junge Männer begannen.

Rathbone und Bruce spielten in insgesamt 14 Filmen in den 1930er- und 1940er-Jahren Sherlock Holmes und Dr. John Watson. Rathbone war 54 Jahre alt, als der letzte Film rauskam. Cumberbatch ist jetzt 40.

Heißt das etwa – wenn Staffel 4 nun das Ende bedeuten sollte –, dass es in einigen Jahren vielleicht ein Wiedersehen gibt? Denn: Man wolle sich nicht "so leicht von etwas verabschieden", ergänzt Gatiss, "Sherlock" sei eine "außergewöhnliche Gabe".

Und er nennt einen Präzedenzfall, bei dem es nach einer langen Unterbrechung mit einer Fortsetzung geklappt hat: die britische Serie "Fawlty Towers". Bei der Show von und mit John Cleese lagen vier Jahre zwischen der sechsten und der siebten Folge. Fans könnten demnach offenbar noch auf weitere Fälle mit Holmes und Watson hoffen – selbst, wenn Staffel 4 tatsächlich das vorläufige Ende von "Sherlock" markiert.

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