News

Shia LaBeouf gibt bizarres GoPro-Interview

"Transformers"-Star Shia LeBeouf liebt offenbar das Außergewöhnliche: Jetzt gab er das wohl bizarrste Interview seiner Karriere – mit einer GoPro.
Shia LaBeouf gab ein bizarres Interview mit einer GoPro auf dem Kopf.
Shia LaBeouf gab ein bizarres Interview mit einer GoPro auf dem Kopf. (©Dazed 2014)

Immer dieselben Fragen, immer dieselben Antworten – auf normale Interviews hat "Transformers"-Star Shia LaBeouf offenbar keine Lust mehr. Jetzt ließ er sich dabei filmen, wie er eisern schwieg. Mit einer GoPro auf dem Kopf. Eine Stunde lang.

Dieses wohl bizarrste "Interview" in der Karriere des Schauspielers ereignete sich in einem Hotelzimmer in London. Nachdem Shia LaBeouf im September per Mail mit der Dazed-Reporterin Aimee Cliff Kontakt aufgenommen hatte, lud er sie zu einem Treffen der ganz besonderen Art ein: Sie beide, LaBeouf und Cliff, sollten sich eine Stunde lang einfach nur in die Augen sehen, ohne ein Wort zu sprechen. Und sich dabei gegenseitig mit auf den Kopf geschnallten Kameras von GoPro filmen. Das sei, so der Schauspieler in einer seiner Mails, "ernsthaft metamodern".

Steckt Shia LaBeouf in einer existenziellen Krise?

Diese recht wortkarge Begegnung war die letzte in einer langen Reihe von skurrilen Auftritten, mit denen der Schauspieler zuletzt von sich reden machte. So verließ er überraschend eine Pressekonferenz zu Lars von Triers Skandalfilm "Nymphomaniac", erschien mit einer braunen Papiertüte auf dem Kopf zur Premiere in Berlin und wurde verhaftet, nachdem er im Juni eine Aufführung des Musicals "Cabaret" durch obszöne Zwischenrufe gestört hatte. In einer seiner Mails an die Reporterin gab er an, während seiner "I Am Sorry"-Kunstinstallation vergewaltigt worden zu sein.

Vielleicht durchlebt Shia LaBeouf gerade eine existenzielle Krise, möglicherweise erlaubt sich der umstrittene Star aus den ersten drei "Transformers"-Filmen aber auch nur einen bizarren Scherz mit uns. Ungewöhnlich wäre das nicht: 2010 machte Schauspielkollege Joaquin Phoenix mit Zauselbart und grotesken Interviews Schlagzeilen. Später stellte sich raus: Es handelte sich lediglich um eine Kampagne für die Fake-Dokumentation "I Am Still Here".

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben