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Sky wird flexibler, günstiger und bietet monatliche Kündigung an

Mehr Flexibilität, günstigere Preise und HD inklusive: Sky reagiert auf den Konkurrenzdruck.
Mehr Flexibilität, günstigere Preise und HD inklusive: Sky reagiert auf den Konkurrenzdruck.

Der Konkurrenzdruck wächst – und Sky reagiert. Der Pay-TV-Sender schraubt an seinem Preismodell und rückt von den starren Vertragslaufzeiten ab. Ein notwendiger und auch mutiger Schritt.

Für viele Sky-Abonnenten war es ein alljährliches Spiel, dass sie ihren Vertrag kündigen und einen neuen abschließen, nur um die günstigeren Abopreise zu erhalten. Damit ist nun Schluss: Bestandskunden, die ihre zwölfmonatige Laufzeit beendet haben und ihren Vertrag um ein weiteres Jahr verlängern wollen, erhalten erneut den rabattierten Preis.

Alternativ können Abonnenten nach der Vertragslaufzeit auf ein monatlich kündbares Modell umsteigen, für das allerdings ein Aufpreis von 2,50 Euro fällig wird.

Sky wird günstiger

Zusätzlich reduziert Sky die Preise im Jahresabo und bietet dafür mehr inklusive. Wer sich dafür entscheidet, bekommt das Entertainment-Paket automatisch dazu und zahlt – inklusive Sky-Q-Receiver – 12,50 Euro statt vorher 14,99 Euro pro Monat. Außerdem werden alle Serien in HD gezeigt, ohne dass eine Zusatzoption gebucht werden muss.

Die Preise der anderen Pakete im Überblick (Preise des monatlich kündbaren Abos in Klammern):

  • Fußball Bundesliga: 12,50 Euro (15 Euro) monatlich
  • Sport: 5 Euro (7,50 Euro) monatlich
  • Cinema: 10 Euro (12,50 Euro) monatlich
  • Entertainment Plus: 7,50 Euro (10 Euro) monatlich
  • Kids: 5 Euro monatlich (in beiden Abo-Varianten)

Kunde muss proaktiv handeln

Das neue Preismodell bedeutet aber auch: Nach Ablauf der Mindestlaufzeit muss der Kunde selbst aktiv werden und Sky mitteilen, dass er sich für weitere zwölf Monate binden möchte. Erst dann erhält er die günstigeren Preise. Wer nach Ablauf des Abos nicht reagiert, wird auf die monatlich kündbare Variante umgestellt.

Für Sky bietet die Vertragslaufzeit über ein Jahr Planungssicherheit, die künftig nur noch eingeschränkt vorhanden ist. Doch die Umstellung ist notwendig, denn die Konkurrenz wächst stetig. Erst im März 2020 kam in Deutschland mit Disney+ ein weiterer Streamingdienst hinzu.

Die Änderungen gelten ab dem 1. Juli 2020.

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