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So brutal sollte Eleven in "Stranger Things" eigentlich sein

In "Stranger Things" hat Eleven (Millie Bobby Brown) durchaus ihre gruseligen Momente. Davon hätte es wohl noch deutlich mehr geben sollen...
In "Stranger Things" hat Eleven (Millie Bobby Brown) durchaus ihre gruseligen Momente. Davon hätte es wohl noch deutlich mehr geben sollen... (©Netflix 2016)

"Stranger Things" war einer der großen Serienhits des vergangenen Jahres – nicht zuletzt dank der telekinetisch begabten Eleven. Die Macher der Serie enthüllten nun: Ursprünglich sollte das Mädchen deutlich unheimlicher und gewalttätiger sein.

Die Kräfte, die Eleven in "Stranger Things" freisetzen kann, sind beeindruckend: So lässt sie mit Gedankenkraft zum Beispiel Menschen oder sogar Autos schweben und nutzt ihre telekinetische Gabe gelegentlich auch zur Selbstverteidigung. Trotz dieser leicht unheimlichen Fähigkeiten ist die von der zwölfjährigen Schauspielerin Millie Bobby Brown gespielte Hauptfigur der Serie ein großer Sympathieträger und bei Fans sehr beliebt. Ob das wohl auch der Fall wäre, wenn die Duffer-Brüder bei ihrer ursprünglichen Drehbuch-Idee geblieben wären?

Eleven als telekinetisch begabte Killerin?

In einem Interview erzählten die Macher der Serie kürzlich, dass "Stranger Things" zunächst deutlich blutiger und düsterer werden sollte. "Eleven mit ihren übernatürlichen Kräften war als sehr brutale junge Protagonistin angelegt", sagte Ross Duffer gegenüber dem Magazin Vulture. "Es war nicht so familienfreundlich wie bei 'E.T.' Eleven hat Menschen getötet, sie hat sie grausam ermordet." Bruder Matt ergänzte: "Die Ursprungsversion der Serie war viel gewalttätiger. Das Ganze richtete sich an ein erwachsenes Publikum."

Entschärfte Dialoge und mehr Platz für Barb

Auch verbal ging es in ersten Entwürfen von "Stranger Things" wohl deutlich deftiger zur Sache. Vor allem Winona Ryders Figur Joyce Byers soll ständig heftigst geflucht haben. "Das fühlte sich aber irgendwie unnötig an", so Matt Duffer weiter. "Ich habe nicht das Gefühl, dass wir etwas geopfert haben, als wir es entschärft haben." Von einer weiteren Drehbuchänderung, die sich im Nachhinein als Segen herausstellte, berichtet das Magazin HeroicHollywood: So wurde der Figur Barb mehr Raum zur charakterlichen Entfaltung gegeben, als ursprünglich geplant war. Die von Shannon Purser gespielte Schülerin entwickelte sich dadurch zum absoluten Fan-Liebling.

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