menu

"Spawn"-Regisseur schmeißt hin, wenn er zuviel ändern muss

So sah Spawn noch 1997 aus...
So sah Spawn noch 1997 aus...

Das nennt man wohl Konsequenz: Todd McFarlane, der Erfinder des düsteren Comic-Antihelden Spawn und Regisseur des gleichnamigen Kino-Reboots, klebt offenbar nicht an seinem Job. Jetzt drohte er sogar, alles hinzuschmeißen, wenn er an seinem Drehbuch zuviel ändern muss.

Jamie Foxx streift sich das blutrote "Spawn"-Cape als Hauptdarsteller über, auf dem Regiestuhl wird Todd McFarlane höchstselbst Platz nehmen: Eigentlich beste Voraussetzungen für eine Comicverfilmung, die der extrem harten Vorlage gerecht wird. Das "Spawn"-Reboot in seiner jetzigen Form ist allerdings alles andere als sicher, denn: Sollte McFarlane zuviel an seinem (sicherlich nicht jugendfreien) Skript ändern müssen, werde er das gesamte Projekt einfach verlassen. So zitiert ihn Screenrant.

"Spawn" soll sich von Marvel & Co. deutlich unterscheiden

Nicht nur in Sachen Gewalt, auch inhaltlich soll sich "Spawn" von handelsüblichen Comicfilmen wie den Marvel-Blockbustern unterscheiden. So soll sich das Reboot nicht lange mit der Hintergrundgeschichte von Spawn aufhalten und gleich zur Sache kommen. Und sonderlich viele witzige Szenen mit auflockernden Gags brauchen wir wohl auch nicht erwarten.

"Spawn" meint es also offenbar wirklich ernst: Dagegen dürfte selbst der alles andere als unblutige "Deadpool" wie ein harmloses Kinderfilmchen ausfallen!

"Spawn" war 1997 ein Flop im Kino

1997 kam der erste großangelegte "Spawn"-Film in die Kinos und enttäuschte auf der ganzen Linie: Zwar überzeugte Michael Jai White als von den Toten auferstandener Dämon, schlechte CGI-Effekte und ein schwaches Skript machten den Höllentrip jedoch zu einem unfreiwillig komischen Trashfest. Und vom peinlich inszenierten Teufel (inklusive billig runtergepitchter Grummel-Stimme) wollen wir gar nicht erst anfangen...

Kommentar schreiben
Relevante Themen:

Neueste Artikel zum Thema Comicverfilmung

close
Bitte Suchbegriff eingeben