News

"Star Trek: Discovery" mit "American Horror Story" als Vorbild?

"Star Trek: Discovery" sollte eigentlich in noch tiefere Weiten vordringen.
"Star Trek: Discovery" sollte eigentlich in noch tiefere Weiten vordringen. (©YouTube/CBS News 2017)

Nicht mehr lange, dann startet mit "Star Trek: Discovery" endlich wieder ein Schiff der Sternenflotte in die unendlichen Weiten des Weltalls. Wie ambitioniert die Mission der U.S.S. Discovery werden wird, ließ bereits der Trailer erahnen. Doch es scheint so, als hätten die Macher eigentlich noch viel größere Pläne gehabt.

Wenn "Star Trek: Discovery" am 24. September auf US-Sender CBS abhebt, wird es die erste Serien-Mission eines Sternenflottenschiffes seit über zehn Jahren sein. Und: Mit der ersten afroamerikanischen Hauptfigur und dem ersten offen homosexuellen Charakter wird die Serie so einige Premieren mit sich bringen.

"Star Trek: Discover" sollte nur der Anfang sein

Wie jetzt bekannt wurde, hatte Bryan Fuller, der ursprünglich als Showrunner an "Star Trek: Discovery" beteiligt war, aber sogar noch größere Pläne für die neue Weltraumserie. Eine ganze Anthologie im Stil von "American Horror Story" sollte es werden. "Der eigentliche Ansatz war, für das Science-Fiction-Genre zu tun, was 'American Horror Story' für das Horror-Genre geleistet hat", verriet Fuller dazu im Gespräch mit Entertainment Weekly. "Es sollte die Plattform für ein ganzes Universum von 'Star Trek'-Shows werden."

Von der Handlung von "Star Trek: Discovery" ausgehend, hätte die Show dann – ähnlich wie in "American Horror Story" – in jeder nachfolgenden Staffel eine andere Zeit und einen anderen Ort ergründet (oder in diesem Fall Raumschiff?). "Die Reise wäre durch die Epochen von Captain James T. Kirk und Captain Jean-Luc Picard bis in eine Zeit, die in 'Star Trek' noch nie gezeigt wurde, gegangen", schreibt das Magazin.

Bryan Fuller zu ambitioniert?

Ambitionierte Pläne, die dem Sender CBS wohl zu weit gingen. Man entschied sich für eine Serie im regulären Format und das ist es, was Fans nun im September zu sehen bekommen werden. Ein anderer Plan Fullers ging dagegen auf: Sonequa Martin-Green als Hauptdarstellerin zu gewinnen. Obwohl ihre damaligen Verpflichtungen bei "The Walking Dead" den Zeitplan des Senders arg durcheinander brachten (eigentlich wollte man "Star Trek: Discovery" bereits im Februar 2017 auf die Reise schicken) konnte Fuller seine Wunschdarstellerin durchsetzen.

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben