News

"Star Trek: Discovery" mit Neuerungen: Commander Riker dabei

Jonathan Frakes wird bei "Star Trek: Discovery" Regie führen.
Jonathan Frakes wird bei "Star Trek: Discovery" Regie führen. (©picture alliance / KPA 2017)

"Star Trek: Discovery" ist in guten Händen: Jonathan Frakes, bekannt als Commander Riker aus der Kult-Serie "Star Trek: The Next Generation", wird auch an der Neuauflage der beliebten Reihe mitarbeiten. Die Schöpfer wollen zudem mit weiteren Traditionen des "Star Trek"-Franchise brechen, um den Reboot zeitgemäß zu gestalten.

Als erster Offizier von Captain Jean-Luc Picard war Commander Riker eine der beliebtesten Figuren von "Star Trek: The Next Generation". Schauspieler Jonathan Frakes wird nun auch der Prequel-Serie mit dem Titel "Star Trek: Discovery" seinen Stempel aufdrücken: Als Regisseur soll er laut Entertainment Weekly eine Folge der ersten Staffel der neuen Serie verantworten. Frakes hatte bereits bei einigen Folgen von "TNG", "Deep Space Nine" und "Voyager" Regie geführt. Auch die Kinofilme "Star Trek: Der erste Kontakt" und "Star Trek: Der Aufstand" gingen auf sein Konto.

"Star Trek: Discovery": Neue Freiheit für Regisseure und Autoren

Damit "Star Trek: Discovery" eine zeitgemäße Serie wird, haben sich die Produzenten laut Comicbook dazu entschieden, mit weiteren Traditionen der Reihe zu brechen: Erstmals spielt mit Sonequa Martin-Green ("The Walking Dead") die erste Offizierin eines Sternenflotten-Schiffs die Hauptrolle, nicht der Captain. Außerdem soll eine Kardinalregel des "Star Trek"-Storytellings gebrochen werden: "Star Trek"-Erfinder Gene Roddenberry hatte einst festgelegt, dass Sternenflotten-Crewmitglieder keine bedeutenden Auseinandersetzungen untereinander haben dürfen (es sei denn, sie sind von Aliens besessen). Dadurch sollen die Ideale der ikonischen Geschichte bewahrt werden – eine Regel, die man mit "Star Trek: Discovery" nun brechen will.

"Star Trek"-Reboot: Charaktere sollen menschlicher werden

Showrunner Aaron Harberts dazu: "Was wir von Roddenberry bewahren werden, ist die Art und Weise, wie die Charaktere diese Konflikte lösen." Seine Kollegin Gretchen J. Berg weiter: "Die Regeln der Sternenflotte bleiben die gleichen, aber es gibt unterschiedliche Menschen und Aliens, niemand von uns ist perfekt."

US-Serienstart ist nach Verschiebungen am 24. September 2017, in Deutschland wird "Star Trek: Discovery" wenig später auf Netflix zu sehen sein.

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben