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"Star Trek: Discovery": Serienschöpfer verlässt die Brücke

"Star Trek: Discovery" verliert seinen Showrunner Bryan Fuller.
"Star Trek: Discovery" verliert seinen Showrunner Bryan Fuller. (©Youtube / Entertainment Access 2016)

Noch bevor die Produktion überhaupt begonnen hat, ist Showrunner Bryan Fuller bei der kommenden Serie "Star Trek: Discovery" ausgestiegen. Dabei hat Fuller, der auch als Produzent und Autor fungierte, eine tiefe Verbundenheit zu diesem Urgestein der Science-Fiction-Serien.

Medienberichten zufolge gibt Bryan Fuller (unter anderem Erfinder der Serien "Hannibal" und "Dead Like Me – So gut wie tot") seinen Posten als "Star Trek: Raumschiff Discovery"-Showrunner wegen Terminproblemen auf. Neben dem "Star Trek"-Projekt arbeitet er zeitgleich noch an zwei weiteren Serien: der Romanadaption "American Gods" und der Neuauflage von Steven Spielbergs Fantasyreihe "Unglaubliche Geschichten". An Fullers Stelle sollen bei "Star Trek: Raumschiff Discovery" laut Hollywood Reporter nun Gretchen J. Berg sowie Aaron Harberts das Ruder übernehmen. Die beiden Produzenten und Autoren arbeiteten bereits bei der Fantasyserie "Pushing Daisies" sowie der Dramedy "Wonderfalls" mit Fuller zusammen.

Kurz vor Drehbeginn nur wenige Infos

"Star Trek: Discovery" befindet sich derzeit noch in der Vorproduktion. Zuletzt verschob der US-Sender CBS den Release auf Mai 2017, die Dreharbeiten sollen kommenden Monat beginnen. Auch zur Besetzung gibt es noch keinerlei Details – ersten Infos zufolge sollen aber sowohl ein weiblicher als auch ein männlicher Sternenflotten-Admiral vorkommen, dazu ein klingonischer Captain, ein männlicher Counselor und ein britischer Schiffsarzt. Auch eine homosexuelle männliche Hauptfigur soll erstmals im "Star Trek"-Franchise vorkommen.

Bryan Fuller: Vom Fan zum Produzenten

Produzent und Autor Bryan Fuller begann seine Karriere, nachdem er als Fan von "Star Trek: Deep Space Nine" ein selbst geschriebenes Drehbuch für eine Folge eingesendet hatte. Daraufhin konnte der Autodidakt weitere Skripte an "Star Trek" verkaufen und wurde schließlich als fester Autor für "Star Trek: Voyager" angeworben, wo er dann schnell bis zum Co-Produzenten aufstieg.

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