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"Star Wars: Die letzten Jedi": Meinungen wurden angeblich manipuliert

Eine neue Studie zu "Star Wars: Die letzten Jedi" fördert Schockierendes zutage.
Eine neue Studie zu "Star Wars: Die letzten Jedi" fördert Schockierendes zutage. (©Lucasfilm 2017)

Was wurde nicht über "Star Wars: Die letzten Jedi" gewettert. Der Film würde der Saga nicht gerecht werden und überhaupt wäre Episode 8 ein kompletter Reinfall. Eine neue Studie belegt nun aber, dass viele der negativen Stimmen angeblich manipuliert waren ... 

Morten Bay von der University of Southern California hat sich in der Studie die Social-Media-Beiträge zu "Star Wars: Die letzten Jedi" vorgeknöpft und analysiert. Dabei will er Beweise gefunden haben, die dafür sprechen, dass einige Stimmen politisch motiviert waren und als Fan-Meinungen ausgegeben wurden.

Spannende Studie zu "Star Wars: Die letzten Jedi"

Dazu hält Bay in seinem Abstract fest: "Das vermutliche Ziel dieser Manipulationen ist mehr Medienberichterstattung über den Fan-Konflikt, um die Geschichte von einer gespaltenen amerikanischen Gesellschaft noch mehr zu verbreiten."

Mehr noch: Die Hälfte der Twitter-User, die ihre Kritik direkt an Regisseur Rian Johnson gerichtet haben, seien Trolls oder politische Aktivisten gewesen, die den alternativen Rechten angehören. Bei vielen davon soll es sich um russische Trolls gehandelt haben.

Die Hälfte waren Bots

Wie The Hollywood Reporter aus der Studie heraushebt, habe Morten Bay herausgefunden, dass insgesamt nur 21,9 Prozent der Medienberichte über "Star Wars: Die letzten Jedi" negativ gewesen seien und davon seien 50,9 Prozent politisch motiviert gewesen oder von einem Bot verfasst.

Rian Johnson meldet sich zu Wort

Sogar Rian Johnson hat sich inzwischen via Twitter zu der Studie geäußert. "Ich bin schon gespannt, die Studie zu lesen, aber was das Abstract beschreibt, deckt sich mit meiner Online-Erfahrung." Dabei betont der "Star Wars: Die letzten Jedi"-Regisseur, dass er nichts gegen Fans habe, die seinen Film nicht mögen würden. Er habe mit vielen Fans online und offline gesprochen und sich die unterschiedlichen Meinungen angehört. "Das macht eine Fangemeinde aus". Was ihn allerdings störe, sei der Hass, der über die sozialen Medien verbreitet werde."

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