"Star Wars: Die letzten Jedi" stürmt die Charts – außer in China

"Star Wars: Die letzten Jedi" hat in China nicht gut Kirschenessen.
"Star Wars: Die letzten Jedi" hat in China nicht gut Kirschenessen. (©Lucasfilm 2017)
Daniela Li Träumt von der "Walker Stalker Cruise" – oder einem Urlaub in Hauros wandelndem Schloss.

"Star Wars: Die letzten Jedi" setzt seinen Eroberungsfeldzug in den Kinocharts weiter fort. Nachdem "Episode 8" in den USA bereits ein hervorragender Start gelungen war, erfasst das Weltraumfieber mittlerweile auch den Rest der Welt. Nur China zeigt dem Sequel offenbar die kalte Schulter.

Eigentlich hat "Star Wars: Die letzten Jedi" wirklich keinen Grund zur Klage. So kontrovers der aktuelle Teil der Sternensaga auch diskutiert werden mag: an den Kinokassen ist der Film ein absoluter Erfolg. Längst ist die eine-Milliarde-Marke an den weltweiten Kinokassen geknackt. In Deutschland ist "Episode 8" sogar der erfolgreichste Film des Jahres 2017.

"Star Wars: Die letzten Jedi" lässt "Der Herr der Ringe" hinter sich

Von Platz 24 der weltweit erfolgreichsten Filme aller Zeiten ist "Star Wars: Die letzten Jedi" mit einem Einspielergebnis von inzwischen rund 1,12 Milliarden US-Dollar (knapp 933,15 Millionen Euro) auf Platz 16 geklettert. Das berichtet Deadline unter Berufung auf aktuelle Zahlen. Damit überholt die Sternensaga nun sogar "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs", den bisher erfolgreichsten Teil der HdR-Trilogie.

Ein Siegeszug, der sich irgendwie nicht so recht auf China übertragen will. Dort ist "Episode 8" gerade gestartet, hat nach ersten inoffiziellen Schätzungen aber bisher gerade mal zwischen 8,5 und 9,6 Millionen US-Dollar (etwa 7 bis 8 Millionen Euro) eingespielt, erklärt Deadline. Ziemlich mager verglichen mit den über 220 Millionen US-Dollar (rund 182,5 Millionen Euro), die der Film alleine in den USA zum Kinostart umsetzen konnte.

Sternensaga erleidet Bruchlandung im Reich der Mitte

Sogar eine spezielle Vorpremiere im Disney Shanghai Resort, mit der der Filmkonzern bereits im Dezember 2017 die Fans vor Ort anheizen wollte, hat also offenbar nichts geholfen. Ein Grund dafür könnte laut Deadline in der fehlenden Fanbase liegen. Während das "Star Wars"-Franchise im Westen nämlich seit Jahrzehnten bekannt und beliebt ist, bleibt China für die Sternensaga ein eher unbekanntes Terrain. Ein Umstand, den Filmstudio Disney in "Rogue One: A Star Wars Story" durch die Besetzung der chinesischen Stars Wen Jiang (als Baze Malbus) und Donnie Yen (als Chirrut Imwe) bereits abzufangen versucht hatte.

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