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"Star Wars": Han-Solo-Spin-off wird ungewohnte Wege gehen

Wohin geht die Reise für Han Solo im kommenden Spin-off? Fans können sich offenbar auf Überraschungen gefasst machen...
Wohin geht die Reise für Han Solo im kommenden Spin-off? Fans können sich offenbar auf Überraschungen gefasst machen... (©Youtube/Dror Nahum 2016)

Das Spin-off über Weltraumschmuggler Han Solo wird offenbar mit ein paar Konventionen des "Star Wars"-Filmuniversums brechen – sagt zumindest der Kameramann. Das würde ja zur moralisch flexiblen Hauptfigur gut passen...

Die geplante Origin-Story über "Star Wars"-Held Han Solo machte kürzlich mit Casting-Neuigkeiten Schlagzeilen. Nun hat Kameramann Bradford Young in einem Interview über den kreativen Ansatz des Films unter der Regie von Phil Lord und Christopher Miller ("The Lego Movie") geplaudert.

Kreative Freiheit im Han-Solo-Spin-off

Young zeigte sich beeindruckt von der kreativen Freiheit, die allen Beteiligten von der Produktionsfirma Lucasfilm eingeräumt wird. "Wir machen unser eigenes Ding, deshalb sind wir da. Phil und Chris sind da, um einzubringen, was ihre Filme auszeichnet. [...] Mich haben sie an Bord geholt, damit ich einbringe, was meine Arbeit ausmacht. Und Lucasfilm lässt uns machen", sagte er im Gespräch mit dem Filmmagazin Collider. Offenbar soll sich das Han-Solo-Spin-off daher stark von allen bisherigen "Star Wars"-Teilen unterscheiden. "Es wird sich anfühlen wie ein 'Star Wars'-Film, aber wir brechen ein paar Regeln, und man ermutigt uns, das zu tun. Visuell und narrativ gesehen ist das ein guter Auftrag."

Bradford Young: "Ich bin positiv überrascht"

Dabei liegt der Produktionsfirma Young zufolge vor allem die Nachwuchsförderung am Herzen: "Sie versuchen, aufstrebende Künstler und Künstlerinnen mit starken Visionen und interessanten Perspektive zu fördern und diese Stimmen in den Filmen unterzubringen. Das macht die Arbeit sehr interessant und ist absolut nicht das, was ich erwartet habe. Ich bin positiv überrascht!"

Hoffentlich ereilt den Han-Solo-Film bei so viel Freiheit für die Macher nicht das gleiche Schicksal wie "Star Wars: Rogue One". Das im Dezember anlaufende Spin-off musste Mitte des Jahres teilweise neu gedreht und umgeschnitten werden – wegen fehlender Massentauglichkeit und zu wenig "Star Wars"-Feeling.

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