Stars und Fans verteidigen "Guardians of the Galaxy"-Macher James Gunn

Dave Bautista alias Drax (links im Bild) ist nur einer der "Guardians of the Galaxy"-Stars, der für Regisseur James Gunn in die Bresche springt.
Dave Bautista alias Drax (links im Bild) ist nur einer der "Guardians of the Galaxy"-Stars, der für Regisseur James Gunn in die Bresche springt. (©Marvel Studios 2018)
Jutta Peters Wartet noch immer auf ihren Brief aus Hogwarts. Erwägt alternativ eine Laufbahn bei den Avengers.

Nachdem am Wochenende bekannt wurde, dass Disney James Gunn den Regieposten zu "Guardians of the Galaxy Vol. 3" entzogen hat, entbrannte prompt eine hitzige Debatte in der Marvel-Gemeinde. Hat der Maus-Konzern richtig gehandelt? Oder ist es falsch, den Regisseur aufgrund alter Tweets zu verdammen? Zahlreiche Stars und Fans stimmen für Letzteres und nehmen Gunn nun energisch in Schutz.

Grund für die Entlassung waren einige kontroverse Tweets Gunns aus den Jahren 2008 bis 2013 zu Themen wie Vergewaltigung, von denen sich der "Guardians of the Galaxy"-Regisseur heute jedoch klar distanziert. Er habe sich geändert und bereue diese Statements, beteuerte Gunn. Ein Umstand, dem ihm zahlreiche Kollegen offenbar hoch anrechnen, für Disney aber Grund genug war, den Filmemacher zu feuern.

Promi-Support und Fan-Petition für James Gunn

Hollywood reagierte prompt auf diesen drastischen Schritt. Als einer der ersten meldete sich "Guardians of the Galaxy"-Darsteller Dave Bautista zu Wort. Er sei absolut nicht mit dem einverstanden, was aktuell mit James Gunn geschehe, verkündete er via Twitter. Und es dauerte nicht lange, bis sich weitere Prominente seiner Meinung anschlossen.

So meldete sich auch Schauspielerin Selma Blair ("Hellboy") zu Wort, die zuletzt im Rahmen der "#MeToo"-Debatte Regisseur James Toback sexuelle Belästigung vorwarf. James Gunn hingegen sei "einer der Guten", erklärte Blair nun. Es sei falsch, jemanden dafür zu bestrafen, dass er sich zum Besseren verändert hat. Die Aktrice ermutigte sogar ihre Follower, eine Petition auf Change.org zu unterzeichnen, die die Wiedereinstellung Gunns fordert. Bereits über 150.000 Fans unterstützen die Aktion.

Yondu-Darsteller Michael Rooker, der in beinahe allen Gunn-Filmen zu sehen ist, ging sogar noch einen Schritt weiter: Er deaktivierte nach einem wütenden Statement zu dem "laufenden Mist" kurzerhand seinen Twitter-Account.

Sean Gunn, seines Zeichens Bruder von James Gunn und ebenfalls "Guardians of the Galaxy"-Darsteller, zeigte sich deutlich diplomatischer. Er beteuerte noch einmal, dass sich sein Bruder seit seinen umstrittenen Tweets weiterentwickelt hat. Er hoffe, die Fans könnten die "Guardians"-Filme trotz allem weiter genießen.

Dazu welcher Regisseur nun "Guardians of the Galaxy Vol. 3" inszenieren wird, äußerte sich Disney bislang nicht.

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