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Steht das DC Extended Universe nach "Wonder Woman" auf der Kippe?

Batman, Wonder Woman und Co. könnten sich vom DC Extended Universe lösen.
Batman, Wonder Woman und Co. könnten sich vom DC Extended Universe lösen. (©Warner Bros. Entertainment Inc. 2017)

Marvel hat es vorgemacht: Seit "Iron Man" baut die Produktionsfirma ihr Marvel Cinematic Universe (MCU) mit Filmen über Donnergott "Thor" bis zu "Guardians of the Galaxy" aus. Was dem Unternehmen jedoch schon seit fast einem Jahrzehnt erfolgreich gelingt, scheint Konkurrent DC in Zusammenarbeit mit Warner Bros. nicht zu glücken. Ist das DC Extended Universe (DCEU) etwa am Ende?

Zumindest geben die Chefs von DC-Entertainment offenbar die Idee auf, dass alle DC-Filme im selben Universum spielen müssen. Der Grund dafür liegt unter anderem auch am durchschlagenden Erfolg von "Wonder Woman", wie DC-Präsidentin Diane Nelson im Interview mit Vulture verrät.

"Wonder Woman" ändert die Prioritäten für DC

Der Solofilm "Wonder Woman", der das DCEU mehr oder weniger ignoriert, hat sich als bislang größter finanzieller Erfolg des Studios herausgestellt und wurde auch von der Kritik gefeiert. "Unser Ziel ist es natürlich, in Zukunft Kontinuität [im DCEU] zu nutzen, um sicherzustellen, dass nichts in einer Weise abweicht, die keinen Sinn ergibt, aber es gibt kein Beharren auf einer übergreifenden Storyline oder einer Interkonnektivität in diesem Universum", führt Nelson aus. Wichtiger seien laut DC-Produzent Jon Berg für die Zukunft aber die Eigenschaften, die auch "Wonder Woman" auszeichneten: "Herz, Heldentum, Menschlichkeit und Humor."

DC Extended Universe nur, wenn es Sinn ergibt

Damit werde das DC-Movie-Universum ein Universum werden, "das aus dem Herzen jedes Filmemachers kommt, der es erschafft", ergänzt Nelson. Auch für "Aquaman" gelte diese Herangehensweise. Sie steht vor allem im Einklang mit den Plänen des Studios, unter einem noch unbekannten Titel Solofilme zu den beliebten Charakteren der DC-Comics zu entwickeln. Diese sollen ganz eigenständig vom DCEU sein – auch mit anderen Schauspielern in den Rollen. Der Erste von ihnen ist ein Solofilm rund um  den Batman-Bösewicht Joker.

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