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"The Get Down": Showrunner Baz Luhrmann begründet die Absetzung

Die Stars aus "The Get Down": Skylan Brooks, Jaden Smith und Justice Smith.
Die Stars aus "The Get Down": Skylan Brooks, Jaden Smith und Justice Smith. (©Courtesy of Netflix 2017)

Kürzlich kam die traurige Botschaft für alle Fans der Serie "The Get Down". Das aufwendige Hip-Hop-Drama wird keine zweite Staffel erhalten. Showrunner Baz Luhrmann hat nun durchblicken lassen, woran es hauptsächlich gelegen haben könnte.

Grade, als die Fans sich daran gewöhnt hatten, dass eigentlich jede Netflix-Serie mindestens in eine zweite Staffel geht, veröffentlichte der US-Streaming-Dienst traurige Nachrichten über "The Get Down". Es wird keine zweite Season der Musical-Serie geben.

"The Get Down": Staffel 1 kostete 120 Millionen US-Dollar

Neben dem Hofdrama "The Crown" dürfte "The Get Down" eine der teuersten Netflix-Produktionen überhaupt gewesen sein. Das Portal Highsnobiety nennt 120 Millionen US-Dollar als möglichen Kostenrahmen für die zwölf Episoden der ersten Staffel, die wegen Produktionsverzögerungen zudem in zwei Schüben veröffentlicht wurde.

Allein mit den vergleichsweise beträchtlichen Kosten dürfte das vorzeitige Ende von "The Get Down" aber nicht zu erklären sein. Immerhin geht auch "The Crown" Ende des Jahres in die zweite Staffel. Und laut Highsnobiety soll es fortgeschrittene Pläne für eine zweite Staffel gegeben haben. Die Produktionspartner Sony und Netflix hätten darauf gepocht, so Showrunner Baz Luhrmann ("The Great Gatsby").

Aus von "The Get Down" – wegen Baz Luhrmanns vollem Terminkalender?

Der oscarnominierte Filmemacher aus Australien ("Moulin Rouge") deutete in einem Interview an, dass die Absetzung von "The Get Down" wohl auch mit seiner Person im Zusammenhang steht. Wegen zahlreicher anderer Engagements hat sich Luhrmann anscheinend nicht vollumfänglich um die Hip-Hop-Serie kümmern können.

Die Studios jedoch hätten ihn gerne exklusiv für das Projekt gehabt, so Luhrmann. Und: "Zu gerne würde ich mich duplizieren, um an beiden Projekten arbeiten zu können. Aber die einfache Wahrheit ist: Ich mache Filme."

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