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"The Mandalorian": Unreal Engine lässt die Serie so realistisch wirken

Ein Filmstudio kann aufwendige Außendrehs organisieren – oder wie bei "The Mandalorian" auf modernste Gaming-Technik zurückgreifen. Die "Star Wars"-Serie zeigt, was dank der Unreal Engine von Epic Games inzwischen möglich ist.

Ein Großteil der Szenen in "The Mandalorian" wurde in einem kleinen Studio-Setting gedreht. Die Bilder machen jedoch den Anschein, dass Regisseur Jon Favreau mit seiner Crew in irgendeine Wüste gefahren ist und vor Ort gedreht hat.

"The Mandalorian"-Video gewährt Blick hinter die Kulissen

Des Rätsels Lösung ist die Unreal Engine 4 des Spieleentwicklers Epic Games. Ein Behind-the-Scenes-Video zeigt, welche Vorteile die 3D-Gestaltungsplattform für Filmschaffende besitzt. Die Hintergründe werden auf eine gigantische LED-Leinwand projiziert, die Szenenbilder verändern sich perspektivisch mit der Kameraeinstellung. Fährt die Kamera in "The Mandalorian" um einen Darsteller herum, reagiert der Hintergrund dynamisch.

Unreal Engine für besonders realistische Effekte

Damit hat der Blue- beziehungsweise Greenscreen ausgedient – zumindest weitestgehend. Diese Technik kommt zwar seit Jahrzehnten zum Einsatz, ist aber fehleranfällig. Oft ist es sehr auffällig, wann die Leinwand zum Einsatz kommt, da die Schauspieler deplatziert wirken. Und Reflexionen auf spiegelnden Gegenständen sind heikel.

Alles Dinge, die mit der digitalen Leinwandtechnik der Vergangenheit angehören. Lichter und Spiegelungen lassen sich mithilfe der Unreal Engine besonders realistisch darstellen. Mehr spannende Infos gibt's im Behind-the-Scenes-Video zur Produktion von "The Mandalorian".

Sendehinweis
Wie realistisch das Set in "The Mandalorian" aussieht, erfahren wir ab dem 24. März. Dann startet die achtteilige erste Staffel bei Disney+, jede Woche gibt's eine neue Folge.
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