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"The Walking Dead": Beschwerdeflut bei US-Aufsichtsbehörde

Negan schlägt "The Walking Dead"-Fans auf den Magen.
Negan schlägt "The Walking Dead"-Fans auf den Magen. (©Gene Page/AMC 2016)

Aufgrund der brutalen Ereignisse der ersten "The Walking Dead"-Folge von Staffel 7 liefen jede Menge Beschwerden bei den zuständigen Behörden auf – bei einigen davon fragt man sich allerdings, ob die Zuschauer überhaupt wussten, was sie da sahen...

Sogar echte Fans von "The Walking Dead" waren von Negans Auftritt in der ersten Folge von Staffel 7 völlig schockiert. Die blanke Brutalität sorgte für Aufregung und löste in Großbritannien sogar Ermittlungen der Aufsichtsbehörden aus. Auch die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) erhielt jede Menge Beschwerden, einige davon wurden nun von Cinemablend veröffentlicht – beim Lesen muss man sich jedoch schon etwas über die entsprechenden Zuschauer wundern.

12-Jährige musste sich abwenden

Eine der Beschwerden beschreibt beispielsweise, wie schockiert die 12-jährige Tochter von den mörderischen Ereignissen der Folge war, obwohl sie die Serie sonst auch immer mit ihren Eltern schauen dürfe – sie musste sich sogar vom Bildschirm abwenden! Man hätte im ganzen Leben selbst noch nie etwas Traumatisierenderes erlebt als diese "The Walking Dead"-Folge. Zuerst mal: Sogar in den in dieser Hinsicht eher liberalen USA ist "The Walking Dead" erst ab 17 Jahren freigegeben. Zweitens fragt man sich, ob diese Person während der vorherigen sechs Staffeln unter einem Stein gelebt hat. Schlussendlich kann man dem Einsender nur gratulieren, dass er in seinem Leben bisher noch nichts Schockierenderes als eine Fernsehsendung erleben musste.

Bitte keine Schimpfwörter

Weitere Beschwerden richten sich vor allem an den jugendgefährdenden Sprachgebrauch in "The Walking Dead". Offenbar ist es einigen Zuschauern wichtiger, dass Schimpfwörter und der Name des Herrn in der Sendung nicht verwendet werden – das Einschlagen von Köpfen und Abtrennen von Gliedmaßen ist wohl kein so großes Problem. Man hätte die entsprechenden Flüche doch bitte austauschen sollen. Ein anderer Zuschauer bittet die FCC um Hilfe, da jemand ihm vor Ausstrahlung der Sendung eine anonyme SMS geschickt hatte, in der bereits verraten wurde, welche Figur im Verlauf von "The Walking Dead" sterben müsse. Da die Nachricht mit "Wir sehen uns" endet, fühlte sich die entsprechende Person belästigt. Stellt sich die Frage, in wieweit die TV-Aufsichtsbehörde da helfen kann.

Wie sich die Überlebenden in "The Walking Dead" zukünftig gegen Bösewicht Negan durchsetzen können, wird hoffentlich in der zweiten Hälfte von Staffel 7 beantwortet. Diese wird in den USA ab Mitte Februar 2017 ausgestrahlt.

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