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"The Witcher"-Serie: Das steckt hinter den furiosen Kampfszenen

The Witcher Geralt von Riva
"Lust auf ein kleines Tänzchen, Schätzchen?"

Zu den Highlights der "The Witcher"-Serie auf Netflix zählen ohne Frage die Kampfsequenzen. Sie sind beeindruckend inszeniert und choreografiert. Wer denkt, dass Hauptdarsteller Henry Cavill dafür ein Stunt-Double brauchte, liegt daneben: Er drehte alles selbst.

Das verrät ein Tweet des "The Witcher"-Regisseurs Marc Jobst: "Henry Cavills Fähigkeiten mit dem Schwert sind technisch so brillant, dass wir die erste Kampfszene in einem Stück drehen konnten", schwärmt der Regisseur.

Henry Cavill, ein Naturtalent

Die Stunt-Koordinatoren Wolfgang Stegemann und Wade Eastwood leisteten ganze Arbeit und entwickelten beeindruckende Kampfchoreografien. Mit Henry Cavill hatten sie zudem einen talentierten Schüler. Der englische Schauspieler, unter anderem bekannt aus "Mission: Impossible", setzte die Kampf-Kombinationen perfekt um. Cavill brauchte kein Double, drehte alles selbst.

Für die Zeitlupen-Szenen in "The Witcher" haben die Stunt-Profis mit 96 fps (Bildern pro Sekunde) gedreht. Damit wirkt die obige Szene selbst in knapp vierfacher Verlangsamung ideal fürs Fernsehen. Normalerweise laufen Filme und Serien bei 25 fps.

Verzicht auf zu viele und zu schnelle Schnitte

Auch der bekannte US-Popkultur-Journalist Ben Kuchera lobt die Kampfchoreografien der "Witcher"-Netflix-Serie. Der Schwertkampf zwischen dem Witcher Geralt von Riva und Räuberin Renfri am Ende der ersten Episode ist beeindruckend organisch. Für Kuchera sind es vor allem auch die zusammenhängenden Einstellungen, die den Zuschauer zufrieden zurücklassen. "Es sieht so aus, als würden echte Menschen kämpfen – ohne schnelle Schnittabfolgen oder eine wackelige Kameraführung."

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