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"Timm Thaler": Neuverfilmung der Serie erntet starke Kritiken

Teufelspakt mit Folgen: Timm Thaler (Arved Friese) verkauft Baron Lefuet (Justus von Dohnányi) sein Lachen.
Teufelspakt mit Folgen: Timm Thaler (Arved Friese) verkauft Baron Lefuet (Justus von Dohnányi) sein Lachen. (©Constantin Film Verleih GmbH/Gordon Mühle 2017)

Die ZDF-Serie "Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen" erlangte in den 1970er-Jahren Kultstatus. Nun bringt Regisseur Andreas Dresen den Stoff auf die Kinoleinwand – und könnte damit einen neuen Kinderfilm-Klassiker geschaffen haben.

Timm Thaler hat ein unwiderstehliches Lachen, das alle um ihn herum ansteckt. Doch der Junge und seine Familie sind auch sehr arm, und so lässt er sich auf einen fatalen Deal mit dem teuflischen Baron Lefuet ein: Er verliert sein Lachen und gewinnt dafür jede Wette, auf die er sich einlässt. Bald ist Timm Thaler reich – und furchtbar unglücklich. Von seinem Versuch, sich das Lachen zurückzuholen, handelt der Roman von James Krüss aus dem Jahr 1962, der in den 1970er-Jahren mit großem Erfolg vom ZDF als Serie adaptiert wurde. Nun hat Regisseur Andreas Dresen einen Kinofilm daraus gemacht, der die Kritiker begeistert.

Massig Kritikerlob für "Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen"

Als einen der "schönsten und wichtigsten Kinderfilme der letzten Jahre" bezeichnet etwa Oliver Kaever den Kinofilm in einer Kritik für Spiegel Online. "Besser wird der Familienfilm nicht mehr", urteilt Elmar Krekeler für Die Welt. Er lobt den Film vor allem für seine Zeitlosigkeit: Während die Serie den Stoff in die damalige Gegenwart holte, lässt Dresen seine Verfilmung in den 1920er-Jahren spielen, in der auch Krüss' Roman angesiedelt ist. Allerdings entwirft er eine charmant-knallige Version der Zwanziger, die laut Krekeler "zu viel Wes Anderson und ein bisschen Tim Burton geguckt hat."

Prominentes Ensemble holt "Timm Thaler" auf die Leinwand

Knut Elstermann bezeichnet "Thimm Thaler oder Das verkaufte Lachen" auf MDR.de als "fantasievolle, kapitalismuskritische Faust-Legende für Kinder" und stellt vor allem das Schauspieler-Ensemble der Neuverfilmung heraus: Die titelgebende Figur wird von dem Nachwuchsdarsteller Arved Friese verkörpert. Justus von Dohnányi ("Männerherzen") spielt den dämonischen Baron, Axel Prahl ("Tatort") einen seiner Gehilfen. Charly Hübner ("Krabat") ist als Hotelportier zu sehen. Bjarne Mädel ("Der Tatortreiniger", "Stromberg") spielt Timms Vater, Jule Hermann ("Wendy – Der Film") Timms Freundin Ida. In Nebenrollen sind unter anderem Milan Peschel ("Schlussmacher") und Harald Schmidt zu sehen.

"Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen" läuft ab dem 2. Februar im Kino.

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