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Tom Holland: Tränenreiches Telefonat rettete Spider-Man vor MCU-Aus

Marvel-Fans weltweit haben um den Verbleib von Tom Hollands Spider-Man im Marvel Cinematic Universe (MCU) gebangt, als im Sommer die Neuverhandlungen der Filmrechte zwischen Disney und Sony zu scheitern drohten. Nun bestätigt Tom Holland, dass er seinerzeit zwischen den Studios vermittelte. Ausgerechnet ein ziemlich weinerliches Telefonat sei ausschlaggebend für die Einigung gewesen.

Am 4. Dezember war Tom Holland zu Gast in der US-Talkshow "Jimmy Kimmel Live!". Gastgeber Jimmy Kimmel nutzte die Gelegenheit, um den Schauspieler nach seiner Sicht über das Trennungsdrama zwischen Disney und Sony zu fragen. Disney-CEO Bob Iger hätte zuvor in der Show verraten, dass Holland maßgeblich geholfen habe, Spider-Man im MCU zu halten. Der Spidey-Darsteller erzählte daraufhin die Geschichte aus seiner Sicht – und berichtete von einem tränenreichen Telefonat im angetrunkenen Zustand!

"Ich habe Spider-Man gerettet!"

"Ich würde nicht sagen, dass es ganz und gar mein Verdienst war", gibt sich Tom Holland in der Show bescheiden – um mit einem Grinsen hinzuzufügen: "Ich habe Spider-Man gerettet!"

Als die Neuigkeit über Spider-Mans möglichen MCU-Exit die Runde machte, sei er gerade auf der Disney-Convention D23 gewesen, berichtet Holland. "Ich war am Boden zerstört." Er habe nach Bob Igers E-Mail-Adresse gefragt, um sich persönlich beim Disney-Boss für die tolle Zeit als Spider-Man zu bedanken. Die Antwort auf seine Anfrage ließ nicht lange auf sich warten: Bob Iger habe ihn kontaktiert und gefragt, ob er Hollands Telefonnummer haben könne.

"Das ist Bob Iger, aber ich bin betrunken."

"Zwei drei Tage vergingen, meine Familie und ich waren bei einem Kneipenquiz in unserer Stadt", erinnert sich der Hollywoodstar. "Ich hatte schon drei Pints getrunken, nicht viel gegessen und bekam einen Anruf von einer unbekannten Nummer. Ich ahnte es. Und habe gedacht: 'Das ist Bob Iger, aber ich bin betrunken.'"

Iger habe ihn telefonisch um seine Meinung zum geplatzten Deal gefragt – und er habe daraufhin tatsächlich geweint, gibt Holland zu. "Ich war wirklich emotional, weil ich das Gefühl hatte, dass alles zu Ende geht." Offenbar fasste Bob Iger nach dem Anruf den Entschluss, sich noch einmal mit den Verantwortlichen von Sony zusammenzusetzen: Am 27. September verkündeten die Studios die Einigung. Das Ergebnis: Tom Hollands Spider-Man wird nach "Spider-Man: Homecoming" und "Spider-Man: Far From Home" in einem weiteren gemeinsamen Marvel-Film zu sehen sein.

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