Top oder Flop? Die ersten Kritiken zum "Death Wish"-Remake sind da

Bruce Willis wird im Remake von "Death Wish" zum gnadenlosen Selbstjustizler.
Bruce Willis wird im Remake von "Death Wish" zum gnadenlosen Selbstjustizler. (©Universum Film 2018)
Daniela Li Träumt von der "Walker Stalker Cruise" – oder einem Urlaub in Hauros wandelndem Schloss.

Schon heute startet mit "Death Wish" das Remake eines hoch-kontroversen Charles-Bronson-Films in den US-Kinos durch. Ab dem 8. März erobert der Film mit Bruce Willis auch hierzulande die große Leinwand. Erste Kritiken verraten jetzt, auf was sich Kinogänger einstellen sollten – und ob es sich überhaupt lohnt, für die Neuauflage ins Kino zu gehen.

Schon 1974 machte sich Charles Bronson in der ursprünglichen Version von "Death Wish" auf die Jagd nach den Einbrechern, die seine Frau getötet und seine Tochter ins Koma geballert hatten. Die Selbstjustiz des zuvor braven Architekten sorgte für Aufsehen – und Regisseur Eli Roth hat versucht, den Film als Remake mit Bruce Willis ins neue Jahrtausend zu holen.

"Death Wish" schickt Bruce Willis auf mörderische Mission

Während die Grundgeschichte in beiden Filmen dieselbe ist (bis darauf, dass Willis' Paul Kersey nun ein wohlsituierter Chirurg in Chicago ist, statt ein Architekt in New York), könnte die Umsetzung wohl kaum unterschiedlicher sein. Eli Roth schickt seine Hauptfigur auf einen gnadenlosen Rachefeldzug, taucht die Straßen von Chicago in Blut und versucht (scheinbar) alles als absolut gerechtfertigte Aktion hinzustellen.

Werbung für die Waffen-Lobby?

Ein Umstand, der dem Remake bisher fast ausschließlich negative Kritiken eingebracht hat. Variety etwa bezeichnet den Film beispielsweise als regelrechtes N.R.A.-Werbematerial und schreibt: "['Death Wish'] ist ein Werbefilm für Waffen-Fetischismus. Dafür, das Recht in die eigene Hand zu nehmen, für Mord als Gerechtigkeit und dafür, Sturmgewehre für die coolsten Spielzeuge zu halten. [...] Ein N.R.A.-Anhänger könnte 'Death Wish' sehen und sich denken, 'endlich hat Hollywood mal einen Film gemacht, der für uns spricht.'"

Tödliches Remake für das Original

Variety ist aber längst nicht das einzige Portal, bei dem "Death Wish" nicht gut wegkommt. So spricht auch der Hollywood Reporter dem Remake jeglichen Subtext ab und attestiert ihm, quasi nichts mehr mit dem ursprünglichen Film und der allem zugrunde liegenden Romanvorlage zu tun zu haben. Bei dem es sich übrigens um einen Anti-Selbstjustiz-Roman handelt ...

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