Trotz Dwayne Johnson: Stürzt "Skycraper" an den Kinokassen ab?

Die "Skyscraper"-Previews könnten besser laufen.
Die "Skyscraper"-Previews könnten besser laufen. (©Universal Pictures 2018)
Meliha Dikmen Gruselt sich auch bei FSK-12-Filmen.

Wenn es bisher einen Garanten für Hollywoodhits gibt, dann Dwayne Johnson. Mit seinem neuesten Actionkracher "Skyscraper" könnte der Großverdiener jedoch eine Bruchlandung hinlegen. Droht The Rock nun nach seiner nicht enden wollenden Erfolgswelle der Abstieg?

Der Hüne Johnson muss sich zum US-Kinostart von "Skyscraper" nämlich einer niedlichen Vampirfamilie geschlagen geben, wie Box Office Mojo vorrechnet.

"Hotel Transsilvanien 3" stößt "Skyscraper" von der Spitze

Während "Hotel Transsilvanien 3: Ein Monster Urlaub" allein in den Previews am Donnerstag 2,6 Millionen US-Dollar erwirtschaftete, konnte "Skyscraper" die zwei Millionen-Grenze nicht sprengen und blieb bei 1,9 Millionen US-Dollar hängen. Zwar wurden dem schwindelerregenden Blockbuster auf den Spuren von "Stirb langsam" Einnahmen von 33 bis 40 Millionen US-Dollar vorausgesagt, doch wahrscheinlicher ist laut Variety, dass er sich bei 23 Millionen einpendelt. Damit bliebe "Skycraper" weit hinter dem Vampir-Animationsspaß zurück, der an seinem Startwochenende wohl zwischen 40 und 44 Millionen aus den Kinogängern heraussaugen dürfte.

Zu viel Dwayne Johnson als Grund?

Für diesen holpernden Start gibt es verschiedene Erklärungsmöglichkeiten. Während Deadline anmerkt, dass "Skyscraper" derzeit zu den wenigen Filmen gehört, die zu keinem Franchise gehören, sieht Variety den Grund in einer Übersättigung der Zuschauer an The Rock. So war der ehemalige Wrestler dieses Jahr schon im Sequel "Jumanji 2: Willkommen im Dschungel" und in der Videospielverfilmung "Rampage - Big meets Bigger" zu sehen. Aber noch ist nicht aller Tage Abend.

Immerhin spielte "Central Intelligence", die vorige Zusammenarbeit zwischen "Skyscraper"-Regisseur Rawson Marshall Thurber und Johnson auch nur 1,84 Millionen bei den Previews ein, erreichte aber noch Einnahmen von 33,5 Millionen an seinem Startwochenende und erwies sich mit Gesamteinnahmen von 216 US-Dollar weltweit als lukrativ. Das Budget betrug mit 50 Millionen US-Dollar allerdings auch nur knapp ein Drittel dessen, was "Skycraper" verschluckte.

Kinostart
Wer Johnson in "Skyscraper" etwas Starthilfe geben will, kann das seit dem 12. Juli auch hierzulande in den Kinos tun.

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