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Trotz "Justice League"-Fail: Whedon hält an "Batgirl"-Regie fest

Batgirl ging einst im TV in Serie – Joss Whedon soll ihr nun zum Sprung auf die Leinwand verhelfen.
Batgirl ging einst im TV in Serie – Joss Whedon soll ihr nun zum Sprung auf die Leinwand verhelfen. (©Warner Bros via picture alliance / AP Photo 2017)

Wilde Spekulationen machen in der DC-Fangemeinde die Runde: Angeblich führte die Kritik an "Justice League" dazu, dass Joss Whedon als Regisseur des kommenden "Batgirl"-Films gefeuert wurde. Alles Quatsch, heißt es jetzt aus unbenannten Quellen – und doch scheint das Projekt in der Schwebe.

Keine Frage, "Justice League" legte einen eher schwachen Kinostart hin, verglichen mit anderen Comicverfilmungen. Kritiker und Fans scheinen gleichermaßen enttäuscht von dem Debüt der Gerechtigkeitsliga. Sogar eine Fan-Petition mit über 100.000 Unterschriften gibt es bereits und diese gibt die Schuld an dem Misserfolg des aktuellen Blockbusters vor allem einem: Joss Whedon. Der war nämlich in der Post-Produktion für den verhinderten Regisseur Zack Snyder eingesprungen und hatte den finalen Film erheblich gekürzt.

Whedon arbeitet weiterhin an "Batgirl"

Wer nun jedoch meint, DC und Warner Bros. würden Joss Whedon nach "Justice League" den Rücken kehren, liegt falsch. Wie zuvor geplant soll Whedon auch weiterhin die Inszenierung der geplanten "Batgirl"-Adaption übernehmen. Die Gerüchte, er müsse seinen Regieposten abgeben, seien falsch, teilten produktionsnahe Informanten Entertainment Weekly mit. Der "Marvel's The Avengers"-Macher arbeite zurzeit am Skript für den Heldinnen-Film.

Unsichere Zukunft

Allerdings scheint der aktuelle Entwicklungsstatus des neuen DC-Ablegers offen. Einen Releasetermin hat "Batgirl" bislang nicht. Dabei hätte DC mit seiner nächsten Heldin direkt an den Hype um "Wonder Woman" anknüpfen können. Ob dies allerdings mit dem Regisseur gelingt, dem viele Fans nach "Justice League" mehr als skeptisch gegenüberstehen, bleibt fraglich.

Kinostart
Bevor "Batgirl" auf die Leinwand flattert, bringt DC mit "Aquaman" erst einmal den Solofilm eines anderen Comichelden in die Kinos. Der Film um Arthur Curry soll am 20. Dezember 2018 in Deutschland anlaufen.

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