Interview

TURN ON-Interview: Ridley Scott über Aliens, Gadgets, VR & Co.

Science-Fiction-Visionär Ridley Scott ("Alien", Blade Runner") geht stramm auf die 80 zu, hat aber immer noch viel vor. Im Video-Interview mit TURN ON spricht er über Zukunftstechnologien, das coolste Gadget aus seinen Filmen – und natürlich über sein neuestes Blockbuster-Baby, "Alien: Covenant".

Wenn "Alien: Covenant" am 18. Mai in die Kinos kommt, ist dies bereits der sechste Film der Reihe – ohne die beiden "Alien vs. Predator"-Crossovers. Und die Geschichte um das "unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" ist noch lange nicht am Ende. Der mittlerweile 79-jährige "Alien"-Schöpfer Ridley Scott plant nach "Alien: Covenant" noch zwei weitere Filme, die die Lücke zu Scotts Originalfilm aus dem Jahr 1979 schließen sollen.

Faszination "Alien": Warum Ridley Scott einfach nicht loslassen kann

Fast 40 Jahre "Alien": Was fasziniert den Erschaffer einer der legendärsten Sci-Fi-Kreaturen der Filmgeschichte (immer noch) so an diesem Stoff? Im Interview mit TURN ON nennt Ridley Scott mehrere Gründe. Er habe verhindern wollen, dass diese "schöne Kreatur" in Vergessenheit gerät. Auch wollte er die Serie in eine echte Blockbuster-Reihe verwandeln.

 Gute Laune am Set von "Alien: Covenant": Regisseur Ridley Scott mit seiner Hauptdarstellerin Katherine Waterston. fullscreen
Gute Laune am Set von "Alien: Covenant": Regisseur Ridley Scott mit seiner Hauptdarstellerin Katherine Waterston. (©Twentieth Century Fox 2017)

"Alien: Covenant": Wer erschuf dieses Monster – und warum?

Was erwartet uns nun also in "Alien: Covenant"? Ridley Scott hat bereits mehrfach gesagt, dass der Film vor allem zwei Fragen beantworten soll: Wer erschuf das Alienmonster? Und warum? "Es erschien mir verrückt, diese Frage nicht auf irgendeine Art zu beantworten", sagt der "Alien"-Schöpfer im Gespräch mit uns.

Aber macht das "Alien: Covenant" wirklich zum besten "Alien"-Film aller Zeiten? Wir durften den Film bereits sehen und möchten nicht zu viel verraten, aber eines können wir bestätigen: "Alien: Covenant" beantwortet diese Fragen. Und die Antworten werden Dich aus dem Kinosessel hauen.

"'Alien vs. Predator'? Keine gute Idee."

Im Interview merkt Ridley Scott zwischendurch auch an, dass er den ersten "Alien"-Film am besten findet. Das ist wenig überraschend: Alle drei Fortsetzungen der Hauptreihe – "Aliens – Die Rückkehr" (1986), "Alien 3" (1992) und "Alien – Die Wiedergeburt" (1997) – sind nicht von Ridley Scott. In einem früheren Interview verriet er auch den so simplen wie überraschenden Grund dafür: "Sie hatten mich nie gefragt. Und ich war wirklich ein wenig angepisst deswegen."

Als wir von Ridley Scott noch wissen möchten, warum er sich statt einer weiteren Fortsetzung für die Prequelvariante entschieden hat, können wir zumindest erahnen, wie viel Eindruck diese Filme wirklich bei ihm hinterlassen haben. Er verwechselt prompt das Ende von "Alien 3" und "Alien - Die Wiedergeburt": "Ist Ripley nicht am Ende gestorben? Ich glaube, sie starb. Sigourney. Ich kann mich nicht erinnern … " Er habe den letzten "Alien"-Film, den er gesehen hat – gemeint ist wohl "Alien - Die Wiedergeburt" – nicht lange schauen können, sagt Ridley Scott und grinst verschmitzt. Sichtlich zum Scherzen aufgelegt, fügt er an: "Und 'Alien vs. Predator' ist keine gute Idee."

Hier geht es zu unserem Interview mit Ridley Scott:

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