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TV- und Filmproduktionen in den USA nehmen wieder ihre Arbeit auf

Hollywood Hills
Bald können die Kameras entstaubt und wieder angeschmissen werden.

Am morgigen Freitag kehrt wieder etwas mehr Normalität nach Los Angeles zurück. Neben der Öffnung von Kinos, Zoos und anderen Einrichtungen dürfen zudem TV- und Filmproduktionen ihre Arbeit wieder aufnehmen.

Das hat Dr. Barbara Ferrer, Leiterin des Gesundheitsamtes von Los Angeles, am Mittwoch mitgeteilt, wie unter anderem Deadline berichtet. Für die Wiederaufnahme der genannten Tätigkeiten gelten allerdings bestimmte Sicherheitsprotokolle. Der Katalog, der festhält, welche Auflagen der Staat Kalifornien zu erfüllen hat, wird am heutigen Donnerstag veröffentlicht.

Arbeiten können bald wieder starten

Damit am 12. Juni TV- und Filmproduktionen ihre Arbeit wieder aufnehmen können, müssen sich alle Beteiligten an die Anforderungen des Sicherheitsprotokolls halten. Ferrer präsentierte während ihrer Rede am Mittwoch Grafen, die belegen, dass die Todesfälle infolge der Corona-Pandemie in Los Angeles zurückgehen – denn diese Zahl ist entscheidend für die Öffnung öffentlicher Einrichtungen, zu denen unter anderem Kinos, Zoos, Fitnessstudios und Museen zählen.

TV- und Filmindustrie macht proaktiv Vorschläge

Wie das Sicherheitsprotokoll für TV- und Filmproduktionen in Hollywood aussehen wird, ist noch unklar. Experten der Branche haben vergangene Woche ein sogenanntes White Paper veröffentlicht, in dem sie festhalten, welche Schutzmaßnahmen sie ergreifen können. Es soll weiterhin Abstand zueinander gehalten werden sowie regelmäßige Tests geben. Hinzu kommt das Messen der Körpertemperatur, um Fieber auszuschließen, sowie die genaue Beobachtung von möglichen Symptomen. Masken seien ebenso verpflichtend wie zusätzliche Waschbecken. Für die Industrie bedeutet das jedoch auch: Die Kosten steigen um rund 20 Prozent, während die Produktion langsamer als geplant voranschreitet, berichtet Variety.

Das Risiko bleibt

Es bleibt spannend, wie Hollywood mit den Maßnahmen umgehen wird und unter welchen Auflagen die TV- und Filmproduktionen in den kommenden Monaten bewerkstelligt werden müssen. Dr. Barbara Ferrer ist sich der unsicheren Situation bewusst: "Wir sind noch nicht über den Berg", erklärt sie. Wir sind noch mitten drin und es gibt ein großes Risiko."

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