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Umfrage: Soll es mehr Filme wie "Logan" und "Deadpool" geben?

"Logan" ist wesentlich brutaler als andere X-Men-Filme – aber den Fans gefällt's.
"Logan" ist wesentlich brutaler als andere X-Men-Filme – aber den Fans gefällt's. (©20th Century FOX 2017)

Endlich läuft "Logan" weltweit in den Kinos. Während das dritte und letzte Soloabenteuer von Wolverine in Deutschland ab 16 Jahren freigegeben ist, erhielt es in den USA ein R-Rating – also keine Jugendfreigabe. Eine Umfrage hat nun ergeben, was Kinofans davon halten.

Bisherige Filme aus dem Marvel-Universum haben sowohl in Deutschland als auch anderenorts eine humane Jugendfreigabe erhalten. Hierzulande darf man in der Regel die Abenteuer von Captain America, Iron Man und Co. schon ab 12 Jahren verfolgen, das US-amerikanische Pendant lautet dann PG oder PG-13.

Umfrage zeigt klare Tendenz zur Altersfreigabe

Anders ist das bei Filmen wie "Logan" oder auch "Deadpool", die (zumindest in Amerika) ohne Jugendfreigabe in den Kinos gestartet sind. Filmfans scheint das allerdings nicht zu stören – ganz im Gegenteil. Das Filmportal Fandango hat laut Deadline eine Umfrage unter Kinozuschauern gemacht, bei der 71 Prozent angaben, dass sie mehr Superheldenfilme ohne Jugendfreigabe sehen möchten.

"Logan" genauso erfolgreich wie "Deadpool"?

Dass eine solche Altersfreigabe dem Erfolg des jeweiligen Films keinen Abbruch tut, zeigten die Einspielergebnisse von "Deadpool" im vergangenen Jahr. Allein am Startwochenende spielte der Film in den USA 132 Millionen US-Dollar ein. Bei "Logan" rechnet man mit Einspielergebnissen zwischen 65 und 70 Millionen US-Dollar. Vielleicht sollten sich die Macher künftiger Marvel-Blockbuster überlegen, öfter Filme ohne Jugendfreigabe rauszubringen.

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