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"Venom": Sony plant Marvel-Spin-off ohne Jugendfreigabe

Spider-Man war der erste Wirt von Venom – jetzt bekommt der Alien seinen eigenen Film.
Spider-Man war der erste Wirt von Venom – jetzt bekommt der Alien seinen eigenen Film. (©Sony Pictures Home 2017)

Erst kürzlich gab Sony den Termin für den Kinostart ihrer "Venom"-Adaption bekannt. Nun bahnte sich das nächste Detail zum Schurken-Streifen seinen Weg an die Öffentlichkeit: Der außerirdische Marvel-Kontrahent tritt mit seinem Solofilm in die Fußstapfen von "Logan" und "Deadpool" – er bekommt ein R-Rating.

Mit der Altersfreigabe ab 18 für "Venom" will Sony den ersten Grundstein für ihr eigenes düsteres Marvel Universum legen, das sich deutlich von dem Marvel Cinematic Universe unterscheiden soll. Ein Crossover mit Charakteren des MCU wird es demnach voraussichtlich nicht geben. Die Pläne von Sony seien allerdings noch nicht in Stein gemeißelt, hält Collider fest. Schließlich habe man bislang noch kein Regisseur für den Film gefunden und dieser könne "Venom" noch einmal eine ganz neue Richtung geben.

"Venom" ohne Spider-Man

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Marvel und Sony sich die Leinwandrechte an den Charakteren rund um Spider-Man teilen. Doch während sich Marvel mit "Spider-Man: Homecoming" auf Peter Parker stürzt, konzentriert sich Sony nach "The Amazing Spider-Man" nun ganz auf die Gegner des Spinnenmanns. "Venom" soll am 5. Oktober 2018 in den US-Kinos vorlegen, dessen Erzfeind Spider-Man soll dann allerdings vermutlich keine große Rolle spielen. Lange allein dürfte der Antiheld mit den Reißzähnen trotzdem nicht bleiben. Schon seit Jahren wird über Sonys Pläne bezüglich eines Films rund um die Sinister Six gemunkelt.

Sony startet eigenen Marvel-Ableger

Wie die Story von "Venom" ohne Spider-Man aussehen könnte, ist bisher ungewiss. Schließlich diente Peter Parker als erster Wirt des Alien-Parasiten. Gut möglich, dass die Handlung schlicht zu einem späteren Zeitpunkt einsetzt, ohne dass die Vorgeschichte intensiv behandelt wird. Lediglich eines scheint sicher: Bekommt "Venom" tatsächlich ein R-Rating, dürfte es blutig werden.

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