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"Westworld" bekommt verlängertes Staffelfinale

Wer ist der mysteriöse Mann in Schwarz (Ed Harris)? Eine der Fragen, die das "Westworld"-Staffelfinale vermutlich beantworten wird.
Wer ist der mysteriöse Mann in Schwarz (Ed Harris)? Eine der Fragen, die das "Westworld"-Staffelfinale vermutlich beantworten wird. (©Facebook/WestworldHBO 2016)

Neun Folgen lang hat "Westworld" zahlreiche Charaktere und Erzählstränge etabliert und zugleich Unmengen offener Fragen aufgeworfen. Um alle Fäden im Staffelfinale zusammenzuführen, wird Folge 10 der HBO-Serie extra lang.

Nur eine Folge der ersten Staffel bleibt den "Westworld"-Machern noch, um die enorm komplexe Story der Sci-Fi/Western-Serie im Staffelfinale zu einem runden Abschluss zu bringen. Kein Wunder, dass sich der Sender HBO entschieden hat, dass die kommende zehnte Episode eine halbe Stunde länger als die üblichen knapp 60 Minuten dauern wird.

"Westworld"-Staffelfinale dauert 90 Minuten

Verraten wurde die Überlänge von Schauspielerin Evan Rachel Wood, die in "Westworld" die Androidin Dolores Abernathy spielt. "Einmal. Noch. 90-Minuten-Folge ...", verkündete sie über Twitter und sorgte damit für Begeisterung bei Fans, die sich nun endlich Antworten auf dringende Fragen erhoffen:

[spoiler title="Achtung, Spoiler!" text="" button="Mehr erfahren"]Ist William der jüngere Mann in Schwarz? Was ist das mysteriöse Labyrinth? Kann Maeve aus dem Park entkommen? Lebt Elsie noch? Und Bernard? Was geschah mit Arnold? Und welche Rolle spielte Dolores bei seinem Tod?[/spoiler]

Abschied vom Wilden Westen in Staffel 2?

Dass die meisten dieser Fragen auch tatsächlich beantwortet werden, kann wohl als sicher gelten: Die Produzenten Jonathan Nolan und Lisa Joy verrieten kürzlich in einem Interview, dass sie die Zuschauer nicht über das Staffelfinale hinaus hängen lassen wollen. "Wir haben kein Interesse daran, Mysterien zu spinnen, ohne Antworten parat zu haben", so Nolan im Gespräch mit dem Filmmagazin Entertainment Weekly. "Unser Ziel ist es, eine ambitionierte Geschichte in Kapiteln zu erzählen, die eine Staffel lang ist und jeweils ein abgeschlossenes Thema sowie eine individuelle Atmosphäre hat."

Möglich also, dass sich "Westworld" in der nächsten Staffel vom Western-Setting ganz verabschiedet und sich anderen von Robotern bevölkerten Themenwelten zuwendet – etwa dem Mittelalter oder dem alten Rom, die in der Filmvorlage zur Serie aus dem Jahr 1973 als benachbarte Welten zum Wilden Westen vorkommen. Allerdings wird es bis dahin noch ein wenig dauern: Staffel 2 von "Westworld" wird frühstens 2018 erwartet.

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