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"Wonder Woman": Nur für eine Szene war ein Nachdreh notwendig

Jenkins setzte ihre Vision für "Wonder Woman" offenbar konsequent durch. Lediglich bei einer Szene spürte die Regisseurin, dass sie etwas ändern musste.
Jenkins setzte ihre Vision für "Wonder Woman" offenbar konsequent durch. Lediglich bei einer Szene spürte die Regisseurin, dass sie etwas ändern musste. (©Warner Bros. Entertainment 2017)

Nachdem "Wonder Woman" jüngst einen Traumstart in den amerikanischen Kinos hinlegte, sickern immer mehr Details zur Entstehung des DC-Blockbusters zu den Fans durch. So wurde jüngst enthüllt, dass Regisseurin Patty Jenkins nur eine einzige Sequenz im Nachhinein neu drehen ließ – und die hat es in sich.

Mittlerweile erscheint auch Filmemacherin Patty Jenkins selbst wie eine wahre Wonder Woman. Während für andere DC-Streifen wie "Suicide Squad" bekanntermaßen eine ganze Reihe von Szenen nachgedreht werden mussten, um den Antihelden-Film humorvoller zu gestalten, brauchte Jenkins lediglich einen einzigen Reshoot, um ihrer Comicverfilmung noch mehr Spannung zu verleihen. Im Gespräch mit The Hollywood Reporter verriet die Regisseurin, warum ausgerechnet Diana Princes (Gal Gadot) Weg an die Front neu aufgelegt werden musste.

Wonder Woman zieht in den Krieg

"Ich wollte die Spannung so stark wie möglich hochfahren und unglücklicherweise hatten wir diese nicht. Die Szene war nur eine leicht angespannte Szene von ihnen [Gal Gadot und Chris Pine] beim Laufen. Ich dachte: 'Ich brauche es, dass sie etwas Brutalität sieht.' Deshalb fügten wir [den Part] hinzu, in dem sie sieht, wie die Pferde ausgepeitscht werden", erläuterte Jenkins ihre nachträgliche Änderung. Allerdings sei tatsächlich nur diese eine Sequenz ausgetauscht worden – der Rest der "Wonder Woman"-Adaption sei "exakt der Film, den wir immer gemacht haben". Und bei den Anhängern der DC-Gemeinde scheint diese klare Linie bestens anzukommen.

Sequel immer wahrscheinlicher

Schon am US-Startwochenende sorgte "Wonder Woman" für klingelnde Kinokassen und knackte prompt einen Rekord: Kein anderer Film einer Regisseurin spielte bislang in den ersten Tagen so viel Geld ein. Angesichts dieses Erfolgs erscheint es wenig verwunderlich, dass sich die Gerüchte um ein bevorstehendes Sequel immer mehr verdichten. Zack Snyder ließ sogar bereits verlauten, dass DC eine Fortsetzung für die Lasso schwingende Kriegerin bereits fest eingeplant habe.

Ob die DC-Heldin auch bei uns punkten kann, wird sich schon bald zeigen. In Deutschland muss sich "Wonder Woman" ab dem 15. Juni 2017 auf der Leinwand behaupten.

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