"X-Men"-Regisseur soll das "Conan"-Spin-off "Red Sonja" inszenieren

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Kommt bald endlich das "Red Sonja"-Reboot? 1985 kämpfte noch Brigitte Nielsen als Barbarenkriegerin auf der Leinwand. (©picture alliance / Everett Collection 2018)
Jutta Peters Wartet noch immer auf ihren Brief aus Hogwarts. Erwägt alternativ eine Laufbahn bei den Avengers.

Bereits seit 2008 arbeitet Filmstudio Millennium an einem "Red Sonja"-Reboot, einem Ableger des Fantasy-Abenteuers "Conan der Barbar". Nun hat man endlich einen Filmemacher ins Auge gefasst: Ausgerechnet "X-Men: Apocalypse"-Macher Bryan Singer, der zuletzt stark in der öffentlichen Kritik stand, soll für die Regie zum Spin-off im Gespräch sein.

Offenbar hofft Millennium, mit dem "Conan"-Spin-off "Red Sonja" die Fans von DCs "Wonder Woman" für sich zu gewinnen und ein ganzes Barbaren-Franchise voller Schwertkämpferinnen und Magie aufzubauen. Dafür sei das Studio laut The Hollywood Reporter sogar bereit, dem Filmemacher Bryan Singer "eine Top-Summe" für sein Mitwirken zu bezahlen – und der könnte gleich doppelt von dem neuen Projekt profitieren.

Neuanfang für Bryan Singer?

Schließlich muss Singer auch sein Image als Regisseur wieder aufpolieren. Zuletzt sorgte der Filmemacher für einen riesigen Skandal, da er mehrfach nicht am Set des Queen-Films "Bohemian Rhapsody" auftauchte, ohne je eine Erklärung für sein Fernbleiben zu liefern. Filmstudio Fox zog die Reißleine und feuerte Singer.

Und damit nicht genug: Zusätzlich wurden schwere Vorwürfe im Rahmen der #MeToo-Ära gegen den Regisseur erhoben – und das nicht zum ersten Mal. Da diese Vorwürfe jedoch vor Gericht im Sande verliefen, will Millennium Singer nun offenbar trotz allem eine zweite Chance einräumen.

Wer tritt in die Fußstapfen von Arnie und Brigitte Nielsen?

Neben Singer als Regisseur soll dann auch Ashley Miller, die bereits das Skript zu "X-Men: Erste Entscheidung" lieferte, als Drehbuchautorin mit an Bord sein. Doch ein Erfolg wäre damit längst nicht sicher. Nicht umsonst steckt das Projekt "Red Sonja" seit satten zehn Jahren in der Entwicklungshölle fest. In dieser Zeit kamen und gingen bereits mehrere Autoren.

Es scheint, als wäre es nicht so leicht, den Barbarenfilm vom 1985 mit Arnold Schwarzenegger und Brigitte Nielsen in den Hauptrollen neu aufzulegen. Auch die Frage nach der Besetzung ist derzeit noch vollkommen offen.

Ob und wann wir die Kriegerin demnach tatsächlich auf der Leinwand wiedersehen? Das bleibt noch abzuwarten.

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