Zum Heulen? So hart war der "Halloween"-Dreh für Jamie Lee Curtis

Der Dreh zu "Halloween" war für Jamie Lee Curtis offenbar deutlich härter als erwartet.
Der Dreh zu "Halloween" war für Jamie Lee Curtis offenbar deutlich härter als erwartet. (©Universal Pictures 2017)
Daniela Li Träumt von der "Walker Stalker Cruise" – oder einem Urlaub in Hauros wandelndem Schloss.

Gleich in mehreren "Halloween"-Filmen verkörperte Jamie Lee Curtis die Figur der Laurie Strode und stand damit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, sowohl von Maskenmörder Michael Myers als auch dem Publikum. Im jetzt anstehenden "Halloween"-Reboot wird das anders sein. Oder zumindest dachte die Schauspielerin das zu Beginn – und wurde tränenreich eines Besseren belehrt.

"Ich habe mich wirklich auf die Figuren konzentriert, die von Andi [Matichak] und Judy [Greer] verkörpert werden", verriet Jamie Lee Curtis dazu jetzt im Gespräch mit Entertainment Weekly. "Als ich das Drehbuch zum ersten Mal bekommen habe, habe ich tatsächlich gesagt, 'Seht mal, Leute, ich komme so wenig darin vor, dass ihr meinen Part in fünf Tagen abdrehen könnt'."

Vom "Halloween"-Set auf die (Therapie-)Couch?

Was für einem Irrtum sie damit aufgesessen war, wurde der Schauspielerin allerdings ziemlich schnell klar. "Ich habe angefangen zu weinen, sobald ich am ersten Tag am Set angekommen bin", so Curtis. "Und ich habe nicht aufgehört zu weinen, bis ich wieder abgereist bin. Das habe ich nicht erwartet."

Zwar habe sie gewusst, dass die Dreharbeiten harte Arbeit bedeuten würden. Allerdings hätte sie nicht damit gerechnet, wie tief sie die Arbeit an dem "Halloween"-Reboot tatsächlich bewegen werde, wie Jamie Lee Curtis weiter verriet: "Ich habe einen guten Monat gebraucht, um mich davon zu erholen."

Harter Drill am Set

Als ob die psychische Belastung nicht schlimm genug gewesen wäre, ging es am Set offenbar auch körperlich ziemlich heftig zur Sache. "Ich habe mir eine Rippe gebrochen, während ich die letzten Szenen gedreht habe", erinnert sich die Laurie-Darstellerin.

"Am Ende der Sequenz hat nicht nur der Stuntman Ibuprofen geschluckt, sondern wir alle. Und zwar viel." Zwar hätten die Stunt-Mitarbeiter natürlich einen Teil der Szenen übernommen, räumt Curtis ein – aber längst nicht alle. "All die Kämpfe, das bin alles ich. Oder der allergrößte Teil davon zumindest."

Kinostart
Wie das am Ende aussieht, können wir uns ab dem 25. Oktober ansehen, wenn "Halloween" in den deutschen Kinos startet.

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