Ratgeber

Fernseher als Monitor verwenden: Mit diesen 3 Tipps klappt's

Wir klären, wie Du Deinen Fernseher als Monitor nutzen kannst.
Wir klären, wie Du Deinen Fernseher als Monitor nutzen kannst. (©Philips 2017)

Den Fernseher als Monitor zu verwenden, kann aus vielen Gründen Sinn ergeben. Egal, ob Urlaubsbilder oder Präsentationen: Auf einem riesigen HD-Fernseher sehen derlei Inhalte gleich viel besser aus. Wir erklären, wie Fernseher und Monitor miteinander verbunden werden und was dabei zu beachten ist.

Willst Du Deinen TV als Monitor verwenden, ist das relativ unkompliziert möglich. Die Vorteile liegen auf der Hand: Im Regelfall bietet ein Fernseher die größere Bildschirmdiagonale als ein Monitor. Inhalte vom Computer oder Laptop kommen auf einem größeren Display deutlich besser zur Geltung. Der unkomplizierte Weg erfolgt über die Schnittstelle HDMI. Verfügen sowohl PC als auch Fernseher über diesen Anschluss, werden beide Geräte darüber verbunden. Dadurch ist die bestmögliche Bildübertragung sichergestellt.

Doch beachte: Für Video- oder Bildbearbeitung ist diese Variante nur wenig sinnvoll, da Monitore über deutlich größere Farbräume verfügen und die Darstellung auf dem TV verfälscht wird. Auch fürs Gaming sind Fernseher mitunter nicht unbedingt genauso gut geeignet wie ein Monitor, da der Input-Lag insbesondere bei günstigeren Modellen manchmal zu hoch ist. Hier hilft ein Blick in die Bedienungsanleitung des TV-Geräts weiter, halte die Augen offen nach einem Gaming-Modus.

1. TV als Monitor verwenden: Am einfachsten per HDMI

Alle halbwegs modernen Flachbildfernseher besitzen im Grunde eine HDMI-Schnittstelle, neuere Grafikkarten ebenfalls. Ist nur ein DVI-Port vorhanden, schafft ein entsprechender DVI/HDMI-Adapter Abhilfe. Der Vorteil von HDMI liegt auf der Hand: Bei diesem Standard werden sowohl Bild als auch Ton übertragen, DVI überträgt nur Bilder. Für die Soundausgabe zeichnet weiterhin der PC/Laptop verantwortlich. Will man den Sound vom TV-Gerät ausgeben lassen, müssen beide Geräte mit einem Audiokabel verbunden werden. Per HDMI geht es einfacher: Hier muss am TV nur noch die korrekte HDMI-Quelle gewählt werden, anschließend werden sowohl Bild als auch Ton übertragen.

 Fernseher besitzen Bildschirmdiagonalen, die man bei Monitoren vergebens sucht. fullscreen
Fernseher besitzen Bildschirmdiagonalen, die man bei Monitoren vergebens sucht. (©Cseed 2017)

2. Anzeigemodus konfigurieren und Bildschirmauflösung einstellen

Willst Du den Anzeigemodus konfigurieren, drückst Du am PC oder Laptop einfach die Windows-Taste zusammen mit dem Buchstaben "P". Hier kannst Du einstellen, ob der Inhalt sowohl auf PC und TV angezeigt werden soll oder auch nur auf dem TV. Nennst Du einen Laptop Dein Eigen, findest Du hier häufig eine separate Taste mit mehreren Monitor-Symbolen, die per Funktionstaste angesteuert werden kann. Da die meisten modernen Fernseher in Full HD auflösen, sollte dieselbe Auflösung auch am Computer eingestellt sein. Prüfe diese Option mit einem Rechtsklick auf Deinem Desktop und wähle Bildschirmauflösung.

3. Verbindung mit VGA und Chromecast als Alternative

Hat Deine Grafikkarte noch einen VGA-Port, benötigst Du für den Anschluss an einen TV mit HDMI einen speziellen VGA/HDMI-Adapter. Da VGA ebenfalls keinen Ton überträgt, muss hier wieder ein separates Audiokabel zum Einsatz kommen. Besitzt Dein TV wiederum nur einen DVI-Port, musst Du einen VGA- zu DVI-Konverter verwenden. Gut zu wissen: Mit HDMI-Sticks wie dem Google Chromecast gelingt die Spiegelung des Computerbildschirminhalts sogar ohne Kabel. Wie Google Chromecast genau funktioniert und wie die Einrichtung vonstatten geht, klären wir in diesem Ratgeber.

Zusammenfassung

  1. Fernseher als Monitor nutzen am einfachsten per HDMI-Verbindung
  2. Ist nur ein DVI-Port vorhanden, hilft ein Adapter – für Ton separates Audiokabel nutzen
  3. Gegebenenfalls Anzeigemodus und Bildschirmauflösung konfigurieren
  4. Bei alten VGA-Anschlüssen einen VGA- zu DVI-Konverter verwenden
  5. Mit Google Chromecast gelingt die Übertragung kabellos
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