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Minions: Wer sind die gelben Helden und woher kommen sie?

Die Minions sind einfach unverbesserlich lustig.
Die Minions sind einfach unverbesserlich lustig. (©Universal Pictures 2017)

Bereits in "Ich – Einfach unverbesserlich" waren die gelben Tic-Tacs die heimlichen Stars. Heute haben die Minions längst Kultstatus erreicht und machen zahlreiche Fans weltweit völlig "banana". Was Du über Grus Helferlein unbedingt wissen solltest, liest Du hier.

Was sind Minions?

Bei den Minions handelt es sich um kleine, gelbe, kapselförmige Figuren mit nur drei Fingern an jeder Hand, die meist von einer skurrilen Situation in die nächste stolpern. Zu Beginn ihres Solo-Films entwickeln sich die süßen Unruhestifter aus einem Einzeller im Meer, das die beinahe identischen Nachkommen später verlassen, um an Land einen Meister zu finden.

Wörtlich übersetzt bedeutet "Minions" nämlich Lakaien und ums Dienen dreht sich eigentlich auch die gesamte Existenz der kleinen gelben Helferlein. So suchen sie in ihrem Prequel-Film "Minions – Wie alles begann" lange nach dem einen wahren Superschurken, dessen Handlanger sie werden können, und treffen schließlich auf Gru, den Protagonisten von "Ich – Einfach unverbesserlich".

 Für ihren Boss gehen die Minions sogar ins Gefängnis. fullscreen
Für ihren Boss gehen die Minions sogar ins Gefängnis. (©Universal Pictures 2017)

Dabei sind die kleinen Kultfiguren selbst alles andere als böse veranlagt, sondern viel mehr ungeschickt und kindisch. Tatsächlich schrieben die Macher die niedlichen Chaoten sogar einzig deshalb ins Drehbuch, damit Hauptfigur Gru sympathischer wirkt. Die Idee: Letzterer sollte all seine Minions mit dem Vornamen ansprechen können, obwohl Hunderte von ihnen für ihn arbeiten.

Doch wie viele Minions gibt es eigentlich genau? Laut Regisseur Pierre Coffin umfasst die gelbe Schar genau 899 Exemplare. Besonders Bob, Stuart und Kevin ragen seit ihrem Solo-Abenteuer allerdings aus der Masse heraus und zieren mittlerweile Bettwäsche, Tassen und diverse andere Merchandise-Produkte. Für den Schöpfer ist der Grund für diesen Minion-Hype völlig offensichtlich: "Es ist der Umstand, dass jeder sie zeichnen kann", vermutet der Animator im Gespräch mit The Guardian.

Welche Sprache sprechen die Minions?

Neben dem simplen Aussehen macht auch das schräge Kauderwelsch, mit dem die Minions kommunizieren, die gelben Helden unwiderstehlich. Minionese nennt sich die Sprache, die sich aus einer wilden Mischung aus Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch mit einigen koreanischen und russischen Elementen ableitet. Ein Lieblingswort fällt dennoch immer wieder und ist dabei unmissverständlich: "Banana!"

Gut zu wissen

Denn es gibt zwei Dinge, die die Minions über alles lieben: Bananen und Musik. Unter anderem trällerten die animierten Pillen in ihren Blockbustern bereits den Hit "I Swear" der Boyband All-4-One sowie den Ohrwurm "YMCA" der Village People – natürlich auf Minionese. Mit dem Titel "Happy" von Pharrell Williams war 2014 sogar ein Minions-Film für den Oscar in der Kategorie "Bester Filmsong" nominiert.

Wie viele Minions-Filme gibt es?

Mittlerweile flimmerten die Minions bereits mit vier Filmen über die große Kino-Leinwand:

  • "Ich – Einfach unverbesserlich" (2010)
  • "Ich – Einfach unverbesserlich 2" (2013)
  • "Minions" (2015)
  • "Ich – Einfach unverbesserlich 3" (2017)

Auch in Zukunft werden es Grus Sidekicks weiter bunt – beziehungsweise gelb – treiben: Im Juli 2020 soll mit "Minions 2" eine Fortsetzung des Spin-offs rund um die gelben Kultfiguren starten.

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