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"Herr der Ringe" als Serie: Was wir über das TV-Projekt wissen

Ob Gandalf in der "Herr der Ringe"-Serie eine Rolle spielen wird, bleibt abzuwarten.
Ob Gandalf in der "Herr der Ringe"-Serie eine Rolle spielen wird, bleibt abzuwarten.

Knapp 15 Jahre nach dem letzten "Herr der Ringe"-Film sollen die Geschichten aus Mittelerde einen frischen Anstrich bekommen. Allerdings ist kein Reboot geplant, sondern eine Serie zu bestimmten, bisher unbekannten Figuren aus der Fantasywelt, die einst J.R.R. Tolkien mit viel Liebe zum Detail erschaffen hat. 

Nach den drei "Herr der Ringe"-Filmen sowie der Trilogie zu "Der Hobbit" wird es bald ein Wiedersehen mit den "garstigen, kleinen Hobbitsen", den Elben, den Zwergen und Orks geben. Zumindest ist das die Hoffnung bei den Fans, seit Amazon bekannt gegeben hat, sich die Rechte dafür gesichert zu haben.

Amazon sticht Netflix aus

Als Serie sollen bestimmte Geschichten aus Mittelerde ihren Weg auf die TV-Bildschirme finden. Dafür hat sich Amazon nicht lumpen lassen und 250 Millionen US-Dollar für die Rechte bezahlt. Netflix hatte das Nachsehen und musste die Konkurrenz ziehen lassen. Damit einher dürfte auch der Verlust eines Milliardengeschäfts einhergehen. Zwar scheint die Umsetzung des Tolkien-Stoffs als Serie enorme Kosten zu verursachen – immerhin könnte "Herr der Ringe" teurer als "Game of Thrones" werden – doch im Gegenzug auch Milliarden wieder in die Kassen spülen. Sofern es eine erfolgreiche TV-Adaption wird ...

"Herr der Ringe"-Stars sind skeptisch

Ob erfolgsversprechend oder nicht – konkrete Aussagen können dazu zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht getroffen werden. Weder gibt es Informationen zur etwaigen Handlung, noch darüber, wer hinter den Kulissen als Regisseur, Produzent oder Drehbuchautor die Strippen ziehen wird. Dementsprechend steht auch die Benennung von möglichen Schauspielern noch in weiter Ferne.

Immerhin mit einigen Rückkehrern kann nicht gerechnet werden: Sowohl Gimli-Darsteller John Rhys-Davies als auch Andy Serkis aus der "Herr der Ringe"-Trilogie zeigten sich alles andere als euphorisch über die Rückkehr der Geschichte ins Fernsehen. Rhys-Davis glaubt sogar, dass sich "Herr der Ringe"-Schöpfer J.R.R. Tolkien "im Grabe umdrehen" würde.

Mögliche Storylines für die "Herr der Ringe"-Serie

Das Tochter-Magazin der Times, NME, hat sich bereits Gedanken darüber gemacht, welche Handlungsstränge wohl in der "Herr der Ringe"-Serie aufgegriffen werden könnten.

  • Die Geschichte des jungen Aragorn
  • Die Liebesgeschichte des Menschen Beren und der Elbin Lúthien
  • Der Kampf zwischen Sauron und dem Elben-König Celebrimbor
  • Die Geschichte von Elendil und seinem Sohn Isildur, die Arnor und Gondor finden
  • Die Kinder von Húrin: Eine Geschichte, die kürzlich als eigenständiges Werk unter Tolkiens Namen veröffentlicht wurde

An erzählbarem Material wird es in jedem Fall nicht mangeln, immerhin hat Autor J.R.R. Tolkien eine umfassende Fantasywelt erschaffen. Und nicht nur das: Sogar eine eigene Sprache hat er dafür erfunden.

Für wen eignet sich die "Herr der Ringe"-Serie?

  • Alle, die nicht genug Geschichten aus Mittelerde hören und sehen können
  • Fantasyfans, denen die "Herr der Ringe"- und "Hobbit"-Trilogien nicht genug waren und mehr Hintergrundinformationen brauchen
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