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"House of Cards": Besetzung, Trailer und Infos zu Staffel 5

House of Cards
House of Cards

Macht, Einfluss und mörderische Intrigen in Washington: "House of Cards" geht demnächst in die nächste Runde. Lies hier alles zu Staffel 5.

Das ist der aktuelle Stand der Dinge:

Im März 2016 wurde die vierte "House of Cards"-Staffel veröffentlicht; die fünfte Season hat die Produktionsfirma Netflix für Mai 2017 angesetzt. Neue Folgen erscheinen hierzulande typischerweise zuerst beim Pay-TV-Sender Sky und stehen erst etwa ein halbes Jahr später beim Streamingdienst Netflix zur Verfügung – die vierte Season ist entsprechend erst seit dem 4. September 2016 abrufbar.

Spekulationen und Gerüchte über die dramatischen Entwicklungen in den neuen Folgen gibt es bereits zuhauf und zwei neue Schauspieler wurden mittlerweile bestätigt: Patricia Clarkson und Campbell Scott verstärken zukünftig den "House of Cards"-Cast. Auch hinter den Kulissen gibt es eine personelle Veränderung: Mit Showrunner Beau Willimon kehrt eines der von Anfang an beteiligten Mitglieder des "House of Cards"-Teams der Serie den Rücken.

Ende Januar wurde Staffel 5 mit einem kurzem und sehr düsteren Teaser angekündigt. Ab dem 30. Mai 2017 stehen die neuen Folgen auf Sky On Demand, Sky Go und Sky Ticket zum Abruf bereit – parallel zur US-Erstausstrahlung und wahlweise in deutscher oder englischer Sprachfassung. Am Abend des gleichen Tages findet um 21.15 Uhr die erste wöchentliche Ausstrahlung in Doppelfolgen auf Sky Atlantic HD statt. Ab dem 6. Juni laufen die neuen Folgen dienstags bereits ab 20.15 Uhr. Insgesamt wird Staffel 5 von "House of Cards" 13 Folgen mit je 60 Minuten Länge umfassen. Wann die neue Season auch bei Netflix startet, ist noch nicht bekannt.

Darum geht's in "House of Cards":

"House of Cards" basiert auf der BBC-Miniserie "Ein Kartenhaus" von 1990 und verlegt das Geschehen um einen intriganten Politiker im britischen Unterhaus ins Washington der Gegenwart. Bei seinem unaufhaltsamen Aufstieg zum mächtigsten Mann der Welt geht der US-Kongressabgeordnete Francis "Frank" Underwood buchstäblich über Leichen. Immer an seiner Seite ist seine Ehefrau Claire, die ihm in Sachen Skrupellosigkeit und Berechnung in nichts nachsteht und sich nicht zum Accessoire ihres Mannes degradieren lässt: Vielmehr verfolgt sie ganz eigene Ziele. Gemeinsam schmieden die beiden politische Intrigen, beseitigen lästige Konkurrenten und hecken elaborierte Rachepläne aus. Wer den Underwoods im Weg steht, wird eliminiert oder für ihre manipulativen Strategien eingespannt. Jede der bisher vier Staffeln brachte sie dabei ein Stück näher zu ihrem obersten Ziel: absolute Macht.

"House of Cards"-Szenenfoto fullscreen
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"House of Cards" stellt den Politikbetrieb in Washington als bisweilen tödliches Haifischbecken dar, in dem Frank und Claire Underwood sich mehr und mehr als größte Fische erweisen. Beängstigend: Ex-Präsident Bill Clinton soll über die Serie gesagt haben, sie bilde die Realität zu 99 Prozent akkurat ab. Kevin Spacey brilliert als skrupelloser Kongressabgeordneter Frank Underwood, Robin Wright verkörpert seine eiskalte Ehefrau als perfekter weiblicher Gegenpart. Das in den ersten Staffeln scheinbar unschlagbare Duo hatte zuletzt einige private Machtkämpfe auszufechten – ging daraus aber letztlich gestärkt hervor und agiert nun kaltblütiger als je zuvor.

Eine dramaturgische Besonderheit der Serie sind die zahlreichen Momente, in denen Frank Underwood sich direkt an die Zuschauer wendet und seine Sicht der Dinge mit trockenem, zynischem Humor kundtut. Außerdem orientiert sich "House of Cards" immer wieder an aktuellen politischen Geschehnissen: Lars Mikkelsen ist ab der dritten Staffel als charismatischer russischer Präsident Viktor Petrov mit unübersehbaren Ähnlichkeiten zu Wladimir Putin zu sehen; zudem bekommt es  Underwood am Ende der vierten Staffel mit Terroristen zu tun. Passend zum US-Wahlkampf tritt dazu ein Widersacher aus dem gegnerischen politischen Lager auf den Plan, der sich als unerwartet gefährlich erweist...

Für wen eignet sich die Serie?

  • Fans ausgebuffter Intrigen, die nicht davor zurückschrecken, sich zum besseren Verständnis Grundkenntnisse über das politische System der USA anzueignen
  • Anhänger von Serien wie "Breaking Bad", "Hannibal" und "Dexter", in denen moralisch äußerst flexible Antihelden im Fokus stehen
  • Liebhaber ausgefeilter filmischer Erzähltechniken: Frank Underwoods Durchbrechen der vierten Wand bleibt ebenso in Erinnerung, wie stellenweise surreale Szenen voller hintergründigem Humor, in denen Kameraführung, Licht und Musik meisterlich zusammenspielen

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