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Oscars 2020: Alle Nominierten und Gewinner der 92. Academy Awards

Neues Jahr, neues Glück: Wer wird bei den Oscars 2020 als Gewinner hervorgehen?
Neues Jahr, neues Glück: Wer wird bei den Oscars 2020 als Gewinner hervorgehen?

Am 10. Februar wurden die Oscars 2020 verliehen. Wer gehört zu den großen Gewinnern? Welcher Film wurde zum besten des Jahres gekürt? Welche Hollywoodstars haben nun einen Academy Award im Regal stehen? Alle Infos und eine komplette Liste der Nominierungen und Gewinner zum wohl wichtigsten Filmpreis der Welt gibt es hier.

Am 10. Februar 2020 war es wieder so weit: Die Oscarverleihung fand im Dolby Theatre am Hollywood Boulevard in Los Angeles statt. Damit jährte sich die prestigeträchtige Veranstaltung, die die Crème de la Crème des Filmbusiness zusammenführt, zum 92. Mal. Wie schon im Jahr zuvor, gab es auch 2020 keinen Moderator, der durch den Abend führt.

Oscars 2020: Alle Nominierungen und Gewinner im Überblick

Bester Film:

Bester Hauptdarsteller:

  • Joaquin Phoenix ("Joker")
  • Adam Driver ("Marragie Story")
  • Antonio Banderas ("Pain and Glory")
  • Leonardo DiCaprio ("Once Upon a Time in Hollywood")
  • Jonathan Pryce ("Die zwei Päpste")

Beste Hauptdarstellerin:

  • Cynthia Erivo ("Harriet")
  • Scarlett Johansson ("Marriage Story")
  • Saoirse Ronan ("Little Women")
  • Charlize Theron ("Bombshell")
  • Renée Zellweger ("Judy")

Bester Nebendarsteller:

  • Brad Pitt ("Once Upon a Time in Hollywood")
  • Tom Hanks ("Der wunderbare Mr. Rogers")
  • Anthony Hopkins ("Die zwei Päpste")
  • Al Pacino ("The Irishman")
  • Joe Pesci ("The Irishman")

Beste Nebendarstellerin:

  • Cathy Bates ("Richard Jewell")
  • Laura Dern ("Marriage Story")
  • Scarlett Johansson ("Jojo Rabbit")
  • Florence Pugh ("Little Women")
  • Margot Robbie ("Bombshell")

Beste Regie:

Beste Kamera:

  • Rodrigo Prieto ("The Irishman")
  • Lawrence Sher ("Joker")
  • Jarin Blaschke ("The Lighthouse")
  • Roger Deakins ("1917")
  • Robert Richardson ("Once Upon a Time in Hollywxood")

Bester Filmsong:

Beste Filmmusik:

Bester Kurzfilm:

  • "Brotherhood"
  • "Nefta Football Club"
  • "Saria"
  • "A Sister"
  • "The Neighbors' Window"

Bester fremdsprachiger Film:

  • "Corpus Christi" (Polen)
  • "Honeyland" (Nordmazedonien)
  • "Les Misérables" (Frankreich)
  • "Pain and Glory" (Spanien)
  • "Parasite" (Südkorea)

Bester Dokumentarfilm:

  • "American Factory"
  • "The Cave"
  • "The Edge of Democracy"
  • "For Sama"
  • "Honeyland"

Bester Dokumentarfilm (kurz):

  • "In the Absence"
  • "Learning to Skateboard in a Warzone (If You're a Girl)"
  • "Life Overtakes Me"
  • "St. Louis Superman"
  • "Walk Run Cha-Cha"

Bester Animationsfilm:

  • "How to Train Your Dragon 3"
  • "I Lost My Body"
  • "Klaus"
  • "Missing Link"
  • "Toy Story 4"

Bester animierter Kurzfilm:

  • "Dcera (Daughter)"
  • "Hair Love"
  • "Kitbull"
  • "Memorable"
  • "Sister"

Beste Visual Effects:

Bester Ton:

  • "Ad Astra"
  • "Le Mans 66"
  • "Joker"
  • "1917"
  • "Once Upon a Time in Hollywood"

Bester Tonschnitt:

  • "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers"
  • "Le Mans 66"
  • "Joker"
  • "1917"
  • "Once Upon a Time in Hollywood"

Bester Filmschnitt:

  • "Le Mans 66" (Michael McCusker, Andrew Buckland)
  • "The Irishman" (Thelma Schoonmaker)
  • "Jojo Rabbit" (Tom Eagles)
  • "Joker" (Jeff Groth)
  • "Parasite" (Yang Jinmo)

Bestes Make-up und Hairstyling:

  • "Bombshell"
  • "Joker"
  • "Judy"
  • "Maleficent 2"
  • "1917"

Bestes Produktionsdesign:

  • "The Irishman"
  • "Jojo Rabbit"
  • "1917"
  • "Once Upon a Time in Hollywood"
  • "Parasite"

Bestes Kostümdesign:

  • "The Irishman"
  • "Jojo Rabbit"
  • "Joker"
  • "Little Women"
  • "Once Upon a Time in Hollywood"

Bestes adaptiertes Drehbuch:

  • "The Irishman" (Steven Zaillian)
  • "Jojo Rabbit" (Taika Waititi)
  • "Joker" (Todd Phillips & Scott Silver)
  • "Little Women" (Greta Gerwig)
  • "Die zwei Päpste" (Anthony McCarten)

Bestes Originaldrehbuch:

  • "Knives Out" (Rian Johnson)
  • "Marriage Story" (Noah Baumbach)
  • "1917" (Sam Mendes & Krysty Wilson-Cairns)
  • "Once Upon a Time in Hollywood" (Quentin Tarantino)
  • "Parasite" (Bong Joon Ho, Han Jin Won)

Oscar-Legenden: 7 Facts zum Angeben

  1. Der älteste Gewinner in der Geschichte der Academy Awards ist Komponist Ennio Morricone. 2016 erhielt er im Alter von 87 Jahren für seine Filmmusik in Quentin Tarantinos "The Hateful Eight" den Oscar.
  2. Die jüngste Gewinnerin hingegen ist Tatum O'Neal, die 1973 im Alter von zehn Jahren als beste Nebendarstellerin für "Paper Moon" ausgezeichnet wurde.
  3. "Ben Hur" (1960), "Titanic" (1998) sowie "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" (2003) sind mit jeweils elf Oscars die erfolgreichsten Oscar-Filme aller Zeiten.
  4. Richtig bitter lief es 1985 für "Die Farbe Lila": Trotz elf Nominierungen erhielt das Südstaatendrama nicht eine Auszeichnung.
  5. Mit 17 Moderationen führte Bob Hope am häufigsten durch den Oscar-Abend, gefolgt von Billy Crystal, der insgesamt neun Mal Host der Academy Awards-Verleihung war.
  6. Die meisten Oscarnominierungen unter den Schauspielerinnen hat Meryl Streep erhalten (21 Nominierungen), bei den Männern ist es Jack Nicholson (12 Nominierungen).
  7. Die meisten Academy Awards überhaupt wurden Walt Disney verliehen. 26 Oscars – darunter vier Ehrenoscars – konnte der kreative Kopf in seinem Haus nebeneinanderstellen. Hinzu kommen 37 Nominierungen. Absoluter Rekord!

Oscar-History: Ein kurzer Blick zurück

Der Academy Award gilt als Heiliger Gral unter den Filmschaffenden: Wer einen Oscar sein Eigen nennen kann, der zählt tatsächlich zu den Besten der Besten in Hollywood. Erstmals fand die prestigeträchtige Verleihung 1929 statt und wird seitdem von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences veranstaltet. Seit 1930 werden die Academy Awards alljährlich vergeben.

Anfangs gab es noch die Angewohnheit, den Zeitungen die Gewinner vorab mitzuteilen – allerdings mit einem Embargo mit 23 Uhr in der Nacht der Verleihung. Nachdem allerdings die Los Angeles Times die Preisträger schon am Tag vor der Zeremonie verkündete, ging die Academy of Motion Picture Arts and Sciences 1941 dazu über, für die Bekanntgabe der jeweiligen Gewinner versiegelte Umschläge zu verwenden.

Warum die Statue als Oscar bezeichnet wird und nicht als Academy Award, darüber ist man sich bis heute nicht einig. Entsprechend existieren gleich mehrere Entstehungsmythen. Einer besagt, die zweifache Oscar-Gewinnerin Bette Davis ("Alles über Eva") habe die Statue nach ihrem ersten Ehemann Harmon Oscar Nelson benannt. Mindestens genauso bekannt ist der Mythos, dass Margaret Herrick, Sekretärin der Academy, die goldene Figur 1931 sah und diese sie prompt an ihren "Onkel Oscar" erinnert habe.

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