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Oscars 2019: Alle Gewinner der 91. Academy Awards

Academy Awards Oscars
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Am 24. Februar wurden die Oscars 2019 verliehen. Wer gehörte zu den großen Gewinnern des Abends? Welcher Film wurde zum besten des Jahres gekürt? Welche Hollywoodstars können sich nun einen Academy Award ins Regal stellen? Alle Infos und eine komplette Liste der Nominierungen und Gewinner zum wohl wichtigsten Filmpreis der Welt gibt es hier.

Am 24. Februar 2019 war es wieder so weit: Die Oscarverleihung fand im Dolby Theatre am Hollywood Boulevard in Los Angeles statt. Damit jährte sich die prestigeträchtige Veranstaltung, die die Crème de la Crème des Filmbusiness zusammenführt, zum 91. Mal.

Eine Neuerung in diesem Jahr: Erstmals gab es keinen Host, der durch den Abend führte. Ursprünglich war geplant, dass Kevin Hart diese Ehre zuteil wird. Doch nur wenige Tage nach der Ankündigung, trat der Hollywoodstar als Host wieder zurück. Grund dafür waren acht Jahre alte Tweets des Comedians, die ausgegraben und ihm zum Verhängnis wurden.

Oscars 2019: Alle Nominierungen und Gewinner im Überblick

Bester Film:

Bester Hauptdarsteller:

  • Christian Bale ("Vice")
  • Bradley Cooper ("A Star Is Born")
  • Willem Dafoe ("At Eternity's Gate")
  • Rami Malek ("Bohemian Rhapsody") - Gewinner
  • Viggo Mortensen ("Green Book")

Beste Hauptdarstellerin:

  • Lady Gaga ("A Star Is Born")
  • Yalitza Aparicio ("Roma")
  • Glenn Close ("The Wife")
  • Olivia Colman ("The Favourite") - Gewinner
  • Melissa McCarthy ("Can You Ever Forgive Me?")

Bester Nebendarsteller:

  • Mahershala Ali ("Green Book") - Gewinner
  • Adam Driver ("BlackKklansman")
  • Richard E. Grant ("Can You Ever Forgive Me?")
  • Sam Rockwell ("Vice")
  • Sam Elliott ("A Star Is Born")

Beste Nebendarstellerin:

  • Amy Adams ("Vice")
  • Emma Stone ("The Favorite")
  • Rachel Weisz ("The Favorite")
  • Marina De Tavira ("Roma")
  • Regina King ("If Beale Street Could Talk") - Gewinner

Beste Regie:

  • Spike Lee ("BlackKklansman")
  • Alfonso Cuarón ("Roma") - Gewinner
  • Adam McKay ("Vice")
  • Pawel Pawlikowski ("Cold War")
  • Yargos Lanthimos ("The Favourite")

Beste Kamera:

  • Łukasz Żal ("Cold War")
  • Alfonso Cuarón ("Roma") - Gewinner
  • Robbie Ryan ("The Favourite")
  • Caleb Deschanel ("Werk ohne Autor")
  • Matthew Libatique ("A Star Is Born")

Bester Filmsong:

  • "All the Stars" ("Black Panther")
  • "Shallow" ("A Star Is Born") - Gewinner
  • "I'll Fight" ("RBG")
  • "When a Cowboy Trades His Spurs for Wings" ("The Ballad of Buster Scruggs")
  • "The Place Where Lost Things Go" ("Mary Poppins' Rückkehr")

Beste Filmmusik:

  • "Black Panther" (Ludwig Goransson) - Gewinner
  • "BlackKklansman" (Terence Blanchard)
  • "If Beale Street Could Talk" (Nicholas Britell)
  • "Isle of Dogs" (Alexandre Desplat)
  • "Mary Poppins' Rückkehr" (Marc Shaiman)

Bester Kurzfilm:

  • "Detainment"
  • "Fauve"
  • "Mother"
  • "Marguerite"
  • "Skin" - Gewinner

Bester fremdsprachiger Film:

  • "Capernaum" (Libanon)
  • "Roma" (Mexiko) - Gewinner
  • "Cold War" (Polen)
  • "Werk ohne Autor" (Deutschland)
  • "Shoplifters" (Japan)

Bester Dokumentarfilm:

  • "Free Solo" - Gewinner
  • "Minding the Gap"
  • "Hale County This Morning, This Evening"
  • "RBG"
  • "Of Fathers and Sons"

Bester Dokumentarfilm (kurz):

  • "Black Sheep"
  • "A Night at the Garden"
  • "End Game"
  • "Lifeboat"
  • "Period. End of Sentence." - Gewinner

Bester Animationsfilm:

Bester animierter Kurzfilm:

  • "Animal Behaviour"
  • "Bao" - Gewinner
  • "Life Afternoon"
  • "One Small Step"
  • "Weekends"

Beste Visual Effects:

Bester Ton:

  • "Black Panther"
  • "Roma"
  • "Bohemian Rhapsody" - Gewinner
  • "A Star Is Born"
  • "Aufbruch zum Mond"

Bester Tonschnitt:

  • "Black Panther"
  • "Bohemian Rhapsody" - Gewinner
  • "Aufbruch zum Mond"
  • "A Quiet Place"
  • "Roma"

Bester Filmschnitt:

  • "BlackKklansman" (Barry Alexander Brown)
  • "Bohemian Rhapsody" (John Ottman) - Gewinner
  • "The Favourite" (Yorgos Mavropsaridis)
  • "Green Book" (Patick J. Don Vito)
  • "Vice" (Hank Corwin)

Bestes Make-up und Hairstyling:

  • "Border"
  • "Mary Queen of Scots"
  • "Vice" - Gewinner

Bestes Produktionsdesign:

  • "Black Panther" - Gewinner
  • "The Favourite"
  • "Aufbruch zum Mond"
  • "Mary Poppins' Rückkehr"
  • "Roma"

Bestes Kostümdesign:

  • "The Ballad of Buster Scruggs"
  • "Black Panther" - Gewinner
  • "The Favourite"
  • "Mary Poppins' Rückkehr"
  • "Mary Queen of Scots"

Bestes adaptiertes Drehbuch:

  • "The Ballad of Buster Scruggs" (Joel Coen, Ethan Coen)
  • "BlackKklansman" (Charlie Wachtel & David Rabinowitz, Kevin Willmott & Spike Lee) - Gewinner
  • "Can You Ever Forgive Me?" (Nicole Holofcener, Jeff Whitty)
  • "If Beale Street Could Talk" (Barry Jenkins)
  • "A Star Is Born" (Eric Roth, Bradley Cooper & Will Fetters)

Bestes Originaldrehbuch:

  • "The Favourite" (Deborah Davis, Tony McNamara)
  • "First Reformed" (Paul Schrader)
  • "Green Book" (Nick Vallelonga, Brian Currie, Peter Farrelly) - Gewinner
  • "Roma" (Alfonso Cuarón)
  • "Vice" (Adam McKay)

Oscar-Legenden: 7 Facts zum Angeben

  1. Der älteste Gewinner in der Geschichte der Academy Awards ist Komponist Ennio Morricone. 2016 erhielt er im Alter von 87 Jahren für seine Filmmusik in Quentin Tarantinos "The Hateful Eight" den Oscar.
  2. Die jüngste Gewinnerin hingegen ist Tatum O'Neal, die 1973 im Alter von zehn Jahren als beste Nebendarstellerin für "Paper Moon" ausgezeichnet wurde.
  3. "Ben Hur" (1960), "Titanic" (1998) sowie "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" (2003) sind mit jeweils elf Oscars die erfolgreichsten Oscar-Filme aller Zeiten.
  4. Richtig bitter lief es 1985 für "Die Farbe Lila": Trotz elf Nominierungen erhielt das Südstaatendrama nicht eine Auszeichnung.
  5. Mit 17 Moderationen führte Bob Hope am häufigsten durch den Oscar-Abend, gefolgt von Billy Crystal, der insgesamt neun Mal Host der Academy Awards-Verleihung war.
  6. Die meisten Oscarnominierungen unter den Schauspielerinnen hat Meryl Streep erhalten (21 Nominierungen), bei den Männern ist es Jack Nicholson (12 Nominierungen).
  7. Die meisten Academy Awards überhaupt wurden Walt Disney verliehen. 26 Oscars – darunter vier Ehrenoscars – konnte der kreative Kopf in seinem Haus nebeneinanderstellen. Hinzu kommen 37 Nominierungen. Absoluter Rekord!

Oscar-History: Ein kurzer Blick zurück

Der Academy Award gilt als Heiliger Gral unter den Filmschaffenden: Wer einen Oscar sein Eigen nennen kann, der zählt tatsächlich zu den Besten der Besten in Hollywood. Erstmals fand die prestigeträchtige Verleihung 1929 statt und wird seitdem von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences veranstaltet. Seit 1930 werden die Academy Awards alljährlich vergeben.

Anfangs gab es noch die Angewohnheit, den Zeitungen die Gewinner vorab mitzuteilen – allerdings mit einem Embargo mit 23 Uhr in der Nacht der Verleihung. Nachdem allerdings die Los Angeles Times die Preisträger schon am Tag vor der Zeremonie verkündete, ging die Academy of Motion Picture Arts and Sciences 1941 dazu über, für die Bekanntgabe der jeweiligen Gewinner versiegelte Umschläge zu verwenden.

Warum die Statue als Oscar bezeichnet wird und nicht als Academy Award, darüber ist man sich bis heute nicht einig. Entsprechend existieren gleich mehrere Entstehungsmythen. Einer besagt, die zweifache Oscar-Gewinnerin Bette Davis ("Alles über Eva") habe die Statue nach ihrem ersten Ehemann Harmon Oscar Nelson benannt. Mindestens genauso bekannt ist der Mythos, dass Margaret Herrick, Sekretärin der Academy, die goldene Figur 1931 sah und diese sie prompt an ihren "Onkel Oscar" erinnert habe.

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