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"Sherlock": Alle Infos und Trailer zu Staffel 4

Sherlock Benedict Cumberbatch
Sherlock Benedict Cumberbatch

Pünktlich zum Neujahrstag fiel in Großbritannien der Startschuss für die vierte "Sherlock"-Staffel. Hier liest Du, wann sich Benedict Cumberbatch und Martin Freeman auch für das deutsche Fernsehpublikum wieder ans Lösen kniffliger Fälle machen – und was bisher zu Staffel 5 bekannt ist.

Das ist der aktuelle Stand der Dinge:

Fans der BBC-Serie "Sherlock" kennen das Drama bereits: Zwischen den jeweiligen Staffeln liegen meist zwei endlos lang erscheinende Jahre, bis Benedict Cumberbatch und Martin Freeman als Sherlock und Dr. Watson auf die Fernsehbildschirme zurückkehren. Die Wartezeit zwischen Staffel 3 und Staffel 4 erforderte von den Fans allerdings ein Höchstmaß an Verständnis. Denn statt der bisherigen zwei mussten sie nun sogar drei Jahre warten.

Immerhin gab es Anfang Januar 2016 eine kleine Beruhigungspille in Form eines Weihnachtsspecials. In der Sonderfolge "Die Braut des Grauens" waren Sherlock und Dr. Watson nicht im heutigen, sondern im viktorianischen London unterwegs.

Staffel 4 ist in vollem Gange

Die vierte Staffel startete in Großbritannien pünktlich am 1. Januar 2017 mit der ersten Episode "The Six Thatchers". Folge zwei ("The Lying Detective") und drei ("The Final Problem") liefen an den darauffolgenden Sonntagen bei BBC. Vor allem in den Tagen vor dem Start von Staffel 4 wurden regelmäßig Teaser, Trailer und Fotos veröffentlicht, die einen lebhaften Eindruck von Sherlock und Watson vermittelten.

Darin wurde deutlich: Nicht nur Sherlocks Erzfeind Moriarty wird sich aus dem Nirwana zurückmelden. Mit Culverton Smith alias Toby Jones ("The Return of the First Avenger") wird in Staffel 4 allem Anschein nach auch ein weiterer Gegenspieler eingeführt.

Inzwischen wissen wir außerdem, wann "Sherlock" auf die deutschen TV-Bildschirme zurückkehren wird. Nach ersten Gerüchten, dass die neuen Folgen im zweiten Quartal des Jahres erscheinen werden, gab es unterdessen die Bestätigung: Staffel 4 wird ab Pfingsten auf ARD zu sehen sein.

Offizieller Trailer zu Staffel 4 von "Sherlock":

Was ist nun mit Staffel 5?

Bezüglich Staffel 5 ist es ein ewiges Hin und Her. Mal heißt es, eine fünfte Staffel kommt. Kurz darauf heißt es dann: Pustekuchen, es wird keine weitere "Sherlock"-Staffel geben! In einem neuen Interview verriet Serienschöpfer Steven Moffat, dass die BBC-Serie eine Herzensangelegenheit für ihn und Co-Produzent Mark Gatiss sei. Sie wollen so lange mit "Sherlock" weitermachen, wie es geht, bevor es langweilig wird. Die größte Herausforderung sei es, die Termine der Beteiligten zu koordinieren.

Darum geht's in "Sherlock":

Die beliebte BBC-Serie holt den Meisterdetektiv von Autor Sir Arthur Conan Doyle ins 21. Jahrhundert. Als kreative Köpfe zeichnen Mark Gatiss und Steven Moffat für die Neuinterpretation verantwortlich. Statt mit Lupe und Notizblock unterwegs, vertraut die Spürnase durchaus auf moderne Technologie in Form von Computer und Smartphone.

Verkörpert wird Sherlock Holmes von Benedict Cumberbatch, der seiner Rolle in der Erfolgsserie seinen internationalen Durchbruch zu verdanken hat und inzwischen in Hollywood angekommen ist. In den vergangenen Jahren spielte der Londoner beispielsweise Hauptrollen im Biopic-Thriller "The Imitation Game" sowie im Sci-Fi-Actioner "Star Trek: Beyond". Dr. Watson-Darsteller Martin Freeman erlangte durch "Sherlock" ebenfalls einige Prominenz. Sicher war es auch dieser Performance zu verdanken, dass er unter anderem für die Hauptrolle in der "Hobbit"-Trilogie auserkoren wurde.

Klassische Storys – moderner Twist

Jede "Sherlock"-Staffel besteht aus drei Folgen, die jeweils in Spielfilmlänge gedreht wurden und in denen die beiden Protagonisten einen kniffeligen Fall zu lösen haben. Es handelt sich dabei zwar um die Fälle aus den klassischen Doyle-Geschichten – jedoch in modernisierter Form. Immer wieder sieht sich Sherlock Holmes aufgrund seiner vielen Eigenarten mit dem Vorwurf konfrontiert, ein Psychopath zu sein. Nur schwer kann er sich auf seine Mitmenschen einlassen – abgesehen einiger weniger Ausnahmen. Ihm ist jedoch sehr daran gelegen, klarzustellen, dass er viel mehr ein hochfunktionaler Soziopath sei. Für ihn hat die Lösung des aktuellen Falls oberste Priorität; Rücksicht auf Menschen kann und will er dabei nur selten nehmen.

Besonders markant inszeniert sind die schnellen Denkprozesse von Sherlock Holmes, an denen er zwar seine Mitmenschen verbal teilhaben lässt. Eine weiterführende Erklärung bleibt er ihnen jedoch meist schuldig. Er ist sich seiner mentalen Überlegenheit bewusst und kann nicht nachvollziehen, wie man mit weniger Wissen überhaupt lebensfähig ist.

Trailer zu "Die Braut des Grauens":

Für wen eignet sich die BBC-Serie?

  • Hobby-Detektive, die gerne miträtseln
  • Benedict-Cumberbatch-Fans
  • Liebhaber von smarten High-Speed-Dialogen

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