10 Dinge im "Game of Thrones"-Finale, die Du verpasst hast

Alles hat ein Ende – aber "Game of Thrones" noch nicht.
Alles hat ein Ende – aber "Game of Thrones" noch nicht. (©HBO 2017)
Christin Ehlers Würde ein "König der Löwen"-Remake mit Benedict Cumberbatch notfalls aus eigener Tasche zahlen.

Inzwischen ist Staffel 7 von "Game of Thrones" schon wieder Geschichte, doch das Finale hatte so einige kleine Details, über die wir unbedingt noch einmal sprechen müssen. Darum haben wir uns Episode 7 noch einmal angesehen und zehn Dinge zusammengetragen, die vielleicht gar nicht jeder entdeckt hat. 

1. Daenerys' Siegel erinnert an das Videospiel "The Elder Scrolls Online"

Gleich zu Beginn der Episode sehen wir die Armee der Unbefleckten in ihrer Uniform. Besonders auf ein Detail legt die Kamera dabei offenbar großen Wert: das Siegel von Daenerys. Es zeigt drei Drachen, die sich in den Schwanz zu beißen scheinen. Kommt das jemandem bekannt vor? Richtig, das MMORPG "The Elder Scrolls Online" hat ein nahezu identisches Logo.

Spielern des MMORPGs "The Elder Scrolls Online" dürfte das Siegel von Daenerys bekannt vorkommen.
Spielern des MMORPGs "The Elder Scrolls Online" dürfte das Siegel von Daenerys bekannt vorkommen.

2. Kleinfinger ist unversehrt

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis die Intrigen von Kleinfinger aufgedeckt werden würden. Dass es allerdings schon im Finale von Staffel 7 so weit sein würde, kam dann doch ein bisschen überraschend. Ohne mit der Wimper zu zucken, setzte Arya ihren Dolch an der Kehle von Petyr Baelish an und schon war es um ihn geschehen. Aber: Sein Gesicht blieb unbeschädigt. Ein Zeichen, dass wir ihn in Staffel 8 erneut zu sehen bekommen? Wie wir inzwischen wissen, kann sich Arya in alle Toten verwandeln – sofern sie im Besitz des unversehrten Gesichtes ist.

Arya hat wohl ihren tödlichen Schnitt bewusst am Hals von Kleinfinger gesetzt – sein Gesicht kann sie somit durchaus noch einmal verwenden.
Arya hat ihren tödlichen Schnitt wohl bewusst am Hals von Kleinfinger gesetzt – sein Gesicht kann sie so nämlich noch einmal verwenden.

3. Dreimal das Horn blasen

Als die Weißen Wanderer auf die Mauer zugelaufen sind, war die Hölle los. Wer ganz genau hingehört hat, dem dürften drei Hörner zu Ohren gekommen sein – die Warnung der Nachtwache, dass die Weißen Wanderer vor den Toren stehen, wie wir bereits in Staffel 2 erfahren haben. Zur Erinnerung: Einmal ins Horn blasen heißt, dass ein Mann aus den eigenen Reihen aus dem Wald zurückgekehrt ist. Zweimaliges Tuten heißt, dass sich Wildlinge nähern. Diese Warnung hat sich glücklicherweise mittlerweile erübrigt.

4. Tormund lebt!

Eine wichtige Frage im Finale der siebten "Game of Thrones"-Staffel war: Ist Tormund tot? Schließlich hoffen Fans doch noch immer auf ein Happy End für ihn und Brienne von Tarth! Die Zerstörung legte die Vermutung nahe, dass es den Anführer der Wildlinge in die Tiefe gerissen hat. Doch das war nur eine Finte, wie in der offiziellen Synopsis von Episode 7 auf HBO nachzulesen ist. Dort heißt es nämlich: "Teile der Mauer beginnen zusammenzubrechen, während sich Tormund und die Wildlinge in Sicherheit bringen."

Wir werden wohl in Staffel 8 erfahren, ob es ein Happy End zwischen Tormund und Brienne gibt.

5. Die Weißen Wanderer als Schattenwolf

Und wo wir gerade schon an der Mauer sind: Einigen Fans ist ein ganz besonderes Detail aufgefallen. Während die Weißen Wanderer nämlich durch das gigantische Loch schlurfen, das der Nachtkönig mithilfe des untoten Drachen in die Mauer gespuckt hat, sieht es ganz so aus, als würde die Meute einen Schattenwolf bilden. Zufall oder ein indirekter Hinweis auf die Theorie, dass Bran in Wirklichkeit der Nachtkönig ist?

6. Der Nachtkönig spricht nicht

Apropos Nachtkönig: Bisher hat der Schrecken aus dem hohen Norden kein Sterbenswörtchen verloren. Und geht es nach den Showrunnern David Benioff und D. B. Weiss, wird er das auch nicht mehr. Nach Staffel 6 sagten sie im Gespräch mit Deadline: "Wir denken über den Nachtkönig nicht als Bösewicht, sondern eher als den Tod. Was würde der Tod wohl sagen? Alles würde ihn herabsetzen. Er ist einfach eine reine Zerstörungskraft."

Game of Thrones Staffel 7 Episode 6
Geht es nach den Showrunnern, wird der Nachtkönig bis zum Schluss kein Wort sagen.

7. Dieses Bild kennen wir doch ...

Nach dem Mord an Kleinfinger in Staffel 7 stehen Arya und Sansa auf der Mauer von Winterfell und unterhalten sich über dies und das und jenes. Unter anderem erinnern sie sich an die weisen Worte ihres Vaters: "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Moment, das haben wir doch irgendwie schon mal gesehen? Ganz genau: Nach der "Schlacht der Bastarde" in Staffel 6 standen Sansa und Jon an genau der gleichen Position und dachten an die Worte von Ned Stark. Aber: Dieses Mal steht Sansa an der Position von Jon. Ein Hinweis darauf, dass sie künftig die Königin des Nordens – oder zumindest von Winterfell – bleiben und endgültig in Jons Fußstapfen treten wird?

Diese Einstellung wurde sicherlich nicht umsonst so gewählt ...
Diese Einstellung wurde sicherlich nicht umsonst so gewählt ...

8. Jon Snow aka Aegon Targaryen aka der Eroberer?

Endlich wissen wir, wie Jon Snow eigentlich heißt: Aegon Targaryen. Aber irgendwie keine Überraschung, bei den Targaryens gab es schon einige Vorfahren mit dem Namen Aegon. Einer jedoch ist nicht ganz unerheblich für die Geschichte: Aegon, der Eroberer. Wie der Name schon erahnen lässt, hat er einst Westeros mit seinen drei Drachen erobert und zu einem Reich zusammengeschlossen – und wurde der erste König auf dem Eisernen Thron. Ein Hinweis auf die Zukunft von Jon Snow, der ebenfalls das zerbrochene Reich vereinen wird?

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Wird Jon Snow am Ende von Staffel 8 auf dem Eisernen Thron sitzen und das zersplitterte Reich wieder einen?

9. Cerseis Outfit in der Drachengrube

Na klar, als Königin muss man bei öffentlichen Auftritten nicht nur gut aussehen, sondern auch Macht ausstrahlen. Wie das geht, bewies Cersei Lannister im "Game of Thrones"-Finale von Staffel 7. Ihre Robe wirkte wie ein Kleid aus kleinen, feinen Kettengliedern, das den Eindruck einer Rüstung machte. "Sie ist sehr extravagant", kommentierte Kostümdesignerin Michele Clapton den Look auf dem Blog Making Game of Thrones. Besonders die Rückenpartie verriet mehr, als zunächst gedacht: "Etwas an den Schlitzen und Drehungen erzählt etwas über den Charakter, es steht im Widerspruch zur Frontpartie. Es ist wie ein Stachel im Schwanz, was man erst sieht, wenn sie sich umdreht. Es gibt etwas sehr Verstörendes an dieser Frau."

Game of Thrones-Macall B. Polay - HBO (Photo 3)
Die Robe von Cersei Lannister war nicht umsonst so geschneidert.

10. "Ein Drache ist kein Sklave"

Während Daenerys Targaryen und Jon Snow in der Drachengrube stehen und auf die Rückkehr von Tyrion Lannister warten, lässt die Mutter der Drachen ihre Familiengeschichte Revue passieren. Unter anderem erwähnt sie den valyrischen Satz "Ein Drache ist kein Sklave", der ein Verweis auf das Finale von Staffel 3 ist: Dort sagte sie ihn ebenfalls und setzte anschließend die Sklavenhalter der Armee der Unbefleckten in Brand. In gewisser Weise waren auch die Vorfahren ihrer Familie Sklavenhalter, da sie ihre gigantischen Drachen in der Drachengrube einpferchten, wodurch sich nicht nur die Anzahl reduzierte, sondern die einst so imposanten und Furcht einflößenden Tiere auch immer kleiner und uninteressanter wurden.

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