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10 Filme über die letzten Überlebenden der Menschheit

Nach 20 Jahren bringt eine junge Frau das erste Baby der Menschheit zur Welt – und muss nun schleunigst in Sicherheit gebracht werden.
Nach 20 Jahren bringt eine junge Frau das erste Baby der Menschheit zur Welt – und muss nun schleunigst in Sicherheit gebracht werden. (©Jaap Buitendijk/Universal Studios 2018)

Ob ein Untergang durch Atomkrieg, Viren, Zombies oder Außerirdische: Wie verhalten sich Menschen eigentlich, wenn sie die letzten Überlebenden auf dem Planeten Erde sind? Glücklicherweise gibt es zahlreiche Filme, die sich genau mit dieser Frage beschäftigen.

1. "I Am Legend" (2007)

Grund für die Apokalypse: Ein mutierter Virus greift um sich.

Worum geht es? "I Am Legend" zählt zu Will Smiths bekanntesten Filmen und zeigt, wie er als Wissenschaftler Robert Neville zusammen mit seiner Schäferhündin Sam im menschenleeren New York versucht zu überleben. Tagsüber sammelt Neville Ressourcen und versucht, ein Heilmittel gegen den Virus zu finden, der die Menschheit dahingerafft hat. Nachts versteckt er sich vor den vom Virus infizierten Menschen, die als Mutanten durch die Straßen streichen. Außer ihm gibt es augenscheinlich niemanden mehr auf dem Planeten Erde.

Gut zu wissen: Obwohl das Ende drastisch ist und der Film das Setting ins moderne New York City katapultiert, basiert "I Am Legend" auf Richard Mathesons gleichnamigem Roman. Nach "The Last Man On Earth" mit Vincent Price von 1964 und "Der Omega-Mann" mit Charlton Heston von 1971 ist es die dritte Verfilmung des literarischen Werks.

2. "Oblivion" (2013)

Grund für die Apokalypse: Die Erde ist durch einen Krieg zwischen Menschen und Außerirdischen verwüstet.

Worum geht es? Im Jahr 2077 hat sich die Menschheit, 60 Jahre nach dem Krieg gegen Außerirdische, auf den Saturnmond Titan zurückgezogen. Dort versuchen sie, ein neues Leben zu beginnen. Nur einige Drohnen und Techniker, darunter auch Tom Cruise als Monteur Jack Harper, befinden sich noch auf der Erde, um den Abbau einiger wichtiger Ressourcen zu überwachen. Zusammenarbeit steht hier im Vordergrund, um sich gegen die immer wieder angreifenden Außerirdischen zur Wehr zu setzen.

Gut zu wissen: Obwohl "Oblivion" von Regisseur Joseph Kosinski ein moderater finanzieller Erfolg war, konnte die Handlung Kritiker nicht auf ganzer Linie überzeugen. Dennoch erhielten die visuellen Effekte und die Performance von Tom Cruise viel Lob.

3. "28 Days Later" (2002)

Grund für die Apokalypse: Ein Virus verwandelt Infizierte in rasende, mordende Bestien.

Worum geht es? "28 Days Later" von Regisseur Danny Boyle handelt davon, wie eine kleine Gruppe Überlebender in einer postapokalyptischen Welt miteinander umgeht. 28 Tage nach dem Ausbruch eines hochansteckenden Virus wacht der Fahrradkurier Jim im menschenleeren London auf. Die Infizierten sind mordlüsterne Irre geworden; die Gesellschaft, so wie wir sie kennen, offenbar vollkommen zerstört. Gemeinsam mit drei weiteren Überlebenden versucht Jim, mit der neuen Welt klarzukommen und eine Flucht zu organisieren.

Gut zu wissen: "28 Days Later" mit Cillian Murphy, Naomie Harris und Christopher Eccleston feierte kommerzielle Erfolge und wurde von Kritikern hochgelobt. Der Endzeit-Thriller gilt maßgeblich als Grundstein für die Wiederbelebung des Zombie-Genres.

4. "10 Cloverfield Lane" (2016)

Grund für die Apokalypse: Außerirdische haben die Menschheit angegriffen.

Worum geht es? In "10 Cloverfield Lane" wird die junge Frau Michelle in einen Autounfall verwickelt. Sie erwacht angekettet im Bunker des geheimnisvollen Howard. Dieser erklärt, dass Aliens die Welt attackiert und die Oberfläche unbewohnbar gemacht haben. Zusammen mit einem weiteren Überlebenden namens Emmett beginnt Michelle, sich an das Leben unter Tage zu gewöhnen. Der Clou: Weder die Beteiligten im Film noch die Zuschauer wissen, ob Howard die Wahrheit sagt oder er nur ein wahnsinniger Geiselnehmer ist. Die Zweifel, ob vor der verriegelten Bunkertür tatsächlich eine Apokalypse auf sie wartet, wachsen.

Gut zu wissen: Im Überraschungserfolg "Cloverfield" von 2008 war es noch der Found-Footage-Stil, der die Zuschauer unmittelbar ins Geschehen holte. In der Fortsetzung "10 Cloverfield Lane" wechselt die Erzählstruktur in ein spannend inszeniertes Kammerspiel.

5. "Children of Men" (2006)

Grund für die Apokalypse: Es kommen keine Menschen mehr auf die Welt.

Worum geht es? Der Science-Fiction-Film "Children of Men" spielt im Jahr 2027. Seit fast zwei Jahrzehnten wurde kein einziger Mensch mehr geboren. Viele Länder zerbrechen, Terrorismus und allgemeine Unruhen prägen das Weltbild. Alles deutet darauf hin, dass die Menschheit dem Ende geweiht ist.

Im Fokus der Handlung ist der Regierungsangestellte Theo Faron, gespielt von Clive Owen. Er macht Bekanntschaft mit Kee, einer Immigrantin, die als erste Frau seit 18 Jahren schwanger ist. Faron bekommt die Aufgabe, Kee an einen sicheren Ort zu bringen. Forscher sollen durch ihr Kind hoffentlich herausfinden können, wie das Ende der Menschheit doch noch aufzuhalten ist.

Gut zu wissen: "Children of Men" ist ein Paradebeispiel für eine Dystopie. Der Menschheit gelingt es nicht, zusammenzuarbeiten. Stattdessen verfällt sie aufgrund ihres Selbsterhaltungstriebs in Hysterie.

6. "Krieg der Welten" (2005)

Grund für die Apokalypse: Außerirdische greifen die Menschen an.

Worum geht es? In "Krieg der Welten" greift Regisseur Steven Spielberg sowohl wichtige Motive des gleichnamigen Science-Fiction-Romans von H. G. Wells als auch seines Vorläufers "Kampf der Welten" von Byron Haskin auf. Besonderer Schwerpunkt liegt aber auf dem Familienvater Ray Ferrier, gespielt von Tom Cruise. Dieser versucht, seine Familie zusammenzuhalten, während Außerirdische in Kampfmaschinen über die Erde stampfen und die Menschheit nahezu problemlos ausradieren.

Gut zu wissen: "Krieg der Welten" von Stephen Spielberg kam bei der Academy ziemlich gut an: Sie nominierten den Film gleich in drei Kategorien. Für einen Oscar hat es am Ende dann aber doch nicht gereicht – die Konkurrenz in den Bereichen "Visuelle Effekte", "Soundschnitt" und "Soundmix" war zu stark.

7. "Planet der Affen" (1968)

Grund für die Apokalypse: Die Menschheit hat sich durch einen Atomkrieg selbst vernichtet.

Worum geht es? Im Jahr 1972 reist der Astronaut Taylor, gespielt von Charlton Heston, mit seinen Begleitern in den Weltraum. Als sie ins Jahr 2673 katapultiert werden, landen sie auf einem fremden Planeten, der von intelligenten Affen regiert wird und auf dem menschenähnliche Bewohner in Herden zusammengetriebene Wilde sind. Taylors Crew wird getötet, er selbst gefangen genommen.

Gut zu wissen: Die "Planet der Affen"-Reihe, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Pierre Boulle, ist ein von Kritikern und Zuschauern geliebtes Film-Franchise. Nach einer Serie und einem Remake im Jahr 2001 folgte 2011 ein Reboot, das mittlerweile drei Teile stark ist.

8. "WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf" (2008)

Grund für die Apokalypse: Die Menschheit hat den Planeten Erde vermüllt und sich in eine Raumschiffkolonie zurückgezogen.

Worum geht es? Noch 700 Jahre nach seiner ersten Inbetriebnahme beseitigt WALL·E den Müll auf der verlassenen Erde. Als letzter Überlebender fristet der Aufräumroboter im Jahr 2805 ein freudloses Dasein auf dem Planeten, bis EVE plötzlich auftaucht. Er folgt der hübschen Aufklärungsdrohne und versucht, der Menschheit, die mittlerweile im Weltall beheimatet ist, wieder Hoffnung zu geben.

Gut zu wissen: Der Film "WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf" richtet sich trotz seiner niedlichen Animationen nicht nur an Kinder. Er spricht ernste Themen wie Konsum, Abfallwirtschaft und globale Umweltveränderungen an. Zudem ist er mit etlichen Referenzen zu Sci-Fi-Klassikern wie "Star Wars", "Alien" und "2001: Odyssee im Weltraum" gespickt.

9. "Waterworld" (1995)

Grund für die Apokalypse: Der Meeresspiegel hat die Landmassen der Erde unter sich vollständig begraben.

Worum geht es? Der Film "Waterworld" folgt den Abenteuern des namenlosen Antihelden, der aufgrund seiner Mutation nur "Mariner" genannt wird. Dem Mariner sind aufgrund der globalen Veränderung Kiemen gewachsen, weswegen er von den übrigen Menschen verfolgt wird. Ähnlich wie in anderen Dystopien wird auch hier die Menschheit nicht als ein Volk gezeigt, das gemeinsam an der Problembeseitigung arbeitet, sondern als einen tobenden Mob, der sich in Bandenkriegen selbst verliert.

Gut zu wissen: Zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung im Jahr 1995 war "Waterworld" mit Kevin Costner und Dennis Hopper einer der teuersten Filme aller Zeiten. Der Streifen wurde von Kritikern eher verhalten aufgenommen. Die Einnahmen an den Kinokassen waren im Vergleich zu den Produktionskosten eher gering. Erst dank Videoverkäufen schaffte es "Waterworld", leichten Profit einzufahren.

10. "The Last Man on Earth" (1964)

Grund für die Apokalypse: Eine nicht näher bezeichnete Seuche hat alle Menschen auf der Welt umgebracht. Die Toten stehen als vampirartige Kreaturen wieder auf.

Worum geht es? In der US-amerikanisch-italienischen Koproduktion "The Last Man on Earth", der ersten Verfilmung des Sci-Fi-Romans "I Am Legend", rafft eine Seuche die Menschheit dahin. Die Opfer treiben als Vampire ihr Unwesen auf dem Planeten Erde. Dr. Robert Morgan, der von Vincent Price dargestellte Protagonist, wird als letzter Überlebender als eine Art Legende angesehen, bis er eines Tages auf eine Frau trifft, die wie er noch am Leben ist ...

Gut zu wissen: "The Last Man on Earth" geht mit einem evolutionären Ansatz an das Thema Postapokalypse heran und zeigt, wie die Menschheit trotz Seuche ein mehr oder weniger normales Leben führen kann.

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