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10 Filme und Serien gegen den "Stranger Things"-Entzug

Nicht traurig sein! Es gibt adäquaten Ersatz für "Stranger Things".
Nicht traurig sein! Es gibt adäquaten Ersatz für "Stranger Things". (©Netflix 2016)

"Stranger Things" hat nur für ein Wochenende gereicht und es zeigen sich langsam aber sicher Entzugserscheinungen? Eine Ersatzdroge muss her! Diese zehn Serien und Filme bringen dafür die besten Voraussetzungen mit.

1. "Cloverfield"

Zugegeben, die Freunde, die in "Cloverfield" vor einer unbekannten Monsterbedrohung fliehen, sind älter als Mike, Dustin und Lucas aus "Stranger Things" – dennoch lassen sich einige Parallelen ziehen. Das gilt insbesondere für "Clover", das Monster, das man zwar nur extrem selten zu Gesicht bekommt, das aber auch in dieser kurzen Zeit einen erschreckend bleibenden Eindruck hinterlässt.
Die Fortsetzung "10 Cloverfield Lane" hingegen ist nur auszugweise eine gute Ersatzempfehlung für "Stranger Things". Wer Wert auf Monster bzw. Aliens legt, darf hier erst kurz vor Schluss einschalten.

2. "E.T. – Der Außerirdische"

Wer den Klassiker von Steven Spielberg bisher noch nicht gesehen hat, sollte das spätestens jetzt nachholen. Denn "E.T." hat mit Abstand den größten Einfluss auf "Stranger Things" ausgeübt. Da lohnt es sich sogar, die Serie nach Konsum des Sci-Fi-Kults noch einmal anzuschauen und nach Eastereggs Ausschau zu halten.

3. "Stand by Me"

Vier Jungs finden heraus, dass in einem nahegelegenen Wald die Leiche eines Jungen gefunden wurde, der in ihrem Alter war. Gemeinsam beschließen sie, die Hintergründe des Mordes aufzudecken. Ähnlicher könnte die Storyline gar nicht zu "Stranger Things" verlaufen. Auf die übernatürliche Komponente muss man in "Stand by Me" allerdings verzichten. Pluspunkt: Die vier Abenteurer in dem Film von 1986 werden von den später ziemlich erfolgreichen Hollywood-Schauspielern River Phoenix, Wil Wheaton, Corey Feldman und Jerry O'Connell verkörpert.

4. "Super 8"

Auch in diesem Sci-Fi-Werk von J.J. Abrams sind es wieder Kinder, die die Hauptrollen übernehmen. Eigentlich wollen sie am Bahnhof ihrer Heimatstadt einen Kurzfilm drehen, als plötzlich ein durchfahrender Zug entgleist – und der hatte eine höchst geheimnisvolle, außerirdische Fracht geladen. Bis man diese "Fracht" im Film zu sehen bekommt, dauert es zwar auch hier ein wenig, doch das Warten lohnt sich. Wie in "Stranger Things" werden die Kids in "Super 8" ungewollt in geheime Regierungsmachenschaften verwickelt und retten am Ende sogar (Menschen)leben.

5. "Midnight Special"

Ein kleiner Junge, der über unerklärliche Kräfte verfügt – klingelt da was? Auch mit "Midnight Special" hat "Stranger Things" so einiges gemeinsam. Natürlich hängt auch die Regierung mal wieder mit drin, die den außergewöhnlichen Jungen am liebsten für sich beanspruchen möchte – und das aus verständlichem Grund: Der kleine Alton soll an einem ganz bestimmten Tag die Welt völlig verändern. Auf welche Art und Weise, ist allerdings völlig unklar.

6. "Explorers – Ein fantastisches Abenteuer"

Noch mal Mitte der Achtziger, noch mal ein junger River Phoenix – diesmal in Begleitung eines ebenso jungen Ethan Hawke. Die beiden Freunde versuchen zusammen mit einem weiteren Kumpel, einen Weg zu finden, in den Weltraum zu reisen. In der Welt von "Stranger Things" würden die Drei sicherlich wunderbar mit Mike, Dustin und Lucas harmonieren und sich gemeinsam in Table-Top-Spielen verlieren.

7. "Die Goonies"

Die Jungs und Mädels, die sich in dem Steven-Spielberg-Klassiker "Die Goonies" ins Abenteuer stürzen, kommen zwar etwas alberner rüber als die drei Kumpels aus "Stranger Things" – trotzdem ist es spannend, sie zu begleiten. Während Dustin, Mike und Lucas auf der Suche nach ihrem verschwundenen Freund sind, jagen die Goonies einem lange verschollenen Schatz nach. Dabei bekommen sie es zwar nicht mit der Regierung zu tun, dafür aber mit der Gangsterfamilie Fratelli, versteckten Tunneln, uralten Fallen und scheinbar endlosen Labyrinthen.

8. "Akte X"

Sieht man darüber hinweg, dass Mulder und Scully erwachsen sind, ist "Akte X" die ideale Ersatzdroge für Serienfans, die unter "Stranger Things"-Entzug leiden. Von Science-Fiction bis hin zu Regierungsverschwörungen bringt der Klassiker von Chris Carter alles mit, was wir an dem Netflix-Original lieben – und das verteilt über ganze zehn Staffeln. "Akte X" hat zahlreiche Nachfolger beeinfluss, darunter Erfolgsserien wie "Fringe" und "Supernatural". Und auch in "Stranger Things" haben die X-Akten wahrscheinlich ihre Spuren hinterlassen. Zum Beispiel sagt Scully in einer Folge der dritten Staffel: "Believe me, I've seen stranger things" ("Glauben Sie mir, ich hab schon ungewöhnlichere Dinge gesehen").

9. "Twin Peaks"

"Twin Peaks" von David Lynch hatte nur zwei Staffeln, gefolgt von einem Film – erreichte im Nachhinein aber dennoch Kultstatus. Es vereint Horror, Mystery und auch ein wenig Comedy, während das FBI versucht, einen Mord in dem Örtchen Twin Peaks aufzuklären. Dessen Bewohner erweisen sich dabei zusehends als – gelinde gesagt – ungewöhnlich. Sogar David Lynch selbst spielt übrigens in der Serie mit: Er schlüpfte in die Rolle von FBI-Mann Gordon. "Twin Peaks" als Entzugserleichterung für "Stranger Things" heranzuziehen, ist gleich doppelt sinnvoll: Wer die alten Folgen noch mal aufgewärmt hat, ist bestens gerüstet für die Fortsetzung der Kultserie, die Showtime für 2017 plant.

10. "Wayward Pines"

Agent Ethan Burke untersucht das Verschwinden von zwei seiner Kollegen – das fängt doch schon mal sehr vertraut an. Er landet unter mysteriösen Umständen in der kleinen Stadt Wayward Pines, aus der es buchstäblich kein Entkommen gibt: Jeder, der auch nur versucht, den Ort zu verlassen, muss sterben. Dass es zwischen "Wayward Pines" und "Stranger Things" viele Parallelen gibt, dürfte unter anderem daran liegen, dass die Duffer-Brüder, die die Netflix-Neuheit verantworten, auch an einigen Folgen von "Wayward Pines " beteiligt waren – ein Grund mehr also, um einmal reinzuschauen.

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