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10 Filmtode, die immer wieder zu Tränen rühren

Die gemeinsame Zukunft von Jack und Rose fand in "Titanic" ein jähes Ende.
Die gemeinsame Zukunft von Jack und Rose fand in "Titanic" ein jähes Ende. (©20th Century Fox Home Entertainment 2017)

Es passiert immer wieder, dass wir beim Gucken eines Filmes das eine oder andere Tränchen vergießen. Während es bei einigen Filmen ein einmaliges Erlebnis bleibt, ist es bei anderen ein Dauerzustand. Wir haben im Folgenden 10 Filme zusammengestellt, in denen die Filmtode selbst nach mehrmaligem Gucken immer wieder zu Tränen rühren.

Solange es Filme mit tragischen Toden gibt, muss sich die Taschentuchindustrie keine Gedanken über einen sinkenden Absatz machen. Damit Du in etwa erahnen kannst, wie viele Taschentücher Du bei den jeweiligen Filmen wohl benötigen wirst, haben wir die Filme mit einer entsprechenden Wertung von 1 (fast keine Taschentücher) bis 10 (viele Taschentücher) versehen.

1. Mufasa ("Der König der Löwen")

Selbst nach über 20 Jahren treibt einem der Tod von Mufasa noch immer die Tränen in die Augen. Dieser stirbt nach einem Hinterhalt seines Bruders Scar, als er versuchte seinen Sohn und Thronfolger Simba vor den trampelnden Hufen einer Gnuherde zu retten. Der Moment, in dem Simba seinen leblosen Vater in einer Staubwolke am Boden findet, und mit aller Kraft versucht, ihn wieder auf die Beine zu bekommen, zerreißt einem bis heute das Herz.

Tachentuch-Faktor: 7/10

2. Dobby ("Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 1")

So einen loyalen und hilfsbereiten Hauselfen wie Dobby findet man wohl nur einmal in seinem Leben. Für seinen Meister, der zuletzt Harry Potter hieß, hat das putzige Kerlchen einfach alles getan – sogar sein Leben gelassen. Statt in Panik zu geraten, ergibt sich Dobby seinem Schicksal und bedankt sich bei dem Zauberschüler dafür, dass er mit seinen Freunden an einem so wunderschönen Ort sein darf. Hier bleibt garantiert kein Auge trocken.

Tachentuch-Faktor: 7/10

3. Thomas J ("My Girl")

Um seiner Jugendliebe Vada eine Freude zu machen und den verloren gegangen Ring im Unterholz zu finden, nimmt es der tapfere Thomas J. sogar mit einem Schwarm Wespen auf. Wohl wissentlich, dass er allergisch auf diese kleinen Tierchen reagiert. So kommt es, wie es kommen muss: Er wird gestochen und stirbt an einem anaphylaktischen Schock. Bei diesem tragischen Filmtod leiden wir jedes Mal wieder mit, Du auch?

Tachentuch-Faktor: 6/10

4. Littlefoot's Mama ("In einem Lande vor unserer Zeit")

Armer, kleiner Littlefoot! Nur knapp entkam er dem Tod durch den gefährlichen T-Rex Scharfzahn und hat es nur dem beherzten Einsatz seiner Mutter zu verdanken, dass er noch am Leben ist. Doch diese erlitt in dem Kampf schwere Verletzungen, denen sie am Ende erlag. Zurück blieb der kleine Langhals, der sich nach einem Erdbeben allein mit seinen Freunden den Weg zu den erwachsenen Dinos bahnen muss.

Tachentuch-Faktor: 8/10

5. Jack Dawson ("Titanic")

"Jack! Jack! Jaaack!" Die verzweifelten Rufe von Rose (Kate Winslet) haben sich fest in unserer Erinnerung gebrannt. Noch schlimmer ist der Moment, in dem sie realisiert, dass sie ihre große Liebe Jack (Leonardo DiCaprio) für immer ans Eismeer verloren hat. Während sie auf einer Tür schwimmt, hält ihr Liebster im Wasser die Stellung – und erfriert! Schweren Herzens lässt sie ihn in die Tiefe sinken. Einer der dramatischsten Filmtode der 1990er-Jahre.

Tachentuch-Faktor: 8/10

6. John Coffee ("The Green Mile")

Die letzten Momente von John Coffee (Michael Clarke Duncan) in "The Green Mile" bleiben unvergessen! Nicht nur die Tatsache, dass er als Unschuldiger auf dem elektrischen Stuhl landet, treibt einem die Tränen in die Augen. Es sind auch die bewegenden Worte der Wärter um ihn herum, die diese Ungerechtigkeit nicht verhindern können und ihrem gutherzigen Hünen die letzte Ehre erweisen.

Tachentuch-Faktor: 9/10

7. Hachiko ("Hachiko")

Das Herrchen von Hachiko ist tot! Doch der treue japanische Akita weiß davon nichts. Er weiß nur, dass sein Herrchen nicht wie gewohnt aus dem Zug steigt und ihn begrüßt. Auch am zweiten Tag nicht ... oder am dritten ... oder am vierten ... Ganze zehn Jahre (!!) kommt Hachiko Tag für Tag zum Bahnhof, um vergeblich zu warten. Was so schon traurig genug ist, erfährt seinen Höhepunkt, als Hachiko die Frau seines Herrchens wiedertrifft, die kaum glauben kann, dass der Vierbeiner noch immer wartet ... Die schönsten Geschichten schreibt einfach das Leben!

Tachentuch-Faktor: Einfach direkt zur Familien-Box greifen!

8. Noah & Allie ("Wie ein einziger Tag")

Bereits das gleichnamige Buch von Nicholas Sparks rührt den Leser zu Tränen. Regisseur Nick Cassavates gelingt es, aus der Vorlage eine mindestens genauso emotionale Filmversion zu machen. Nachdem Noah (James Garner) seiner an Demenz erkrankten Frau Allie (Gena Rowlands) ihre gemeinsame Lebensgeschichte vorgelesen hat, legt er sich abends zu ihr ins Bett. Über Nacht schlafen beide ein – für immer. Dieser Moment ist so gefühlvoll und intensiv inszeniert, dass hier mehr als ein Taschentuch dran glauben muss.

Tachentuch-Faktor: 6/10

9. Gus Waters ("Das Schicksal ist ein mieser Verräter")

Mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" schaffte 2014 der Bestseller von John Green den Sprung auf die große Leinwand. In Shailene Woodley und Ansel Elgort wurden auch zwei hervorragende Schauspieler für die Hauptrollen gefunden, die ihre Figuren mit viel Hingabe und Gefühl spielten. Von Anfang an war klar: Eine glückliche Zukunft der beiden scheint unmöglich und trotzdem bleibt immer ein Funke Hoffnung. Den Schmerz, den Hazel Grace am Ende erfahren muss, können wir nur erahnen.

Tachentuch-Faktor: 7/10

10. Marley ("Marley & ich")

Labrador Marley mischt das Familienleben von John (Owen Wilson) und Jenny (Jennifer Aniston) gehörig auf. Wo der beige Vierbeiner auftaucht, regiert das Chaos. Doch für keinen Preis der Welt würde das Paar ihren Hund hergeben – bis auf den einen, unausweichlichen Moment, an dem Marley an seinem Lebensabend angekommen ist. John und Jenny fahren mit ihm schweren Herzens zum Tierarzt, um ihn vor weiterem Leid zu bewahren. Nicht nur für Hundebesitzer einer der traurigsten Filmtode.

Tachentuch-Faktor: 9/10

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