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10 kommende DC-Filme, die Marvel Konkurrenz machen sollen

"Wonder Woman" war bislang der größte Erfolg unter den DCEU-Filmen. 2019 soll ein Sequel folgen.
"Wonder Woman" war bislang der größte Erfolg unter den DCEU-Filmen. 2019 soll ein Sequel folgen. (©Warner Bros. Entertainment 2017)

Während das Marvel Cinematic Universe bereits auf das Ende seiner Phase 3 zusteuert, stecken die neuen DC-Filme mit ihrem Extended Universe noch in den Anfängen. Doch das Studio Warner Bros. und die Macher der Comics rund um Batman und Superman haben große Pläne. Welche Filme in der neuen DC-Ära lauern, liest Du hier.

2013 läutete DC mit "Man of Steel" ein Reboot seiner bisherigen Filme ein. Ähnlich wie beim Konkurrenten Marvel soll das DC Cinematic Universe – Pardon, das DC Extended Universe (DCEU) – nun mithilfe neuer Helden und eines eigenen Allstar-Teams weiterwachsen. Einen Überblick über die kommenden DC-Filme in der richtigen Reihenfolge, geordnet nach ihrem Release, liefert die folgende Liste.

Wer zudem noch einmal einen Überblick über die bisherigen DCEU-Blockbuster in der inhaltlich chronologischen Reihenfolge sucht, wird weiter unten auf dieser Seite fündig.

1. Aquaman"

Release: 20. Dezember 2018 (DE)

Für die Phase der neuen DC-Universe-Filme erhielt der lange verschmähte Aquaman eine Generalüberholung. Muskulös, mit wilder Mähne und finsterem Blick taucht "Game of Thrones"-Star Jason Momoa ab, um die Weltmeere zu beschützen.

Dabei wäre Momoa fast beim Rivalen gelandet: Dem dunkelhaarigen Hünen wurde die Rolle des Drax in Marvels "Guardians of the Galaxy"-Franchise angeboten, doch Momoa lehnte ab. Berichten zufolge wollte er sich nicht auf die Parts des muskelbepackten Kriegers festlegen – ein Vorsatz, den der Mime nun für DCs "Aquaman" offenbar wieder über Bord warf.

Prognose: Aquaman als Actionheld – vielleicht genau der richtige Schachzug von DC.

2. "Shazam!"

Release: 5. April 2019 (USA)

Mit "Shazam!" bringt DC einen weiteren mächtigen Superhelden auf die große Leinwand. Ursprünglich wurde die Figur, die konzeptionelle Ähnlichkeiten zu Superman aufweist, unter Captain Marvel bekannt – einem Namen, der aufgrund der gleichnamigen Figur des größten Konkurrenten nicht mehr offiziell verwendet wird. Geblieben ist das Zauberwort "Shazam", mit dem sich Billy Batson in sein Alter Ego wandelt.

Prognose: Nein, es geht nicht um die App. Vielmehr steht uns hier ein potenziell spaßiger Superheldenfilm ins Haus, über den – bis auf das Engagement von Hauptdarsteller Zach Levi – noch wenig bekannt ist.

3. "Wonder Woman 2"

Release: 1. November 2019 (DE)

Da die Amazonenprinzessin mit ihrem Debüt einen wahren Siegeszug an den Kinokassen weltweit feierte, ließ die Bestätigung eines Sequels nicht lange auf sich warten. In "Wonder Woman 2" sollen die Fans Diana Prince im Kalten Krieg der 1980er-Jahre zu sehen bekommen. Inszeniert wird das Ganze erneut von Regisseurin Patty Jenkins, die von Warner mit einer Rekord-Gage geködert wurde.

Mittlerweile wurde der Kinostart sogar vorgezogen: Statt wie ursprünglich geplant am 13. Dezember 2019 läuft der zweite Film rund um DCs Wunderfrau nun knapp sechs Wochen früher in den Kinos an.

Prognose: Nach dem gewaltigen Hype um den ersten Leinwandauftritt der Comic-Heldin sind die Erwartungen an die Fortsetzung hoch. Aufgrund der Rückkehr von Gal Gadot und Patty Jenkins hegen wir jedoch keine Zweifel, dass auch "WW2" ein voller Erfolg wird.

4. "Justice League Part Two"

Release: 2019 (?)

Ähnlich wie bei Marvels "Avengers: Infinity War" wird auch DCs Gerechtigkeitsliga definitiv ein Sequel erhalten. "Justice League Part Two" soll dabei allerdings nur als Arbeitstitel zu verstehen sein. Die Fortsetzung dürfte mit einem neuen Bösewicht samt eigenem Plot aufwarten. Ob dann auch zusätzliche DC-Helden zu Batman, Superman und Co. stoßen werden, bleibt abzuwarten.

Prognose: Der Erfolg von "Justice League" wird zeigen, in welche Richtung DC mit "Part Two" geht.

5. "Suicide Squad 2"

Release: 2019 (?)

Apropos Bösewichte: Auch DCs Antihelden-Truppe rund um Joker-Gespielin Harley Quinn und Scharfschütze Deadshot soll erneut als Kanonenfutter für den amerikanischen Geheimdienst dienen. Voraussichtlich 2019 soll das Sequel zu David Ayers umstrittenem Comic-Debüt anlaufen. Mittlerweile ist allerdings auch ein Spin-off um Harley und den Joker im Gespräch, das den Zeitplan erneut umwerfen könnte.

Prognose: Trotz harscher Kritiken spülte der erste Film jede Menge Geld in die Kinokassen – und aufgrund von Fanliebling Harley Quinn dürften die Anhänger auch zum zweiten Teil in die Kinos strömen. Haha!

6. "Gotham City Sirens"

Release: 2019 (?)

Kaum ein anderer Charakter konnte die Kinogänger in "Suicide Squad" so sehr begeistern wie Harley Quinn (Margot Robbie) – Karneval 2017 zum Beispiel stand ganz im Zeichen der Harley-Quinn-Kostüme. Da erscheint es wenig verwunderlich, dass die On-Off-Flamme des Jokers nun mit "Gotham City Sirens" ein eigenes Spin-off bekommt. Ebenfalls mit von der Partie: "Suicide Squad"-Regisseur David Ayer, der in "Gotham City Sirens" zusätzlich zur verrückten Psychiaterin auch Poison Ivy und Catwoman einmal mehr zum Leben erwecken will.

Prognose: Frauenpower, dreifach! Wir freuen uns auf Margot Robbie in ihrer Paraderolle als Harley Quinn.

7. "The Batman"

Release: 2019 (?)

Eigentlich sollte der Fledermausmann in Form von Ben Affleck bereits 2018 zurück auf die Leinwand flattern. Stattdessen ist der Starttermin von "The Batman" nun in der Schwebe. Aktuell vermuten Branchenexperten, das neue Solo-Abenteuer des Dunklen Ritters könne 2019 in die Kinos kommen, bestätigt ist dies allerdings bislang nicht. Mittlerweile erwägt Hauptdarsteller Affleck sogar, das Cape gänzlich an den Nagel zu hängen. Sogar ein möglicher Ersatzmann ist mit Jake Gyllenhaal bereits im Gespräch.

Auch zur weiteren Besetzung sickerten nur Gerüchte zu den Fans durch. Zwischenzeitlich wurde gemunkelt, Deadshot (Will Smith) käme als möglicher Kontrahent infrage, während Mime Josh Gad ("Die Schöne und das Biest") sich via Twitter um die Rolle als Pinguin bewarb.

Prognose: Wann kommt er denn nun? Bis zum Start des neuen Batman harren wir gespannt der Dinge. Eines ist aber klar: Christopher Nolans "Dark Knight"-Fußstapfen sind groß.

8. "Cyborg"

Release: 2020

Hollywood-Newcomer Ray Fisher hat es geschafft: Er ergatterte mit Cyborg einen der heiß begehrten Parts im DCEU und bekommt dementsprechend 2020 bereits seinen ersten Solo-Blockbuster. Vorher war er in "Batman v Superman" sowie den beiden "Justice League"-Filmen zu sehen sein.

Dieser rasante Aufstieg kam selbst für den jungen Schauspieler etwas überraschend: Er habe anfangs keine Ahnung gehabt, dass für Cyborg ein Einzelfilm geplant ist. "Als ich unterschrieben habe, wollte ich einfach nur ein Teil dieses Universums sein. […] Ich hätte nie gedacht, dass ich mein eigenes Solo-Abenteuer bekomme", so Fisher im Gespräch mit EW.

Prognose:  Mech-Action von DC – vielleicht überrascht uns der Film genauso wie Hauptdarsteller Ray Fisher die Ankündigung.

9. "Green Lantern Corps"

Release: 24. Juli 2020 (USA)

Nachdem die erste Verfilmung der "Green Lantern"-Comics bei den Fans alles andere als gut ankam, steht jetzt ein Reboot an. Im Sommer 2020 soll es so weit sein. Statt sich jedoch wie zuvor auf einen einzigen grünen Helden aka Ryan Reynolds zu fokussieren, wird sich die Neuauflage auf die intergalaktische Einheit des Green Lantern Corps konzentrieren – Überschneidungen mit weiteren DC-Filmen nicht ausgeschlossen.

Prognose: Beim zweiten Anlauf wird alles besser – oder, Warner?

10. "Flashpoint"

Release: 2020 (?)

Die 2 scheint eine magische Zahl für "The Flash" zu sein. So durfte Barry Allen in der Vergangenheit gleich zweimal als Serienheld über die TV-Bildschirme flitzen – ab 1990 und ab 2014. Voraussichtlich 2020 schlägt der Rote Blitz jedoch erstmals mit einem Solo-Abenteuer in den Kinosälen ein.

Zudem gaben bereits zwei DC-Filme von 2016 einen kleinen Vorgeschmack auf das Alter Ego von Hauptdarsteller Ezra Miller ("We Need to Talk About Kevin") : "Batman v Superman: Dawn of Justice" und "Suicide Squad". Weniger positiv ist hingegen, dass schon zwei Regisseure bei der Umsetzung des Solo-Movies das Handtuch warfen – angeblich wegen kreativer Differenzen mit Warner Bros.

Prognose: Noch ist ja Zeit bis zum Release – dank Ezra Miller dürfte "The Flash" aber mindestens ein launiges Abenteuer werden.

Alle DCEU-Filme bis dato in der inhaltlich richtigen Reihenfolge

Für den Fall, dass Du Dich schon einmal auf die kommenden Helden-Blockbuster einstimmen willst, könntest Du Dir die bisherigen Ableger des DCEU noch einmal ansehen. Zu diesem Zweck haben wir die DC-Filme in ihre chronologische Reihenfolge gebracht – geordnet nach der Zeit, in der die Handlung größtenteils spielt.

1. "Wonder Woman"

Bewaffnet mit dem Lasso der Wahrheit, magischen Armreifen, Schwert und Schild stürzte sich im Kinojahr 2017 eine der ältesten weiblichen Figuren von DC in den Kampf: Diana alias Wonder Woman, gespielt von Gal Gadot. Nach ihrem Auftritt in "Batman v Superman: Dawn of Justice" war es das allererste Solo-Abenteuer für Gadots Alter Ego, das inhaltlich zugleich als Prequel für das restliche DCEU fungiert. Denn: Die Wunderfrau mischte sich in den Ersten Weltkrieg ein, nachdem sie den Spion und Piloten Steve Trevor mit ihrem Lasso verhört hatte.

Das Lasso der Wahrheit ist dabei auf eine weitere Erfindung des "Wonder Woman"-Schöpfers William Marston zurückzuführen: 1915 entwickelte er eine erste Version des modernen Lügendetektors.

Erscheinungsjahr: 2017

2. "Man of Steel"

Jahrzehnte nachdem Diana Prince auf Steve Trevor getroffen ist, schickten die Kryptonier Jor-El und Lara ihren Sohn auf die Erde. In "Man of Steel" wächst Kal-El alias Clark Kent zunächst vom Kleinkind (1981) zum Helden (2013) heran, bevor er die Erde erstmals auf eigene Faust verteidigen muss.

Beinahe hätte "Wonder Woman"-Aktrice Gal Gadot bereits in diesem Film ihr Debüt im DC Extended Universe gefeiert – allerdings wäre sie in einer ganz anderen Rolle zu sehen gewesen. Denn: Die Mimin war bereits als Zods rechte Hand Faora für "Man of Steel" im Gespräch. Aufgrund ihrer Schwangerschaft musste sie die Rolle jedoch ausschlagen.

Erscheinungsjahr: 2013

3. "Batman v Superman: Dawn of Justice"

Als Superman erstmals in der Öffentlichkeit in Erscheinung tritt und die Welt gegen Seinesgleichen verteidigt, wird unweigerlich auch ein Heldenkollege auf den Übermenschen aufmerksam: Batman. Gothams Rächer fürchtet allerdings, niemand könne den Kryptonier aufhalten, sollte der sich jemals gegen die Weltbevölkerung wenden. Es kommt zum unvermeidlichen Zusammenstoß, bevor sich die Zwei mit Wonder Woman einem gemeinsamen Feind stellen müssen.

Überzeugen konnte das actionreiche Leinwandspektakel von Regisseur Zack Snyder trotz eines guten Einspielergebnisses nicht. Satte viermal kassierte "Batman v Superman" Hollywoods bekanntesten Spottpreis, die Goldene Himbeere – unter anderem in den Kategorien "Schlechteste Neuverfilmung" und "Schlechtestes Leinwandpaar" (Ben Affleck und Henry Cavill).

Erscheinungsjahr: 2016

4. "Suicide Squad"

Wieder auf sich allein gestellt, buchtet Batman diverse Schurken des DC-Universums ein und Agentin Amanda Waller hat sogar Verwendung für die einstigen Schrecken Gothams. Sie überredet ihre Vorgesetzten aus Harley Quinn, Deadshot und Co. ein Sonderkommando zu bilden und sie direkt ins Gefecht zu schicken.

Eine Außenseiterrolle nimmt dabei Harleys Puddin', Mr. J alias der Joker ein. Gespielt von Jared Leto war der Clownprinz des Verbrechens zweifelsohne der Hingucker des Blockbusters – und das, obwohl die Rolle zuvor Ryan Gosling angeboten wurde. Dieser lehnte den Part jedoch ab und machte den Weg frei für Leto.

Erscheinungsjahr: 2016

5. "Justice League"

Parallel zu den Ereignissen in "Suicide Squad" bildet sich das heroische Pendant zu Wallers Antiheldentruppe: Regisseur Zack Snyder vereinte in "Justice League" Batman, Wonder Woman, The Flash, Aquaman und Cyborg in einer Schlacht gegen einen scheinbar übermächtigen Feind, während der Flattermann noch den Ereignissen aus "Batman v Superman" nachtrauert. Snyder selbst nahm dabei nach "Man of Steel" und "Batman v Superman" bereits zum dritten Mal für DC im Regiestuhl Platz.

Seinen Job als "Justice League"-Regisseur hätte 2007 beinahe schon "Mad Max"-Macher George Miller übernommen. Der gesamte Cast stand schon, als das Projekt überraschend auf Eis gelegt wurde. Knapp zehn Jahre später startete die Gerechtigkeitsliga einen neuen Anlauf.

Erscheinungsjahr: 2017

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