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10 kuriose Filmposter zu US-Filmklassikern aus dem Ausland

Filmposter Ausland
Filmposter Ausland (©Flickr/Lawrence Wong 2013)

Filmposter sind eine Kunst für sich, sollen die Werbeplakate doch die Essenz eines Films in nur einem aussagekräftigen Bild einfangen. Dass jedoch alles auch Interpretationssache ist, beweisen diese kuriosen Auswüchse. So interpretiert das Ausland zehn Filmklassiker aus den USA.

1. "Terminator" (Tschechien)

Offenbar war den Tschechen im Originalposter zum ersten Film der "Terminator"-Reihe nicht deutlich genug, dass sich unter Arnold Schwarzeneggers stählernen Muskeln ein Android verbirgt. Deshalb nahmen sie das Ganze selbst in die Hand. Auf dem tschechischen Filmplakat zu "Terminator" wird nichts der Fantasie überlassen und der Terminator bis auf die Knochen durchleuchtet. Immerhin seine Sonnenbrille darf er noch tragen.

2. "Der Pate" (Spanien)

"Ich werde Dich um einen Gefallen bitten, den Du nicht abschlagen kannst." Dieses Filmposter scheint genau aus so einem Dienst hervorgegangen zu sein, denn was hätten ein Schachspiel und eine Gabel voll Pasta sonst mit dem Klassiker "Der Pate" zu tun? Vielleicht wollten die Spanier einfach deutlich machen, dass es sich im Film um Italiener handelt. Kann man ja schnell mal verwechseln.

3. "Star Wars" (Ungarn)

Zugegeben, auch die Originalposter zur ersten "Star Wars"-Trilogie haben im Rückblick einen etwas trashigen Look, den heute aber niemand mehr missen möchte. Die Ungarn setzen aber noch einen drauf und machen aus der Weltraumsaga einen psychedelischen Fantasyalbtraum mit Drachen, Säbeln und einem übermächtigen Darth Vader. Und was hat es mit der geheimnisvollen Tür am unteren Bildrand auf sich?

4. "Star Wars" (Japan)

Und weil man von "Star Wars" einfach nie genug bekommen kann – und dieses Filmposter einfach zu herrlich ist, um es wegzulassen – gibt es ein weiteres Kuriosum. Beim Blick auf dieses japanische Kunstwerk erwartet den Kinobesucher vermeintlich ein Ninja-Buddha, der sich mutig durch die Wüste kämpft, um vor seinen Erschaffer zu treten. Der arme R2-D2 ist offenbar sein erstes Opfer.

5. "Planet der Affen" (Rumänien)

Dass Affen einmal auf der Erde an die Macht kommen – das können sich Rumänen offenbar nur auf einem Drogentrip vorstellen. Denn wie sonst lässt sich dieses farbenfrohe Plakat zu "Planet der Affen" erklären? In der Heimat Draculas wird der herrschende Affe so gruselig inszeniert, dass die abgebildete Jungfer in Nöten nur verzweifelt nach Charlton Heston rufen kann. Und der Held eilt – offenbar im Adamskostüm – zu Hilfe und verkündet weitere Produktionsdaten.

6. "Sex and the City" (Polen)

Für die Polen liegt es offenbar auf der Hand: In "Sex and the City" geht es nicht um die inneren Werte. Nein, hier sind offenherzige Kleidung, Schampus und rote Lippen gefragt. Dafür hat das Filmposter aber schon fast eine künstlerische Qualität. Das sieht doch tatsächlich nach einer Mischung aus Art Decó und Pop-Art aus, oder? Den Mädels aus New York würde es gefallen.

7. "James Bond 007 – Der Spion, der mich liebte" (Ghana)

Nichts gegen den Künstler, aber dass hier der 007-Klassiker "Der Spion, der mich liebte" beworben wird, ist nur schwer ersichtlich. Gut, der ghanaische 007 – der Roger Moore nicht im Mindesten ähnelt –, trägt Anzug und Waffe. Doch offenbar kann James Bond die Dame seines Herzen nicht vor dem gefährlichen, übergroßen Fisch beschützen, der von rechts angreift. Da hat es sich wohl bald ausgeliebt.

8. "The Big Lebowski" (Italien)

Die Italiener müssen Fußfetischisten sein. Zumindest legt das dieses Filmplakat des Kultfilms "The Big Lebowski" nahe, auf dem ein (schon zehloser?) Fuß im Mittelpunkt steht. Dem Dude (Jeff Bridges) selbst kommt in der Bildkomposition nur eine untergeordnete Rolle zu. John Turturro alias Jesus Quintana darf derweil seine Bowlingkugel liebkosen.

9. "Ghostbusters – Die Geisterjäger" (Tschechien)

Ist es ein Werk der abstrakten Kunst oder die Zeichnung eines Kindes? Das tschechische Filmposter zu "Ghostbusters" hat vermeintlich gar nichts mit der Science-Fiction-Fantasy-Komödie aus dem Jahr 1984 zu tun. Doch wer genau hinsieht, entdeckt, dass dieses seltsame menschliche Gebilde tatsächlich mit einem schlauchähnlichen Gerät einen kleinen (Geister?-)Seestern einsaugt. Spooky!

10. "Chinatown" (Polen)

Bestimmt nur aus Sorge um das Kinopublikum möchten die Polen mit diesem Filmposter deutlich machen, dass es in Roman Polanskis "Chinatown" recht blutig zugeht. Vor allem die Szene, in der dem Schnüffler Jake Gittes (Jack Nicholson) der Nasenflügel aufgeschlitzt wird, hat die Schöpfer dieses Filmplakats offenbar bis ins Mark erschüttert.

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