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11 Filme, in denen Tiere den Zuschauer mehr berühren als die Menschen

Free Willy
Free Willy (©picture alliance/Everett Collection 2018)

Manchmal sind es in Filmen nicht die Schauspieler, die Zuschauer in den Bann ziehen und begeistern, sondern ihre tierischen Gefährten. Dabei muss es sich noch nicht einmal unbedingt um einen Tierfilm handeln. Ob emotional, lustig oder aber actiongeladen, folgende Hollywoodfilme verbindet vor allem eines: ein Herz für Tiere.

1. "John Wick" (2014)

Dass man John Wicks Hund Daisy lieber nichts zuleide tut, das zeigt der gleichnamige Actionfilm eindrucksvoll – der niedliche und liebenswerte Welpe ist schließlich das letzte, was dem Titelhelden von seiner verstorbenen Frau geblieben ist. Als russische Schurken jedoch zu weit gehen und den süßen Vierbeiner töten, gibt es für John Wick kein Halten mehr: Der einstige Auftragskiller tut alles, um seinen Hund Daisy zu rächen.

2. "I Am Legend" (2007)

Auf den ersten Blick dominieren im Science-Fiction-Film "I Am Legend" Spannung und Horror: Ein mutierter Virus rottet fast die gesamte Menschheit aus. Die wenigen Überlebenden sind entweder immun oder mutieren zu tollwütigen Blutsaugern. Will Smith spielt den Wissenschaftler Robert, der gemeinsam mit seiner treuen Schäferhündin Sam durchs ausgerottete New York streift und nach einem Heilmittel sucht.

Doch all das gerät vollständig in den Hintergrund, als eine Horde Monsterhunde Sam eine lebensgefährliche Bisswunde zufügt. Robert hält seine sterbende Hündin im Arm. Eines steht fest: Nicht nur Will Smith heult in dieser Szene Rotz und Wasser, auch so manch hartgesottenem Kinogänger ging Sams Tod ziemlich nahe.

3. "Kingsman: The Secret Service" (2014)

Tierisch geht es auch bei "Kingsman: The Secret Service" zu. Die angehenden Agenten der britischen Geheimorganisation sollen Verantwortung zeigen, indem sie einen Welpen großziehen. Eggsy wählt dabei einen eher ungewöhnlichen Hund. Statt wie fälschlich angenommen eine Bulldogge entscheidet er sich für einen niedlichen Mops. Als er davon erfährt, ist er nicht gerade begeistert. Zuschauer schließen den kleinen Vierbeiner aber sofort in ihre Herzen.

4. "Bob, der Streuner" (2016)

Hach! Ein Film fürs Herz ist "Bob, der Streuner". Darin schlägt sich der Straßenmusiker James von Tag zu Tag. Das wenige Geld, das er hat, reicht gerade einmal dazu, sich selbst über Wasser zu halten. Das Letzte, was er gebrauchen kann, ist ein zugelaufener Kater namens Bob. Doch die Samtpfote denkt gar nicht daran, James wieder zu verlassen – zum Glück. Denn James und Bob werden unzertrennliche Freunde und dank des Stubentigers schafft es der Straßenmusiker wieder zurück ins Leben.

5. "Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft" (2009)

Der Familienfilm "Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft" mit Richard Gere in der Hauptrolle ist inspiriert von einer wahren Begebenheit. Im japanischen Ōdate der 1920er-Jahre holte ein Akita-Hund sein Herrchen Tag für Tag nach der Arbeit vom Bahnhof ab – auch zehn Jahre nach dessen Tod. Die Story über den Hund, der seinem Besitzer über den Tod hinaus die Treue hält, ist einfach nur herzergreifend.

6. "Harry Potter"-Filmreihe (2001-2011)

Nicht nur hartgesottene Fans der "Harry Potter"-Filme wissen: Hedwig ist weit mehr als nur eine Eule. Das Haustier, das der berühmte Zauberlehrling zu seinem 11. Geburtstag vom Halbriesen Hagrid erhält, ist eine treue und aufopfernde Begleiterin. Umso tragischer das Schicksal, das sie in "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1" ereilt.

7. "Marley & Ich" (2008)

Zunächst ahnt man bei der schwungvollen Komödie "Marley & Ich" mit Owen Wilson und Jennifer Aniston nichts Böses: Die beiden spielen ein Ehepaar, das einen Hund adoptiert, um sich an diesem als Eltern zu versuchen. Der liebenswerte Labrador-Retriever namens Marley wirbelt das Leben der beiden Journalisten ordentlich auf, bis ihn plötzlich eine schwere Magenkrankheit ereilt.

8. "Free Willy" (1993)

Wenn man als Kind in den Neunzigern bei einem Film Tränen vergossen hat, dann bei "Free Willy". Der Film handelt von der ungewöhnlichen Freundschaft  eines Jungen zu dem Orca Willy, dem der Weg in die Freiheit letztlich mit einem spektakulären Sprung über einen Steindamm gelingt.

Im wahren Leben gab es leider kein Happy End: Keiko, der Orca, von dem Willy dargestellt wurde, konnte zwar mithilfe von Spendengeldern freigekauft werden, starb jedoch eineinhalb Jahre nach seiner Auswilderung an einer Lungenentzündung.

9. "The Artist" (2011)

Der Stummfilm "The Artist" erzählt die Geschichte des Schauspielers George Valentin, dem Ende der 1920er-Jahre der Übergang zum Tonfilm nicht ganz gelingen will. Stets an Valentins Seite ist der Jack-Russell-Terrier Jack. Als Valentin all sein Geld verliert und betrunken seine alten Filmrollen anzündet, wird ein Wohnungsbrand ausgelöst, der den erfolglosen Schauspieler beinahe das Leben kostet – wäre da nicht sein treuer Terrier Jack.

10. "Scott & Huutsch" (1989)

Wenn es um tierische Filme geht, dann darf einer nicht fehlen: "Scott & Huutsch". In dem 80er-Jahre Streifen muss Scott, der einen Sauberkeitsfimmel hat, ausgerechnet mit der Hilfe des riesigen, sabbernden Vierbeiners Huutsch einen Mordfall lösen. Nach einigen Hindernissen wird das ungleiche Duo allerdings schnell zu einem eingespielten Team und Scott merkt endlich, was das Publikum schon längst weiß: Huutsch ist einfach nur liebenswert!

11. "Gefährten" (2011)

Der Kriegsfilm "Gefährten" von Altmeister Steven Spielberg erzählt die spannende Geschichte des Pferdes Joey, der im Jahr 1912 vom jungen Albert aufgenommen und großgezogen wird. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs zwei Jahre später sieht sich Albert gezwungen, Joey an das Militär zu verkaufen. Dort erlebt das stolze Kriegspferd allerlei Abenteuer, bis es schließlich wieder auf rührende Weise mit seinem ehemaligen Besitzer vereint wird.

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