Übersicht

5 Gründe, warum wir "Black Panther" unbedingt sehen müssen

Heiß ersehnt: "Black Panther" ist laut einer Umfrage von Fandango einer der Filme, auf die sich Kinogänger 2018 am meisten freuen.
Heiß ersehnt: "Black Panther" ist laut einer Umfrage von Fandango einer der Filme, auf die sich Kinogänger 2018 am meisten freuen. (©Disney 2018)

Am 15. Februar 2018 startet "Black Panther" in den deutschen Kinos – und wir werden uns umgehend ein paar Kinokarten für den neuen Marvel-Blockbuster krallen. Warum? Dafür gibt es gleich mehrere gute Gründe, die wir Dir nicht vorenthalten wollen.

1. Der Cast setzt ein Zeichen

 "Black Panther" trumpft mit einem hochkarätigen Cast auf. fullscreen
"Black Panther" trumpft mit einem hochkarätigen Cast auf. (©Disney 2018)

Nach der lange währenden Rassismus- und Whitewashing-Debatte in Hollywood tut Marvel das einzig Richtige: Im ersten MCU-Solofilm eines dunkelhäutigen Superhelden schickt der Comic-Gigant einen beinahe ausschließlich afroamerikanischen Cast ins Rennen – und diese Besetzung kann sich durchaus sehen lassen. Neben Hauptdarsteller Chadwick Boseman, der 2013 bereits in "42 – Die wahre Geschichte einer Sportlegende" glänzte, gehen unter anderem Oscar-Preisträgerin Lupita Nyong'o und "The Walking Dead"-Star Danai Gurira an den Start. Mit Forest Whitaker ("Rogue One – A Star Wars Story") ist zudem ein weiterer Oscar-Preisträger an Bord und dann wäre da ja noch ...

2. Michael B. Jordan

 Hollywood-Shootingstar Michael B. Jordan verkörpert im Marvel Cinematic Universe einen waschechten Bösewicht. fullscreen
Hollywood-Shootingstar Michael B. Jordan verkörpert im Marvel Cinematic Universe einen waschechten Bösewicht. (©Disney 2018)

Spätestens seit "Creed – Rocky's Legacy" ist klar: Michael B. Jordan fällt es nicht schwer, als Filmheld einen Volltreffer zu landen. Umso interessanter wird es sein, den Schauspieler in der Rolle des Schurken Erik Killmonger zu sehen, der den neuen König T'Challa vom Thron stoßen und die Herrschaft im fiktiven afrikanischen Staat Wakanda an sich reißen will.

3. Der Mann hinter der Kamera

 Regisseur Ryan Coogler hat sich für seinen "Black Panther"-Film in Südafrika inspirieren lassen. fullscreen
Regisseur Ryan Coogler hat sich für seinen "Black Panther"-Film in Südafrika inspirieren lassen. (©Disney 2018)

Ein weiterer Pluspunkt: Inszeniert wird der neue Marvel-Ableger von Ryan Coogler, einem Regisseur, mit dem Michael B. Jordan schon mehrfach erfolgreich zusammengearbeitet hat. Unter anderem zeichnet Coogler für das "Rocky"-Spin-off "Creed" sowie für das Drama "Nächster Halt: Fruitvale Station" verantwortlich, welches auf dem Sundance Filmfestival 2013 gleich mehrere Auszeichnungen erhielt.

Für Marvels "Black Panther" legte Ryan Coogler großen Wert darauf, die afrikanische Kultur möglichst authentisch in den Film einfließen zu lassen, wie er auf dem Vulture Fest LA (via Deadline) festhielt. Dafür sei er zunächst wochenlang durch Südafrika gereist. Beim Dreh einer speziellen Szene zwischen John Kani (T'Chaka) und Chadwick Boseman (T'Challa) habe sich Coogler dann dazu entschlossen, beide Charaktere die südafrikanische Sprache Xhosa sprechen zu lassen – ein berührender Part für den Filmemacher. "Das hat mich für einen Moment getroffen", so Coogler. "Es war emotional bewegend, [diese Sprache in einem Superhelden-Film zu hören]."

4. Der Soundtrack

 Raubkatzen-Lauscher auf: In "Black Panther" gibt's was auf die Ohren. fullscreen
Raubkatzen-Lauscher auf: In "Black Panther" gibt's was auf die Ohren. (©Disney 2017)

Ähnlich wie bei James Gunns "Guardians of the Galaxy" heißt es auch im kommenden Marvel-Film: hingehört! Schon im zweiten Trailer gaben die Filmemacher den Fans einen Vorgeschmack darauf, was sie musikalisch in "Black Panther" erwartet. Denn der Soundtrack zum Film ist ebenso mit Bedacht gewählt wie die Besetzung. So ist im Clip zunächst "The Revolution Will Not Be Televised" von Gil Scott-Heron zu hören, ein Stück, das in den 1970er-Jahren von der revolutionären afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung "Black Panther" aufgegriffen wurde. Die Worte des Tracks mischen sich in den Song "BagBak" des US-Rappers Vince Staples, der die Themen Rassismus und Polizeigewalt aufgreift.

Auch Rapper Kendrick Lamar soll einen Song für "Black Panther" beisteuern. In seinem Video zu "LOVE" taucht eine Filmklappe auf, auf der "B. Panther Soundtrack kommt bald" zu lesen ist. Zudem schwärmte Regisseur Ryan Coogler im Gespräch mit der Los Angeles Times von Lamars Musik und nutzte seinen Track "DNA" sogar in dem exklusiven Comic-Con-Trailer zum kommenden Marvel-Blockbuster.

5. Der Film stellt die Weichen für "Avengers: Infinity War"

 Bereits Ende April 2018 gibt es in "Avengers: Infinity War" ein Wiedersehen mit T'Challa und Co. fullscreen
Bereits Ende April 2018 gibt es in "Avengers: Infinity War" ein Wiedersehen mit T'Challa und Co. (©Disney 2017)

Zu guter Letzt ist "Black Panther" der letzte Film vor dem großen Team-Spektakel "Avengers: Infinity War" und allein deshalb ein Must-see zur Vorbereitung auf die Versammlung aller Marvel-Helden. Zahlreiche Fans vermuten zudem mittlerweile, dass der letzte der sechs Infinity Steine, dessen Aufenthaltsort bislang unbekannt war, in Wakanda auftauchen wird. Schließlich ist das Heimatland T'Challas reich an außerirdischen Rohstoffen wie dem seltenen Metall Vibranium, aus dem auch der Panther-Anzug hergestellt wurde. Da könnte durchaus auch der Seelenstein seinen Weg nach Afrika gefunden haben, meinen die Anhänger.

Artikel-Themen
close
Bitte Suchbegriff eingeben