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5 Schauspieler, die Johnny Depp als Grindelwald ersetzen könnten

Zauberstab günstig abzugeben!
Zauberstab günstig abzugeben! Bild: © Courtesy of Warner Bros. 2018

Es ist ein harter Schlag für alle Fans der Wizarding World: Filmstudio Warner Bros. hat Grindelwald-Darsteller Johnny Depp gebeten, seine Rolle in der Zauber-Filmreihe "Phantastische Tierwesen" niederzulegen. Grund ist der äußerst schmutzige Rechtsstreit, der nach der Trennung Depps von seiner Ex-Frau Amber Heard entbrannte. Bleibt die Frage: Wer verkörpert in den verbleibenden drei Sequels Gellert Grindelwald?

Hintergrundinfos
Du willst wissen, was genau passiert ist und was Johnny Depp zu seinem Exit verlauten ließ? Hier gibt's die Einzelheiten.

Warners Favorit: Mads Mikkelsen

Die besten Karten, die Nachfolge von Johnny Depp als Grindelwald anzutreten, hat aktuell Mads Mikkelsen. Der Däne gilt als erste Wahl von Regisseur David Yates. Mit seinen derzeit noch 54 Jahren (am 22. November wird er 55) ist der "Hannibal"-Star zudem nur drei Jahre jünger als Johnny Depp. Eine gute Voraussetzung, um möglichst nah am bisherigen Grindelwald-Erscheinungsbild zu bleiben.

Mikkelsen befindet sich laut Deadline zurzeit in "frühen Gesprächen" mit dem Filmstudio Warner Bros. – in Stein gemeißelt ist dieser Deal also noch lange nicht. Ein Grund mehr, auch andere mögliche Kandidaten in Betracht zu ziehen ...

Der charmante Schurke: Michael Fassbender

Da "Harry Potter"-Autorin J. K. Rowling ihrem Schurken ohnehin einen deutschen Namen (Grindelwald) verpasst hat, liegt das Casting eines Hollywoodstars mit deutschen Wurzeln nahe: Michael Fassbender wurde in Heidelberg geboren.

Darüber hinaus ist Fassbender zwar deutlich jünger als Johnny Depp, aber nur viereinhalb Jahre jünger als Jude Law, der Albus Dumbledore in den "Phantastische Tierwesen"-Filmen spielt. Da Grindelwald im "Harry Potter"-Kanon knapp zwei Jahre jünger ist als Dumbledore, wäre die Kombination Fassbender/Law also durchaus passend.

Und dass Michael Fassbender durchaus in der Lage dazu ist, einen charismatischen Bösewicht zu spielen, bewies der Schauspieler bereits als Magneto in den "X-Men"-Filmen ...

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"Cheers, Albus!" Michael Fassbender wäre sicherlich ein genialer Grindelwald. Bild: © 20th Century Fox Home Entertainment 2018

Ein Mann heißt Grindelwald: Tom Wlaschiha

Apropos deutsche Wurzeln: Auch der deutsche Schauspieler Tom Wlaschiha hat längst gezeigt, dass er das Zeug für eine große Franchise-Rolle hat! In der Hitserie "Game of Thrones" spielte er den undurchsichtigen Charakter Jaqen H'ghar alias "Ein Mann hat keinen Namen" – als Gellert Grindelwald könnte er nun echte Schurkenqualität beweisen.

Auch das Aussehen des Schauspielers passt zu dem Antagonisten: In den Büchern von J. K. Rowling wird Grindelwald als einst hübscher Junge mit blondem Haar und blauen Augen beschrieben. Wlaschihas stechend blaue Augen passen da wie ... – naja, die Faust aufs Auge eben.

Ein weiteres Plus: Tom Wlaschiha und Jude Law sind beide 47 Jahre alt – angesichts des geringen Altersunterschiedes zwischen den Charakteren Grindelwald und Dumbledore wäre die Besetzung somit durchaus vertretbar.

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Ob in "Das Boot" oder "Game of Thrones": Tom Wlaschiha hat's drauf. Bild: © Bavaria Fiction GmbH 2018

Der Grindelwald im Schafspelz: Colin Farrell

Mal ehrlich: Es wäre vielleicht schräg, aber wohl am wenigstens verstörend für die Zuschauer, wenn Gellert Grindelwald wieder die Gestalt von Percival Graves annehmen würde. Letzterer wurde im ersten "Phantastische Tierwesen"-Teil von Colin Farrell verkörpert und entpuppte sich am Ende des Films als Tarnung von Grindelwald, der sich lediglich als Auror des Magischen Kongresses der Vereinigten Staaten von Amerika (kurz: MACUSA) ausgegeben hatte.

Zwar müssten sich die Drehbuchautoren bei einem Comeback von Farrell einen wirklich guten Grund einfallen lassen, warum Grindelwald erneut die Gestalt von Graves annehmen sollte – aber das ist sicher leichter, als eine dritte Grindelwald-Version plausibel in die Story einzubauen, oder?

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Back to the roots: Colin Farrell war schon einmal das Gesicht von Grindelwald – irgendwie. Bild: © YouTube/Warner Bros. DE 2020

... oder eben doch wieder Johnny Depp

Eine weitere Alternative wäre, Johnny Depp schlicht nicht gehen zu lassen. Viele Fans reagierten ungehalten auf die Exit-News des Schauspielers, drohten Warner Bros. sogar mit Boykott des dritten "Phantastische Tierwesen"-Films.

Und bis zum geplanten Kinostart von "Phantastische Tierwesen 3" am 15. Juli 2022 ist ja noch etwas Zeit, um Depps angekratztes Image wieder aufzupolieren ... Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

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Es kann nur einen Gellert Grindelwald geben ... oder? Bild: © Courtesy of Warner Bros. 2018
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