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6 Buchverfilmungen, die Fans der Vorlage NICHT ansehen sollten

Trotz einiger schöner Bilder konnte die Buchverfilmung von "Die Geisha" bei vielen Fans einfach nicht punkten.
Trotz einiger schöner Bilder konnte die Buchverfilmung von "Die Geisha" bei vielen Fans einfach nicht punkten. (©picture alliance-/kpa 2017)

Einen beliebten Bestseller zu verfilmen ist ein Vorhaben, wie es wohl kaum größeres Fingerspitzengefühl erfordern könnte – und leider allzu oft nach hinten losgeht. Sechs Buchverfilmungen, die bei den Fans so gar nicht landen konnten, haben wir hier für Dich zusammengestellt.

Um eine objektive Grundlage für unsere Liste mit schlechten Buchverfilmungen zu haben, greifen wir auf die Daten von Filmbewertungsportal Rotten Tomatoes zurück. Dass es aber auch anders und erfolgreich geht, beweisen hingegen die Filme auf unserer Liste mit richtig guten Literaturverfilmungen.

1. "Der Dunkle Turm" (2017)

In "Der Dunkle Turm" dreht sich alles um den ultimativen Kampf von Gut gegen Böse. Ausgetragen wird der zwischen dem letzten Revolvermann Roland Deschain (Idris Elba) und dem Mann in Schwarz (Matthew McConaughey). Beide sind auf dem Weg zum Dunklen Turm, dem Pfeiler, der alle Welten aufrechterhält. Doch während der Mann in Schwarz den Turm stürzen will, muss Roland genau das verhindern.

  • Die Buchvorlage: "Der Dunkle Turm" gilt mit seinen zwischen 1982 und 2012 veröffentlichten acht Büchern und insgesamt 4.250 Seiten als DAS Magnum Opus von Autor Stephen King.
  • Die Buchverfilmung: "Der Dunkle Turm" wurde lange als unverfilmbar eingestuft und auch die Buchverfilmung aus dem Jahr 2017 kam bei Kritikern und (Buch-)Fans nicht gut an. Auf Rotten Tomatoes hält die Adaption einen mageren Score von nur 16 Prozent.

2. "The Da Vinci Code – Sakrileg" (2006)

Robert Langdon (Tom Hanks) ist Symbologe und unterrichtet an der renommierten Harvard-Universität. Doch als der Kurator des Pariser Louvre auf mysteriöse Weise getötet wird, gerät Langdon selbst ins Visier der Polizei. Er muss fliehen und begibt sich zusammen mit Polizei-Kryptologin Sophie Neveu (Audrey Tautou) auf eine dramatische Spurensuche, die ihn nicht nur zum Mörder des Kurators, sondern auch zu einem unerhörten Geheimnis führt.

  • Die Buchvorlage: 2003 gelang Autor Dan Brown mit "The Da Vinci Code – Sakrileg" ein absoluter Überraschungserfolg. Der Roman wurde mit über 80 Millionen verkauften Exemplaren zum Bestseller, sorgte aber auch für einige Kontroversen.
  • Die Buchverfilmung: Auf beinahe noch mehr Kritik stieß die Buchverfilmung von "The Da Vinci Code – Sakrileg". Allerdings vor allem, weil sie die packendsten Elemente des Romans nicht einfangen konnte. Auf Rotten Tomatoes reicht das nur für 25 Prozent.

3. "Der goldene Kompass" (2002)

In der Welt der jungen Lyra Belacqua (Dakota Blue Richards) gehört Magie ganz selbstverständlich zum Alltag dazu. Sogar die Seelen der Menschen manifestieren sich in Tiergestalt und dienen ihren "Besitzern" als Beschützer und Freunde. Doch eine geheimnisvolle Organisation entführt Kinder, um sie von ihren Dämonen zu trennen. Kann Lyra den Kindern helfen? Und: Kann ihr das mysteriöse Alethiometer, ein wahrheitsfindender Kompass, dabei helfen?

  • Die Buchvorlage: "Der goldene Kompass" gehört zu Philip Pullmans "His Dark Materials"-Reihe und wurde 1995 erstmals veröffentlicht. Die Buchreihe wurde mit diversen Preisen ausgezeichnet, darunter die Carnegie Medal for Children's Fiction.
  • Die Buchverfilmung: Obwohl die Buchverfilmung von "Der goldene Kompass" sogar mit einem Oscar für die besten visuellen Effekte ausgezeichnet wurde, konnte der Film die Fans der Vorlage nicht überzeugen. Auf Rotten Tomatoes schafft es die Adaption auf 43 Prozent.

4. "Die Geisha" (2005)

Die neunjährige Chiyo (Suzuka Ogo) wird zusammen mit ihrer großen Schwester Satsu (Samantha Futerman) von den Eltern an ein Geisha-Haus verkauft. Während Satsu im Bordell landet, soll Chiyo zur Geisha ausgebildet werden. Beide versuchen zu fliehen, doch nur Satsu entkommt. Chiyo wird daraufhin zum Dienstmädchen degradiert und muss unter den Launen von Hatsumoto (Gong Li), der erfolgreichsten Geisha des Hauses, leiden. Erst, als sich die bekannte Geisha Mameha (Michelle Yeoh) des Mädchens annimmt und sie doch noch zur Geisha ausbildet, wendet sich Chiyos (Zhang Ziyi) Leben zum Besseren. Doch dann bricht der Zweite Weltkrieg aus.

  • Die Buchvorlage: Mit "Die Geisha" lieferte Arthur Golden 1997 seinen Debütroman. Das Buch avancierte schnell zum Bestseller und wurde von vielen Kritikern als Meisterwerk gefeiert.
  • Die Buchverfilmung: Trotz drei Oscarauszeichnungen (bestes Szenenbild, beste Kamera und bestes Kostümdesign) konnte die Buchverfilmung von "Die Geisha" bei vielen Fans nicht punkten. Der Grund: vor allem die deutlich fehlende Tiefe der Handlung. Auf Rotten Tomatoes schafft es die Adaption auf 35 Prozent.

5. "Tintenherz" (2008)

Mortimer Folchart (Brendan Fraser) hat ein ganz besonderes Talent: Wenn er laut vorliest, erweckt er mit seinen Worten Figuren und Gegenstände aus den Geschichten zum Leben. Das Problem: Im Gegenzug verschwindet etwas aus der realen Welt in die Welt der Geschichte.  Außerdem ist nicht alles und jeder, den Mo aus den Büchern herausliest, auch ein freundlicher Geselle ...

  • Die Buchvorlage: Mit "Tintenherz" legte Autorin Cornelia Funke 2003 den ersten Band ihrer hochgelobten "Tintenwelt"-Trilogie vor.
  • Die Buchverfilmung: Die Buchverfilmung von "Tintenherz" kam bei den Fans gar nicht gut an und konnte auch an den Kinokassen das ursprüngliche Produktionsbudget nur knapp wieder einspielen. Auf Rotten Tomatoes hält der Film eine Wertung von 38 Prozent.

6. "Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter" (2006)

Der junge Eragon (Edward Speleers) lebt in einem kleinen Dorf, sein Leben könnte kaum unspektakulärer sein. Bis er einen seltsamen Stein findet, der sich als Drachenei entpuppt – und er sich als einer der letzten Drachenreiter herausstellt. Fortan haben es die Schergen des grausamen Königs Galbatorix (John Malkovich) auf den Jungen und seine Drachendame Saphira abgesehen.

  • Die Buchvorlage: "Eragon" wurde 2001 als erster Band der gleichnamigen Tetralogie von Christopher Paolini veröffentlicht. 2006 erhielt das Buch unter anderem dem Young Readers Choice Award.
  • Die Buchverfilmung: Bei den Fans konnte "Eragon" als Buchverfilmung so gar nicht landen, was unter anderem an den zahlreichen inhaltlichen Änderungen lag. Auf Rotten Tomatoes sichert sich die Adaption magere 16 Prozent.

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