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6 CGI-Effekte, die fantastisch aussehen

Fliegende Roboteranzüge sind ein Fall für die CGI-Abteilung! Bei Iron Man leistete sie überragende Arbeit.
Fliegende Roboteranzüge sind ein Fall für die CGI-Abteilung! Bei Iron Man leistete sie überragende Arbeit. (©Marvel 2016)

Über CGI zu schimpfen ist leicht – schließlich gibt es Hunderte Beispiele für mies umgesetzte digitale Effekte. Deshalb ist es höchste Zeit, einmal eine Lanze für sechs großartige Computereffekte zu brechen, die so gut aussehen, dass wir sie kaum bemerken!

1. "Der seltsame Fall des Benjamin Button"

Menschliche Gesichter stellen für CGI-Designer eine besondere Herausforderung dar: Weil wir so sehr an sie gewöhnt sind, fallen uns hier selbst kleinste digitale Schwachstellen auf und die Menschen aus dem Computer sehen künstlich und leblos aus. Dass es mit viel Aufwand auch anders geht, zeigt "Der seltsame Fall des Benjamin Button". Brad Pitt spielt den Titelhelden, der als gebrechlicher alter Mann geboren wird und sein Leben lang immer jünger wird. Um sein Alter und sein Jüngerwerden authentisch darstellen zu können, scannten die Effektspezialisten Brad Pitts Gesicht, während er seine Szenen allein in einem Studio sprach und spielte. Anschließend ließen sie das digitale Antlitz altern und montierten es auf andere Schauspieler, die die tatsächlichen Szenen am Set spielten.

2. "Iron Man 3"

Marvels Superhelden-Blockbuster sind vollgestopft mit hochwertiger digitaler Effekttechnik. Der stylishe Roboteranzug von Iron Man ist dabei mit Sicherheit eines der beeindruckendsten CGI-Stücke. In vielen Szenen von "Iron Man 3" trägt Robert Downey Jr. noch nicht einmal ein irgendwie angedeutetes Kostümmodell der metallenen Rüstung. Sie wird ihm vielmehr komplett vom Effekt-Team am Computer auf den Leib projiziert, das den Anzug mit extremer Liebe zum Detail digital zusammenbastelt, damit er im fertigen Film möglichst echt aussieht.

3. "Gravity"

Ein Film, der zu weiten Teilen im Weltraum spielt, muss zwangsläufig ein gutes Verhältnis zu computergenerierten Effekten pflegen. Wie sehr sich Regisseur Alfonso Cuarón bei "Gravity" auf CGI verließ, erstaunt aber trotzdem, weil vieles davon so unglaublich echt aussieht! Während der Dreharbeiten steckten Sandra Bullock und George Clooney die meiste Zeit in ferngesteuerten Seilapparaten und anderen Konstruktionen, die sie scheinbar schwerelos schweben ließen. In der Postproduktion wurden dann Weltraum, Planeten, Raumschiffe und oft selbst die kompletten Raumanzüge der Astronauten am Computer eingefügt.

4. "Mad Max: Fury Road"

"Mad Max: Fury Road" wird oft als leuchtendes Beispiel dafür angeführt, dass Filme mit echten Explosionen, echten Stunts und anderen realen Effekten ihren computergenerierten Pendants optisch einfach überlegen sind. Dabei wird gern übersehen, dass Regisseur George Miller für seinen Endzeitfilm sehr wohl zu CGI griff – aber eben wohl dosiert: Von feinen Details wie Staubwolken, die am Computer noch ein bisschen dichter gemacht wurden, über aufgepumpte Explosionen bis hin zu ganzen Fahrzeugkonvois und Landschaftsabschnitten ergänzten die VFX-Designer die realen Aufnahmen um Effekte aus der digitalen Dose. Dass wir davon nicht viel merken, zeigt, wie gut sie ihre Arbeit gemacht haben.

5. "Life of Pi"

Vordergründig sind die Stars des Abenteuerfilms von Regisseur Ang Lee ein Junge und ein Tiger, die gemeinsam in einem winzigen Boot über den Ozean schippern. Hinter den Kulissen gebührt die Ehre aber zu großen Teilen dem VFX-Team, das sich in "Life of Pi" so richtig austoben durfte. Der Tiger und verschiedene andere Tiere sind komplett computeranimiert und sehen trotzdem absolut lebensecht aus. Und nicht nur das: Damit aus einem Wasserbecken im Filmstudio ein unberechenbarer Ozean mit bedrohlichem Wetter wurde, legten die CGI-Experten ebenfalls gekonnt Hand an.

6. "Game of Thrones"

Mit der epischen Schlacht zwischen Jon Snow und Ramsay Bolton setzte "Game of Thrones" neue Maßstäbe in Sachen Aufwand und Komplexität, die für Fernsehserien betrieben werden. Hunderte Pferde, Tausende Soldaten, Bogenschützen und ein kämpfender Riese sind nur einige der Herausforderungen, die das Filmteam bewältigen musste, um das blutige Spektakel zu inszenieren. CGI-Effekte spielten dabei eine wichtige Rolle: Gruppen von Pferden und Schauspielern wurden mehrfach gefilmt und digital zu riesigen Heeren zusammengesetzt, Pfeile und Flammen wurden animiert und große Teile der Kampfhandlungen am Computer choreografiert. Das Ergebnis sieht weder künstlich noch billig, sondern einfach nur überwältigend aus.

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